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Mittwoch, 6. Mai 2009

Erscheinungsbild und Autfitt

Ost-Ennerich (VSE)
5. 5. 09 Di

Bislang noch ausgesprochen ruhig geblieben auf der Spryche-Seite; aber macht nix, die Menschen sind heutzutage auch schweigsamer geworden, wenn sie nicht gerade geschwätzig sind. Und ständig reden (zu müssen) um seiner selbst willen, ist da schon die nervigere Variante. Nicht umsonst hatten die Alten dafür den Spruch - Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Wer zuviel quasselt, geht leicht seinen Mitmenschen auf den Geist, stellt sich unversehens selber bloß (vor allem im Suff) und ist darüber hinaus auch leichter sein Gold los, sofern er welches hat.
Der NEUE-SPRÜCHE-Blogg fängt ja gerade erst an und ist so etwas wie ein klitzekleines Inselchen in den unüberschaubaren Weiten des Inets, das der Entdeckung harrt…
Für heute nun ein Spruch, der mir nicht immer aber immer öfter in den Sinn kommt, wenn ich auf den Straßen und Plätzen unterwegs bin… (Wird sicher nicht der letzte zum Erscheinungsbild und Autfitt der Zeit wie auch der Zeitgenossen gewesen sein.)
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ح .3 ح

Noch niemals in der Geschichte
hatten die Leute in der breiten Masse
mehr Klamotten im Schrank hängen,
aber praktisch niemals zuvor
waren sie in der überwiegenden Mehrzahl
auch so bescheuert,
dh. so stillos, ja geschmacklos
angezogen wie heute.

-----Musikspur: ‘Es hett ein Biedermann ein Weib’ (Ludwig Senfl)-----

Mittwoch, 22. April 2009

{>|<}

Der Typo-König sagt:
..... .....Neue Sprüche...XXXXXX....braucht das Land !X!
..)) *Q* ((..
....) ~´ (…
Y

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2 2. 2

Von La Rochefoucauld fliegt herum -
Es ist eine Eigenschaft der großen Geister
in wenigen Sätzen vieles mitzuteilen;
die kleinen Geister dagegen
haben die Gabe,
viel zu reden
und nichts
zu sagen.

Dienstag, 7. April 2009

...braucht das Land


NEUE SPRÜCHE…
braucht das Land !


Berlin, Di 7. 4. 09
Habe letztens festgestellt, daß einfach zuviele Sprüche brach bzw. nutzlos bei mir herumliegen (und rumfliegen) und daß sie eigentlich stattdessen viel besser auf die Reise geschickt gehörten…

Sprüche, also die Menge und fast täglich neu, allesamt Sprüche aus der eigenen, zumeist aus der laufenden Produktion. Hin und wieder gelegentlich auch mal so als Ausnahmen durchenzwisch, äh zwischendurch dann wirklich geniale Sprüche von bekannten ebenso wie von weniger bekannten Autoren, über die ich grad gestolpert bin.

Spruch auf Spruch wie auch Satz auf Satz sollen für dieses Unterfangen die Devise sein. Aber schön dosiert. (Will ja nicht eim gewissen Tom Konkurrenz machen).
Und was hier steht, sind starke Sätze; Sätze, die eben für sich allein stehen können (und deshalb auch stehen), mit anderen Worten: Sätze mit Inhalt und zuweilen von Gehalt; nicht immer ganz ernst gemeint, mehr oder weniger lakonisch oder provokativ oder albern und skuril (mit eim R, wie ich’s bevorzuge.)


Als ersten hier zum Einstieg diesen da:

1.
So viele Frösche sitzen am Tümpel und quaken -
und möchten doch alle Gehör finden.