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Donnerstag, 24. September 2015

Überdosis






Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 23. 9. 2015 -

-|- Kika in memoriam -|-

Überdosis. 

Oder das Problem
in seíner ganzen Fülle, Breite, Schwere, ja Explosivität kommt jetzt auf den Tisch und wird nun aller Dummpropaganda des politisch-medialen Komplexes zum Trotz offen-sichtlich.

Und wer Turbulenzen
auslöst, anstatt diese mit Weitblick und schon der Verantwortung wegen fernzuhalten, soll sich nicht wundern, wenn die Turbulenzen bis zu ihm hochschwappen und ihn selber unversehens mitfortreißen.

Aber so ist das
nun einmal bei Revolutionen; denn die sind bekanntlich gefräßig, fressen für gewöhnlich ihre Kinder und machen auch vor ihren Machern und Kündern nicht halt.

Und so bereitet es doch
eine gewisse Genugtuung, wenn gerade diejenige, die alle Konkurrenten mit eim eiskalten Lächeln abserviert hat, nun selber abserviert wird.

Schon lange rätseln
besorgte Beobachter, für wen sie denn eigentlich Politik macht ?! 

Für das deutsche Volk
wohl nicht, sonst würde sie nicht soviel an unberechenbarer Konkurrenz für junge und mittlere Altersstufen hereinlassen.

Wie eben die vielen jungen Männer
aus Staaten mit einer rabiaten Gesellschaftsordnung und einer höchst expansiven und noch dazu überaus intoleranten Religion, die auf ihre Art hier ihr Glück machen wollen.

Dabei ließ sie am Tag
ihrer Amtseinführung vor nun bald zehn Jahren  noch Worte mit konservativem Anstrich verlauten wie jenen preußisch dh. fritzisch inspirierten Schlußsatz “Ich will Deutschland dienen !”

Aber die Deutschen
sind es wohl längst nicht mehr, schließlich werden diese in ihren Reden schon lange nicht mehr direkt angesprochen, höchstens dann wenn es mal wieder um unverjährbare Schuld und Verantwortung geht.

Dann doch eher die MiDs,
die sogenannten ‘Menschen in Deutschland’. Welch ein lächerlicher Terminus, zu dem sie und andere in den letzten Jahren Zuflucht nehmen, womit jeder gemeint ist, der sich gerade hierzulande aufhält - natürlich um niemanden auszuschließen.

Und um die Neutschen,
also die 'Neudeutschen', wie sie meint, damit ein wenig zu ködern.

Aber ob wirklich
für diese so Benannten tatsächlich auch ihr Herz schlägt ?  Das scheint wohl eher zweifelhaft, weil diese letzten Endes doch nur Mittel zum Zweck sind.

Und zwar dafür,
um die deutschen Anteile und Bastionen nach und nach abzuräumen und in Besitz zu nehmen. 

Nein, denen dient sie
sicher allenfalls indirekt. Also, dann doch dem Hegemon, der sie sorgsam überwacht, um wie es typischen Kontrollfreaks zu eigen ist, ganz sicherzugehen ? 

Oder ist die Sache  
noch viel verwickelter, als ma sich eingestehen mag ?  Es gibt da nun einmal, wenn man at the beginnings zurückschaut, ja noch die Schnur-Spur; und darüber hinaus diese merkwürdige Häufung von Auszeichnungen und Preisen, daß ma schon mal ins Grübeln kommen kann.

Und daß die Titten-BILD
sie über die Jahre als mächtige Hilde hochgehalten und hochgeschrieben hat, scheint auch etwas zu bedeuten zu haben.

Aber jetzt hat sie
einen gravierenden Fehler gemacht. Sie hat dem Volk eine Überdosis verabreicht; und dies zum einen aus Übereifer und zum anderen aus Blödheit.

Denn mit dem ganzen
Willkommensschmu(s) wollte sie eigentlich nur ihren Hauptfeind, die aufkeimende Pegida- bzw. Volksbewegung mit aller Medienmacht ins gesellschaftliche Abseits, dh. in die sogenannte rechte Schmuddelecke katapultieren.

Und so war Anfang des Jahres
ja auch ihre Verlautbarung, daß anständige und rechtschaffene Bürger dort nicht mitlaufen sollten, gleichwohl es gerade die anständigen und rechtschaffenen Bürger waren, die sich zu Abendspaziergängen versammelten, um von der Politik ein Problembewußtsein für die wahre Lage einzufordern, jedoch von ihr eiskalt und brüsk abgewiesen wurden.

So sagte sie
in ihrer grenzwertigen Neujahrsansprache:

„Deshalb sage ich allen,
die auf solche Demonstrationen gehen: Folgen Sie denen nicht, die dazu aufrufen! Denn zu oft sind Vorurteile, ist Kälte, ja sogar Haß in deren Herzen!“


Und noch was,
wenn die Leute mit invasiven Absichten aus dem Orient und so, sie schon als ihre Tante ansehen und ansprechen oder besser feiern, ist es höchste Zeit, daß Merkel abtritt.

Und alsbald 

ein besserer Nachfolger diesen Leuten klar und deutlich macht und ihnen unmißverständlich sagt:

 
Europa 

ist nicht euer Opa !



Sondern in erster Linie
das Abendland, mit anderen Worten der Okzident. Und eure Heimat ist, wie jedes Schulkind früher noch wußte, nun mal der Orient …
  









... Musikspur: Jeff Wayne - Eve of the War / War of the Worlds ...

Mittwoch, 2. Februar 2011

Auspizien für 2011

Ost-Ennerich (VSE)
1. 2. 2011 - Di

Wie ist’s denn überhaupt so
mit den Auspizien für 2011 ? Könnte gut sein, daß in diesem Jahr einiges passieren wird, jedenfalls mehr noch als im vorigen Jahr 2010.

Und es dürfte auch
sehr aufschlußreich werden, denn die ein und andere Maske wird fallen oder vom Gesicht gezogen werden und so manche Nase dürfte dann in der Versenkung verschwinden oder abtauchen, was praktisch dasselbe ist.

Das ist zum einen
der angestoßenen Dynamik geschuldet, dem entfachten Begehren nach Wahrheit und dem Wunsch nach eim Ende der unerträglichen Lügerei und Verkleisterung; und zum anderen valleicht mit dem Heranrücken des magischen Datums 2012 zu erklären, das passenderweise auch so ziemlich mit dem nächsten Sonnenfleckenmaximum zusammenfällt. Das vorletzte war übrigens im Herbst 89.

In solchen Zeiten sind viele Menschen
besonders unruhig und einige von ihnen werden - und das ist entscheidend - dann auch besonders mutig.

Überall in der Welt wachsen
trotz Globalisierung und der ganzen Eine-Welt-Rhetorik unablässig die Gegensätze. Und dies gilt uneingeschränkt auch für dieses Land hier; Polarisierung und Zuordnung bzw. Zugehörigkeit werden für die nächste Zeit die Kräfte sein, die Konjunktur haben.

Najanu, Huntington läßt grüßen.
Da prallt etwas aufeinander, was mehr als nur eine Beule oder Platzwunde auf der Stirn hinterläßt.

Die einen, die sich das Wort
angemaßt haben und über das Denken der anderen bestimmen wollen, werden mitsamt ihren Schützlingen apodiktisch für ein unverändertes, (unwortig) alternativloses Immer-weiter-so trommeln, während die anderen, die sich formierende Gegenseite, der man bis fast in den Herbst 2010 beliebig über den Mund fahren konnte, sich endlich ihrer eigentlichen Stärke gewahr wird und mit So kann es nicht mehr weitergehen entschieden Protest anmeldet.

Damit ist ein Streit angezeigt,
der nicht harmonisch beigelegt werden kann und der daher ausgefochten werden muß. Und da diese komische Epoche schon ziemlich lange am Waabern ist und langsam von den inneren Widersprüchen erdrückt wird, scheint es nicht so unwahrscheinlich, daß sie nun in den nächsten Jahren definitiv an ihr Ende gelangt.

Außerdem finden grundlegende Veränderungen
für gewöhnlich, also dann, wenn die Zeit sich nicht beschleunigt und in Turbulenzen gerät, im Generationenschritt, dh. so etwa alle 20 Jahre, statt, wie ein Rückblick auf die letzten 60 Jahre nahe legt.

So gesehen scheint
die Zeit jetzt reif, wenn nicht überreif.




Dies ein Text,
der schon vor fast zwei Wochen geschrieben wurde und daher die aktuellen Entwicklungen in Ägypten und Tunesien nicht mit einbezieht. Der aufloderte Aufstand in der arabischen Welt mutet derweil an wie ein Flächenbrand, dessen Folgen kaum abzusehen sind.

Auf jeden Fall ein Ereignis der ersten Kategorie,
das für diesen Zeitpunkt (Jahreswende), wenn ich mich recht entsinne, keiner der Auguren, auch Scholl-Latour nicht, auf der Rechnung hatte.

Und tagesaktuell zu schreiben,
ist auch nicht mein Ding; denn was soll der Aufwand ? Da müßte schon was rüberwachsen, das ist klar; und außerdem veraltet alles tagesaktuelle auch ganz schnell, und zwar von heute auf morgen. Denn nichts ist bekanntlich älter als die Zeitung von gestern…


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/° 98. °\

Der Ozean grüßt mich nicht -

es sei denn mit Meeresrauschen.




Übrigens, hat’s im Raucher-Club mal wieder etwas neues. Wenn ich Sie also in meine virtuelle Qualmbude einladen darf … Und man kann dort JRR Tolkien unter Dampf sehen.

... Musikspur: Händel - Sinfonia 2 / Giulio Cesare ...

Samstag, 23. Oktober 2010

… muß han ein tapfer Herze


Ost-Ennerich (VSE)
22. 10. 2010 - Fr

Turbulenzen nehmen zu
und die Akzeptanz beginnt massiv zu schwinden. Sollen sie lieber dumm aus der Wäsche kucken; das hätten sie sich früher überlegen sollen, aber da war außer penetranter Propaganda nur fade Feigheit zu vernehmen.

Die haben schließlich auch alle
kein Gesicht mehr, bis auf einen oder ganz wenige. Fast nur Kasperlefiguren, fleischgewordene Karikaturen, Fatzkes der Marke ‘Ich bin wichtisch’, prollig-dreiste Parvenüs und blasse, strebsame Langweiler - damit hat ma schon einen Großteil des Personals beisammen.

Und ausgerechnet diese sollen,
äh wollen es sein, die die Misere abstellen wollen ?! Hört sich nach eim wirklich schlechten Witz an, sintemal sie lange nichts von der Misere hören wollten und jede Mahnung diesbezüglich brüsk zurückgewiesen haben. Erst jetzt, als die Klagen aus dem Volk zu laut werden und nicht abreißen wollen, werden sie hellhörig und bekennen auf einmal ungewohnt freimütig - ja, da ist wirklich ein Problem.

Ein Problem, um das wir uns kümmern müssen.,
ein Problem, das von uns allen große Anstrengungen fordert usw. blabla. Wirklich jetzt auf einmal ?

Klingt nicht gerade überzeugend;
eher wohl nach einer Finte. Blöde, gehaltlose Sprüche und ansonsten nur noch ein deutliches Mehr von der alten, der falschen Medizin. Nein, so dürften sie nicht ihren kontinuierlichen Abstieg verhindern können, denn dafür ist die Zeit zu weit fortgeschritten.

Der Geduldsfaden reißt immer jäh und plötzlich;
und letztlich genügt ein einziger Tropfen, um das ganze Faß zum Überlaufen zu bringen.


Statt eines Spruchs heute mal
ein ganzes Gedicht, das schön kraftvoll ist und ein wenig altertümlich klingt, weil es eben aus der Zeit des 30jährigen Krieges stammt
.


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/´79.`\


Wer jetzig Zeiten leben will,
muß han ein tapfer Herze.
Es hat der argen Feind so viel,
bereiten ihm groß Schmerze.
Da heißt es stehn ganz unverzagt
in seiner blanken Wehre,
daß sich der Feind nicht an uns wagt,
es geht um Gut und Ehre.


Geld nur regiert die ganze Welt,
dazu verhilft Betrügen;
wer sich sonst noch so redlich hält,
muß doch bald unterliegen.
Rechtschaffen hin, rechtschaffen her,
das sind nur alte Geigen;
Betrug, Gewalt und List vielmehr,
klag du, man wird dir's zeigen.



Doch wie's auch kommt,
das arge Spiel,
behalt dein tapfer Herze,
und sind der Feind auch noch so viel,
verzage nicht im Schmerze!
Steh gottgetreulich, unverzagt
in deiner blanken Wehre:
Wenn sich der Feind auch an uns wagt,
es geht um Gut und Ehre!



Läßt sich übrigens gut singen.


Hier noch was in Sachen Wegegeld.



Musikspur: Al Di Meola - Race with the Devil … / Elegant Gygpsy