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Dienstag, 8. November 2016

Und wieder mal ein 9. November



Trumps Pferd Twistor




Ost-Ennerich (VSE)
- Mo - 7. 11. 2016 -


Und wieder
rückt eine heißumkämpfte Entscheidung heran, die dann für alle Welt mal wieder just an eim 9. November spruchreif wird.

Kann er gewinnen ? 
Darf er gewinnen ? Und wird er gewinnen ?  So lauten die Fragen all derer, die ihre Hoffnung in den Kandidaten setzen, der das komplette System herausgefordert hat und auf alle idiologischen Vorgaben und politisch-beknackte, äh korrekte Sprachregelungen pfeift.

Und das tut er,
indem er diese Methoden und Ziele als totalitären Ausdruck einer gut vernetzten Minderheitenherrschaft geißelt, welche durch ihre starke Fixierung auf höchst eigennützige Ziele das ganze Land in eine umfassende Krise manövriert haben, die notwendigerweise ins Chaos führen muß.

Richtig: muß,
wenn sie nicht durch eine solide Politik der nationalen Selbstbesinnung überwunden wird.

Eins ist jedenfalls
sicher, das Ergebnis strahlt auf die ganze Welt aus, egal wie es ausgehen wird. Und als zweites läßt sich sagen, daß nach dem 9. 11. der Kulturkampf noch deutlicher zutage tritt und dieser damit eine neue Stufe erreicht hat.

Das große Mißtrauen
gegen die Politik, welche als eine perfide Politik gegen die eigenen Völker empfunden wird, dürfte erst einmal nicht geringer werden.
 

Denn noch sind
sie dran, die Abschaffpolitiker und Traditionszerstörer, die uns diese brutale Konkurrenzgesellschaft mit kulturfremden Gewaltanbetern auf eigenem Territorium mit Vorsatz bereitet, also uns diese üble Suppe eingebrockt haben.

Aber noch immer
preisen sie ihre Création mit viel Propaganda als bunt, weltoffen, tolerant, bereichernd usw. an.

Nur die Wirklichkeit
sieht völlig anders aus; doch weigern sie sich, diese brutale Seite der neuen, multikriminellen Wirklichkeit zur Kenntnis zu nehmen. (Straftaten in eim Jahr Anstieg über 30 % - wie letztens zu lesen war.)

Ja, sie schämen sich nicht,

jeden, der diese Mißstände kundtut und mit den gebührenden Worten zum Ausdruck bringt, als Hetzer zu diffamieren und mit staatlichen und medialen Mitteln zu drangsalieren.

Doch damit wird
auch der bislang schweigenden Mehrheit klar, daß die maaslose Hetze - aus Mangeln an Argumenten - von den Verursachern der Misere selbst ausgeht. 

Die Zumutungen haben
längst überhand genommen und damit ist auch langsam der Punkt erreicht, wo die Mehrheit den Minderheitenterror sich nicht länger bieten läßt.

Und wenn Trump
es schafft, könnte dieser Zeitpunkt nun tatsächlich gekommen sein.




PS.
Gibt's da denn nit
so'n Lied, das da heißt - mir sin die Tramps aus de Palz ?!  In meiner Meenzer Zeit han ich doas doch öfter geheert. 


 

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Die Botschaft kommt an



KALENDER-SPRÜCHE 2015 | April: democrazy




Ost-Ennerich (VSE9
- Di - 9. 2 20114 .-

Weihnachten kommt nun
in Riesenschritten näher - ja, zum Ende hin geht es immer schnell. Doch ob es auch ein besinnliches Fest wird, schön heimelig ganz der Familie zugewandt und fern der Politik, steht derzeit in den Sternen.

Denn dafür ist
in den letzten Wochen und Monaten einfach zuviel in Bewegung geraten. Immer mehr Bürger und zwar aus der Mitte der Gesellschaft, wie es so schön heißt, wollen die fortgesetzten Zumutungen von Seiten der Politik nicht länger schlucken und tragen ihren Protest Woche für Woche auf die Straße - und das mit einer Steigerungsrate, die sich sehen lassen kann. Am vergangenen Montag wurde dann in der Hochburg des Protests die 10.000er Marke überschritten.

Tja, was wären wir ohne
die Sachsen !  Auf alle Fälle verstehen sie es, Prioritäten zu setzen und heikle Aktionen durchzuziehen, ja überhaupt erst anzuleiern und in Schwung zu bringen, auch um den Preis, daß die weihnachtliche Besinnlichkeit sich nicht so ungetrübt wie gewohnt entfalten kann.

Aber dergleichen Unbill
nimmt ma gerne inkauf, nicht zuletzt weil man weiß, daß all den aufgescheuchten Politikern erst recht keine besinnliche Weihnacht beschieden sein wird, da bei denen inzwischen Alarmstufe Rot gilt.

Und weil bald Weihnachten ist,
dürfte es sehr interessant werden, was denn Gauckel-Jo den neuerdings sogenannten ‘Menschen-in-Deutschland‘, den MiDs, als Weihnachtsbotschaft mit auf den Weg geben wird, angesichts dieser ‘Unverschämtheit‘, also der ungeheuerlichen Unbotmäßigkeit der braven Bürger von Dresden.

Er wird sicher an Watschen
nicht sparen. Aber was soll‘s, er ist sowieso bei den meisten unten durch, nicht zuletzt wegen der unverschämten Verdrehung der Realität betreffs der Sicherheitgefährdung in U-Bahnen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln im Sermon vom letzten Jahr.

Soviel von heute
 frisch aus dem Ticker. Unterstehend noch eine Einschätzung, die vom 26. 11. stammt. Und da geht es eben um diese pikante Konstellation, die den Politikern noch immer schwer im Magen liegt …






.......... \-|!|-/ .........



Ob es doch etwas
mit der 25. Wiederkehr der Maueröffnung oder besser Maueraufdrückung zu tun hat, daß die Leute, die so lange stillgehalten haben, nun mutiger werden und auf die Straße gehen, um den Politikern zu sagen - ihr regiert nicht für das Volk, sondern vielmehr gegen das eigene Volk

Ist ja schon augenfällig,
aber liegt wohl auch in der Luft. Und wenn mehrere Wellenbewegungen, die sich sonst überlagern und mehr oder weniger neutralisieren, zur gleichen Zeit kulminieren, kann es durchaus heftig werden.

Auf diese Weise entstehen
wohl auch die gefürchteten Springfluten. Und jetzt wo die Erinnerung an die friedliche Revolution von 89 wieder aufgefrischt wurde, stellt es für die Poltiker ein großes Problem da, zum einen den friedlichen Bürgerprotest in der DDR zu bejubeln und auf der anderen Seite die Protestbewegungen gegen eine zukunftsgefährdende Politik dieser Tage, die ein Ende der Geduld signalisieren, zu kriminalisieren und zu verteufeln.

Wenn das nicht nach
Ochs und Esel klingt !  Und wenn die Lügen dann mehr und mehr zu bröckeln beginnen, stürzt bald das ganze Lügengebäude zusammen.

Jaja, ich liebe doch alle Menschen,
sagte damals der oberste Scherge zu seinen Obergenossen in der Volkskammer, die so lange devot geschwiegen hatten; aber in dem Moment platzte es dann aus ihnen heraus und sie konnten sich über die Absurdität des Satzes erst mal nicht mehr einkriegen..

Und so ist auch damit zu rechnen,
daß nun schon bald alle, dh. die mit dem Fähnchen im Wind, alsbald realisieren, daß der Wind dabei ist, nachhaltig seine Richtung ändern und sich aktiv darauf einzustellen beginnen.




===--_°_--===

Am Ende noch ein kleiner Hinweis.
Wenn Ihnen der Cartoon vom letzten Mal gefallen hat - in der Ennericher Allgemeine finden sich in jeder Ausgabe Cartoons und lustige Köpfe von Eo.

Die Ennericher Allgemeine
kann man übrigens für 10 € im Jahr abonnieren; sie erscheint monatlich und wird verschickt als Internet-Zeitung im PDF-Format. 


Wer übrigens für Werbung 
bzw.den eigenen  Betrieb einen lustigen Kopf oder Figur im eo-Style wünscht oder als originellen Avatar verwenden möchte, sollte einfach mal nachfragen; es gibt einen breiten Fundus; und die Preise durchaus erschwinglich.



... Musikspur: Liszt - Les Présludes / 1. Satz - Vaclav Neumann, Gewandhausorch. Leipzig ...



Donnerstag, 30. Oktober 2014

Das Regentonnen-Prinzip


Sprayer in der Nacht


Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 29. 10. 2014 -


Den folgenden Text
schon am Montag geschrieben, also frisch drauf losformuliert, was gewisse, von Medien und Politik unisono verteufelte Ereignisse anbelangt; oder wie der Bild-Wagner heute zur Post gegeben hat: "In Köln randalierten 4000 Dummköpfe" - aber dann doch erst mal zur Seite gelegt.

Das ist zum einen eine bewährte
Praxis im Umgang mit Texten und zum anderen fand ich es auch ratsam, doch besser meinen Justitiar einen Blick drüber werfen zu lassen.






.*!*.

 

Der Herbst so ungewöhnlich mild
er bislang dahergekommen ist, verspricht, obschon der November demnächst Einzug hält, noch richtig heiß zu werden.

Ob’s denn vielleicht
am Klimawandel liegt ?  Ist wohl nicht ganz auszuschließen, da sich das Klima derzeit ja gehörig zu wandeln scheint.

Nein, nicht so sehr
das globale Wettergeschehen, aber dafür umso mehr das gesellschaftliche Klima und in der Folge auch das Meinungsklima.

Jedenfalls scheint sich der Wind
nun allmählich zu drehen und außerdem ist damit zu rechnen, daß der Wind auch noch stärker aufflaut und all denen, die lange meinten, den Wind nach ihren Vorstellungen steuern zu können, nun umso heftiger ins Gesicht bläst..

Eine Regierung, die total
am Volk vorbeiregiert und sich daneben auch noch demokratisch nennt, und deren Politik vorzugsweise dem Ziel folgt, das eigene Volk mit Zumutngen ohne Ende zu überhäufen und ihm die Existenz nach eigenen Vorstellungen im eigenen Land streitig zu machen, wird auf die Dauer den Zorn von gar vielen  auf sich ziehen.

Und so wird dann
dieser Regierung sowie dem gesamten alternativlosen Politikbetrieb konsequenterweise aus offenkundiger und nicht mehr zu kaschierender Illoyalität dem Land und den eigenen Leuten gegenüber, nun selbst die Loyalität gekündigt.

Eigentlich eine zwangsläufige
Entwicklung, nicht anders als ein physikalische Gesetz.

Wenn die Regentonne
bis zum Rand und schon ein wenig darüber hinaus gefüllt ist, reicht ein kleiner Tropfen, um sie zum Überlaufen zu bringen und so eine große Turbulenz auszulösen.





.*!*.


Und damit diese Gedanken
nicht vorschnell als ein krauses Eigengewächs abgetan werden, hier noch ein seriöses Zitat.

Und zwar von einer Frau,die sozusagen die Nachfolge der legendären Bodensee-Pythia - Noelle-Neumann mit bürgerlichem Namen  - angetreten hat  ……







Den kühnen Entwurf 
der vereinigten Staaten von Europa 
lehnt die überwältigende Mehrheit ab. 
Die Bürger wünschen sich auf 
europäischer Ebene eine intensive Kooperation, 
aber keine weitreichende Preisgabe 
nationaler Souveränitätsrechte.

 

 Renate Köcher
„Denk ich an Deutschland“ 
(FAZ-Beilage vom 24. 9. 2012)



 
 
... Musikspur: Astor Piazolla - Años de Soledad ...


Donnerstag, 7. Oktober 2010

WetterleuchteN





Ost-Ennerich (VSE)
6. 10. 2010, Mu

Derzeit kommt so einiges nun
ziemlich in Bewegung und der Graben wird breiter und breiter. Man schaue sich nur den schrillen Dreiklang an, den die BILD in den letzten drei Tagen auf den Titel getrillert hat. Erst wird groß verkündet, daß er zu Deutschland gehöre, dann alsbald die Retourkutsche mit der ehrlichen Frage, wieviel das Land davon denn überhaupt vertrage und heute dann zurück an den Sender postwendend die kritische Frage, ob er, der Sender, denn da nicht etwas hofiere, daß gar vielen nicht so ganz geheuer ist.

Und der, der es immer allen
rechtmachen will und von daher zuvörderst immer auf Lob erpicht ist, landet mit einer solichen Strategie plötzlich unverhofft im Fettnäpfchen. Und das nicht nur einmal. Dieser Vorgang mutet an wie ein Wetterleuchten. Es ist, als ob sich ein Umbruch ankündigte, denn die lange erfolgreich praktizierten Muster greifen nicht mehr. Die Zeit der seichten und verlogenen Worte ist vorbei; das Publikum will endlich Taten sehen.

Und die Worte selbst
werden vermehrt auf den Prüfstand gestellt, seit der mutige Ritter Thilo eine Bresche in das Netz der Verlogenheit geschlagen hat. Das Ende der Geduld kündigt sich nun an. Man ist es langsam müde von albernen und verschleiernden Worten belästigt, von ständig zunehmenden Zumutungen bedrängt und von bedrohlichen Entwicklungen geschockt zu werden.

Und wenn dann noch einer kommt,
der ständig vom Brückenbauen faselt, in eim historischen Moment, in dem sich die Gräben auf Meeresbreite geweitet haben, wie man schon bald sehen kann, Freitag abend ist Anpfiff, dann ist der Punkt erreicht, wo das Schmierentheater endlich als ein Schmierentheater erkannt und als solches auch benannt wird.

Würde das Drama
auf einer Bühne spielen, so würden nun langsam die Tomaten fliegen. Und Figuren, die nicht die Rolle ausfüllen, für die sie gedacht sind, fallen folglich leicht dem Gespött und der Verachtung anheim.



--------------ж--------------

75.


Wer weiß,
was ich meine,
versteht mich.



In puncto vertragen hier noch ein Verweis auf eine prägende Begegnung der dritten Art.


... Musikspur: Elvis Presley - Return to Sender ...