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Mittwoch, 31. Dezember 2014

Voll daneben


Eo Scheinder - Neue Sprüche ...




Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 30. 12. 2014 -


Das Jahr klingt nun
langsgam aus, verfrühte Böller knallen von der Straße her - ein konfliktreiches, widersprüchliches und dabei intressantes Jahr, das viele Fragen offenläßt, geht.

Doch eines wird
mit diesem Jahr aufs engste verbunden bleiben - irgendetwas ist anders, als sei ein Wendepunkt in greifbare Nähe gerückt.

Denn die Verarschungsnummer
zieht nicht mehr so recht. Viele Deutsche glauben den Medien nicht mehr  und haben auch kein Vertrauen mehr zu ihren Politikern.

Und das nicht ohne Grund.
Ein Graben tut sich auf zwischen Volk und Führung …

Soviel von heute
und damit die Botschaft nicht gar zu karg ausfällt, hier noch etwas von die Tage.


-.-.-.-.-.-.-



Voll daneben
 
Oh Gott, 
die Gumschen-Kirche ! Was die jetzt zu Weihnachten für eine Propaganda veranstaltet haben, schier unerträglich ! 

Die Geburt Jesu
im Stall von Bethlehem als ein einziges Flüchtlingsdrama; selbstredend  mit der unverhohlenen Absicht unser aller Herz und Geldbeutel zu öffnen, um die perspektivlosen jungen Männer aus dem Orient und Afrika mit Willkommenskultur zu überschütten.

Hab die verdrehten
und verdrucksten Worte ja live und in Echtzeit gehört, als ich zu Heiligabend nach alter Gewohnheit die kleine Kirche im heimischen Viertel besuchte.

Die Pfarrin in ihrer kreuzbraven
Biederkeit, dh. fest in Zeitgeist und politischer Korrektheit verwurzelt, doch in Sachen Spiritualität - Fehlanzeige.

Hab dazu des öfteren
das Gesicht verzogen und ungläubig in verschiedene Richtungen um mich her geschaut.

Das ist doch wohl das letzte, 

die Weihnachtsgeschichte für gerade anstehende, also aktuelle Propagandazwecke zu instrumentalisieren und den Gemeindemitgliedern bei dieser Gelegenheit versuchen, einen moralischen Arschtritt zu verpassen.

Und später in der Glotze
die gleiche Nummer. Wieder bis zum Erbrechen Flüchtlingsdrama und Jesus-Geburt miteinander verquickt, daß ma schon denken mag, daß ihnen allesamt, egal ob evangelisch oder katholisch von oben eine sogenannte Handreichung für die Weihnachtspredigt zugegangen sein muß, an die sie sich dann auch brav gehalten haben.

Aber so richtig wundern
tat's mich eigentlich nicht. Wie nicht anders zu erwarten, sind auch die Pfarrer als brave Kinder des Zeitgeists zu großen Teilen willige Unterstützer der globalen Agenda und damit Teil der großen Verarschung.

Soviel lehrt jedenfalls
die Geschichte. Wenn die Kirche in ihren höchsten Würdenträgern die Herrscher nicht dominieren konnte, war sie doch stets auf der Seite der Herrschenden.

Ein alter Spruch
eine solche Übereinkunft betreffend, geht dann auch so -
 

 Halt du sie dumm,
 
ich halt sie arm.



Und was den NALLAH-Aufkleber angeht,
der macht sich doch gut auf dem Autoheck. Den gibt's nebst vielen andern Karten, Schildern und Aufklebern im LI-LA Literatur-Laden und kann man auch direkt bei Eo bestellen.

 


 ... Musikspur:  Arvo Pärt - Arbos  (1. Stück) for 7 Recorders ...

Donnerstag, 20. November 2014

Und weiter das volle Programm



... typisch rot-grüne Ästhetik ...


Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 19. 11. 2014 - 



Manchmal fragt ma sich ja,
ob die nicht alle bekloppt sind - also vor allem die oberen Chargen in den Schalt- und Waltzentralen.

Müssen die ausgerechnet jetzt
rumtolleranzen, wo den Leuten der Sinn derzeit wo ganz anders steht ?  Aber sollen sie doch; noch ein Grund mehr das alberne Berieselungs- und Indoktrinierungs-Fernsehen gar nicht erst einzuschalten.

Naja, stand wohl auf der Liste
und war seit eim halben Jahr oder länger längst schon vorgeplant. Wie ma weiß, geht es dort eher bürokratisch zu und nicht gerade spontan. Auch kein Wunder bei solch
eim aufgeblähten Apparat.

Und wie man so hört,
verlieren die sogenannten Öffentlich-Rechtlichen nicht bloß ständig an Zuschauern, sondern ebenso an Akzeptanz und Glaubwürdigkeit, was auch mit ein Hauptgrund ist, warum die Zuschauern der Glotze immer mehr den Rücken zukehren.

Dann sollen sie eben halt
so weitermachen. Aber wenn die Propaganda zu kraß wird, wirkt sie lachhaft und damit nur noch lächerlich.

Wenn ich da nur an den Integrationsclip
zur Zeit der WM in Südafrika denke, wo der Zuschauer eim sehr multikulturellen Grillfest als Zaungast beiwohnte und mit der Frage gelöchert wurde, was dies denn zu bedeuten hätte, …

Nein, so haben sie nicht gefragt,
sondern was denn all die gezeigten Menschen verbinden würde oder so ähnlich  … 

Aber damals war auch noch
dieser komische Typ Fußballpräsident, der sich sehr wichtig nahm und immerzu wichtig machte. Okay, war wohl der nicht sonderlich ausgeprägten Körpergröße geschuldet, doch für den deutschen Fußball fatal.

Aber halt -
das Ergebnis sehen wir ja gerade  Denn auf Dauer lassen eingefleischte Fußballfäns, besser als Hooligans bekannt, eben doch nicht alles mit sich machen.

Und so hat jede Medizin
ihre Risiken und Nebenwirkungen, vor allem wenn sie im Übermaß verabreicht wird.

.: =-= :.


Zum letzten Krisenartikel
gibt es noch eine intressante Ergänzung - in Gestalt eines schon etwas älteren Textes hier auf dem Neue-Spryche-Blogg mit dem Titel ‘Am Scheideweg’,

Übrigens,
einer der mit am meisten geklickten Artikel von diesem Blogg hier.


... Musikspur : Rosetta Tschury - Der singende Komet  ...





Samstag, 2. Juli 2011

Räuberpistolen


Ost-Ennerich (VSE)
1. 7. 2011 - Fr

Die Leute lieben ja Krimis.
Die Glotze ist voll davon; und an manchen Tagen jagt ein Krimi den nächsten, ohne das man umschalten muß. Jaja, Mord und Totschlag geht immer, die Leute gruseln sich gern ein wenig und sind neugierig, wie’s hinter manchen Gardinen und Kulissen halt so zugehen mag.

Solange es den anderen geschieht,
und das nicht selten auch noch zu recht und eben eine Mattscheibe dazwischen ist, laufen solcherart Geschichten aus dem gesellschaftlichen Fegefeuer unter der Rubrik Spannende Unterhaltung.

Nicht viel anders
hat es dereinst einmal der Herr Dummbach aus dem legendären Darmstädter Posse ‘Datterich’ zum Ausdruck gebracht inbezug auf die Derke, Nein, ich mein ja den Osterspaziergang aus Jowo Goethes Faust.

Andrer Bürger:
Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen,
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.

Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluss hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus,
Und segnet Fried’ und Friedenszeiten.

Tja, wenn’s einen selber nicht betrift
und man auch gut Abstand hat, dann läßt sich ‘s schön erzählen und dramatisieren, denn es kitzelt einen nur, aber juckt einen nicht wirklich.

Nicht viel anders
ist es auch mit den Mißgeschicken und anderen üblen Überraschungen, wenn man erstmal voll in der Bredouille steckt. Wenn aber dann das Problem mit Geduld und Spucke bewältigt wird oder durch eine überraschende Wendung eine originelle Lösung findet, dann ist’s fürderhin eine besondere Erfahrung, die man als Geschichte oder Anekdote vor Publikum zum besten geben kann.

Das ist dann praktisch eine reziproke Situation,
wie sie Wilhelm Busch so treffend in Verse gefaßt hat. Dürfte wohl bekannt sein, also - Es macht Pläsier, wenn man’s ist , doch Verdruß, wenn man’s gewesen.

Aber noch mal einen Schritt zurück.
Die Lust auf bzw. die Leidenschaft für Krimis hat sich bei mir nun doch ziemlich in Grenzen gehalten. Sicher, da gibt es verrückte und außergewöhnliche Menschen zu besichtigen, fremde Milieus zu erkunden und auch eine gewisse Zwangsläufigkeit und Schicksalhaftigkeit zu reflektieren.

Und alles jeweils aus eim
speziellen Mikrokosmos heraus. Aber das Nämliche gilt ebenso für das große Ganze, denn auch dort laufen dieselben Prozesse.

Vielleicht haben daher die Krimis
egal welcher Provinienz mich nicht so autark anziehen können; mein Interesse richtete sich mehr auf Geschichte und zeitweilig auf das Gegenteil, auf Science-Fiction.

Der eigentliche Krimi
ist daher in meinen Augen die Geschichte; und um sie auch nur ansatzweise verstehen zu können, ist jede Menge Detektivarbeit nerforderlich.

Bleibt am Ende noch
eine Anmerkung. Das Wörtchen Krimi ist da noch ein gutes Beispiel dafür, was die Sprache so alles zu leisten vermag.

Für was steht denn nun
das Wörtchen Krimi ? Keine Frage, für Kriminalfilm oder Kriminalroman. Oder auf deutsch - für Geschichten, wo’s am Verbrechen geht, im Volksmund also um Räuberpistolen.

Um unerfreuliche Sachen,
die man für gewöhnlich ungern direkt vor der Nase hat oder erleben muß. Aber weil’s einen als unbeteiligten Zuschauer eben nur peripher-tangenziell betrifft, lernt man das Genre bald lieb zu gewinnen und beginnt es mit eim kessen Wörtchen wie Krimi alsbald zu verniedlichen und zu verlieblichen.

--------------ж--------------

Für diesmal ein schöner, alter Spruch
von Johann Beer, meim Barock-Freund; übrigens wie Martin Walser ein Gastwirtsohn … Den Spruch gibt es auch als Karte oder Schild
im LI-LA Literatur-Laden.


-p 119. q-


Hätte da auch noch etwas
in Sachen Bier bewußt genießen im Raucher-Club.

... Musikspur: Busoni - Bachtranskriptionen / Chaconne in d-moll / Maria Tipo …