Donnerstag, 9. Oktober 2014

Mauergeschichten


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Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 8. 10. 2014 -


Oder die Berliner Mauer
als modernes Monstrum. Und ebenso als Ironie der Geschichte, da die progressiven Sozialisten sich schließlich mittelalterlicher Methoden bedienen mußten, um ihren Machtbereich wenigstens für die Zeit einer Generation zu behaupten.


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Und schon wieder
eine Woche weiter. Dabei wollte ich eigentlich auf die Buchpräsentation hier im LI-LA Literatur-Laden hinweisen und auch dazu einladen …

Aber da die Veranstaltung vorab
Ja ziemlich ausgebucht war und ich dem Inet nicht so recht über den Weg traue und man auch nicht wissen kann, wer sich dann so alles auf den Weg macht, habe ich es gottlob seingelassen.

Und das war auch gut so,
denn der Laden war bis auf den letzten Platz gefüllt, die Stimmung hervorragend, die Luft spätabends noch sehr mild, ja wie Seide so sanft,  daß man hernach noch gut draußen stehen und sich austauschen konnte.

Hervorzuheben wäre noch,
daß ein Gitarrist mit stimmungsvollen Rhythmen zwischen den vorgetragenen Geschichten die Zuhörer verzauberte.

Denke mal, daß es demnächst
einen neuen Blogg geben wird, mit Geschichten aus der Schreibwerkstatt hier im LI-LA Literatur-Laden, in welchem das neue Buch SCHATTENSPRÜNGE mit Mauergeschichten, also Geschichten aus der Zeit der Berliner Mauer ausführlich vorgestellt wird und einige Geschichten daraus dort zu lesen sein werden.

Nun, jetzt mit einer Woche
Verspätung noch mal die Einladung reinzusetzen , wäre natürlich albern. Aber zur Einladung gehört bei Eo auch immer ein Text zur Einstimmung, ob nun zum Thema, zum Fragenkomplex, der damit einhergeht oder einfach aus Spaß an der Freud, um das ein oder andere in dieser Zeit mal ein wenig gegen den Strich zu bürsten.

Und von da her auch
unabhängig von der Einladung zu goutieren. Tja, und wo nun langsam dieser deutsche Schicksalstag näherrückt, der deutsche 911er also, der heuer auf einen ganzen Generationenschritt zurückverweist, auch wieder Anlaß genug.

Eben diesen Text hier nachzuliefern,
sintemal sich dieser gut als Einstieg für eine kleine Serie eignet; einmal um dieses speziellen Jubiläums willen und zum anderen wegen der Häufung dieser historischer Jubiläen.

Und in den Zeitungen steht
zwar noch immer viel, aber imgrunde veröffentlichen die auch nur, was sie wollen oder sagen wir besser dürfen. Denn was den Chef-Reds nicht paßt, veröffentlichen sie eben nicht. Wie zB. dieses 500jährige Jubiläum vor jetzt drei Jahren.

Naja, Fuzzys halt.
Bis in die Haarspitzen unmoralisch, aber in den Artikeln und Kommentaren immer einen groß auf moralisch machen.

Ach ja, meine Achtung
vor Journalisten hab ich schon früh verloren, so irgendwie mit 18 oder kurz darauf, als ich nebenher für eine Weile freier Mitarbeiter bei der NLZ war, wie das heimische Käseblättchen damals noch hieß. …
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Liebe Freunde 
des LI-LA Literatur-Ladens,

es ist mal wieder an der Zeit,
eine Lesung, genauer eine Buchpräsentation anzukündigen - und zwar wird in einer Woche das gerade neu erschienene Buch SCHATTENSPRÜNGE vorgestellt,

In diesem mit Jubiläumsdaten
förmlich gespickten Jahr 2014 geht es nun langsam in die Zielgerade und es steht nach den schlimmen und ungemein folgenschweren Gedenktagen zum Ende hin nun noch ein echter Glückstag an.- und zwar die 25. Wiederkehr des Mauerfalls.

Also jenes Tages, als für die Berliner
etwas geschah, was sie selber schier für unmöglich gehalten hatten und ihnen angesichts der Gegensätzlichkeit der Systeme ganz und gar undenkbar schien..

Eben daß das DDR-Regime einmal vor
den eigenen Bürgern kapitulieren und die Mauer fallen würde; und gleichfalls daß die Sowjetunion diesem eruptiven Geschehen dann auch noch, ohne militärisch einzugreifen,  zusehen bzw. zuwarten würde. 

Nun, ein solches Szenario
lag schon sehr weit außerhalb des Vorstellungsrahmens und blieb daher bis in den November hinein noch so gut wie unvorstellbar, weswegen das absolut treffendste und am meisten herausgestoßene Wort in dieser verrückten Nacht der Maueröffnung dann ja auch ein ganz bestimmtes war.

Nämlich das
schön langgezogene  
WAAAAAHNSINN !!! 

War echt eine irre Zeit
damals - und ist nun so lang schon Geschichte. 

Die Spannung dieser Tage,
die Aufbruchstimmung, die ungeheure Dynamik war damals förmlich mit den Händen zu greifen. Und ist  inzwischen längst verflogen … Doch wert, daß man sich wieder daran erinnert.

Und so ist denn auch
zu diesem besonderen Anlaß nun ein Buch erschienen, eine Anthologie mit Geschichten verschiedener Autoren, welche allesamt um ebendieses Thema kreisen, von der Zeit, als die Mauer noch unerschütterlich stand und Berlin teilte bis zum Tag, als die Mauer schließlich Risse bekam und dann gänzlich zu Fall gebracht wurde.

Die Idee zu SCHATTENSPRÜNGE
- Geschichten rund um die Berliner Mauer, entstand  übrigens im LI-LA Literatur-Laden, im Rahmen der kreativen Schreibwerkstatt, wie ich nicht ohne Stolz vermerken möchte, und geht vor allem auf Kiri zurück, die als Übersiedlerin von Ost- nach West-Berlin das Leben auf beiden Seiten der Mauer erfahren hat. 

Das Buch mit knapp 100 Seiten
kostet 10 € und ist erhältlich im LI-La Literatur-Laden und kann auch bestellt werden (zzgl Versandkosten). 


 
 
 
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Ja, und wer selbst Lust
bekommen hat aufs Schreiben, aber dafür eines kleinen Motivationsschubs bedarf,  um es wirklich auch zu tun, und außerdem nützliche Anregungen und Tips sich wünscht, dem sei gesagt, daß im November wieder neue Schreibkurse im LI-LA Literatur-Laden beginnen werden. ( 6 Kursabende / Kursgebühr 85 €).

Lassen Sie Ihre Fantasie
sprudeln. Schreiben ist ein Schlüssel dazu. Näheres unter 030 / 344 45 59 oder per Email.


... Musikspur: Jan Garbarek + Hilliard Ensemble - O salutaris hostia ...




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