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Mittwoch, 14. Oktober 2015

Gut, daß nicht ...


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Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 13. 10. 2015 -



Gut, daß nicht ...
Oder - dieser Kelch ging zum Glück an uns vorüber ...

Also falsch gelegen,
aber nicht so tragisch - ganz im Gegenteil. Selten zuvor habe ich mich über eine falsche Prognose mehr gefreut als im konkreten Fall.

Man stelle sich
nur einmal vor, die Unfrieden säende Kanzlerin hätte den Friedensnobelpreis tatsächlich bekommen ! 

Nicht auszudenken,
die Propagandamedien hätten über Wochen nur Elogen verfaßt - Friedensengel Angela hier, Friedens-Angela da. Und das bei steigenden Problemen mit zudringlichen Invasoren aus den instabilen, bevölkerungsexplosiven Staaten der Islamzone.

Jener Völkerwanderung,
wie Sarrazin diesen Zustrom inzwischen nennt, der die Zivilisation zu verschlingen droht und in archaische Zeiten zurückzuwerfen; und welche die ihr entgegengebrachte Humanität mit dem schieren Gegenteil beantworten wird, nämlich mit Gewalt, Grausamkeit und tiefsitzendem Haß.

Aber zum Glück
hat die Nominierte dann stattdessen eine richtige Watschn von den BILD-Lesern bekommen - just am Freitag, am Tag der Preisverkündigung. Da machte die BILD groß auf  mit der populistischen Schlagzeile - Flüchtlingskrise. Das sagen die BILD-Leser:

90 : 10 gegen Merkel
bei über 300 000 Anrufern. Na, das ist doch was !

So das Ergebnis
auf die Frage an die Leser “Wer hat recht ? - Merkel oder Seehofer ?”  'Wir schaffen das' Oder 'Mehr geht nicht' ?

Sieht so aus,
als hätte sich da jemand taktisch ins eigene Knie geschossen. Nein, den 9. Oktober dürfte sie sich anders vorgestellt haben. 







....:..!..:....




 

„Wenn die Kanzlerin sagt,
 Deutschland wird sich verändern, 
da möchte ich doch bitte 
gefragt werden.“
 
Rüdiger Safranski

Donnerstag, 22. September 2011

Heiteck-Welt

Ost-Ennerich (VSE)
21. 9. 11 Mi

Was ist schon stabil*
in diesen Zeiten ? Die wundersame, wunderbare, wunderschöne Heiteck-Welt wohl am allerwenigsten. Denn die kann eines Tages so abrupt zusammenbrechen, so wie unversehens von eim Moment auf den anderen der Strom ausfällt.

Das verwundert auch weiter nicht,
da das eine ohne das andere nicht funktioniert. Wenn die Elektronen nicht mehr im Affentempo durch die Leitungen flitzen, weil es ihnen zu viel wurde und sie eine Abkürzung genommen haben, gemeinhin Kurzschluß genannt. ist erst einmal zappenduster. Wohl dem, der dann wenigstens Kerzen im Hause hat.

Aber das ist nur das eine
und liegt sozusagen in der Natur der Sache. Zweifelsohne hat die Technik das Leben ungemein erleichtert, vormals ungeahnte Möglichkeiten eröffnet (wie zB. das Zeitphänomen der weltreisenden Jungfrauen) und die Menschen bequem wie auch leichtsinnig und letzthinnig in eim hohen Grade abhängig gemacht.

Abhängig davon,
daß sie, die Technik also, ohne große Störungen funktioniert. Doch je komplexer die Technik, umso anfälliger das System. Sobald die Energie-, Geld- oder Warenströme einmal ins Stocken geraten oder mit Vorsatz gestört werden und zeitweise ganz ausfallen, dürfte es gelinde gesagt haarig und ungemütlich werden.

Das andere, was in diesem Zusammenhang
dann eine wichtige Rolle spielen wird, ist dabei noch nicht einmal genannt und wird ja auch in allen offiziellen Verlautbarungen und in den Propandamedien sowieso tunlichst beschwingen.

Nein, einen Gegensatz
hat es nicht zu geben, denn dafür gibt es ja das Allheilmittel Toleranz; und schließlich sind wir alle gleich und gehören der einen großen Menschheit an.

So jedenfalls lautet das Dogma,
das Gemeinsame überwiegt und das Gegensätzliche ist bloß marginal und mit Geld und gutem Willen zu überwinden, mag die Realität auch ganz anders ausschauen und den Gegensatz tagtäglich ungeschönt und ungeschminkt deutlich werden lassen, der da lautet Hypermoderne vs. Archaiker.

Dergleichen Szenarien
hat es in der Vergangenheit des öfteren gegeben, wie der folgende Abschnitt zeigt; sie gehören somit zu den Regulatorien der Natur. Der Text ist übrigens von eim Autor, den ich sehr schätze und von dem ich vor etwa eim Jahr auch eine Lesung gemacht habe. Ein brillanter Stilist wie auch ein Mann mit Weitblick.

Wollen wir hoffen,
daß solche Vergangenheit nicht unsere Zukunft wird. Nur, hoffen allein genügt nicht.








=- 128. -=

Wenn sich der Nebel lichtet,
wird das Bild klarer.
Die Brillenträger können
ein Lied davon singen

* das Wordpress-Problem derzeit nicht, praktische alle Schaltflächen zum Formatieren haben sich verdünnisiert - wie letztens schon mal

Hätte da noch einen schönen Text
auf eos-o-ton anzubieten, obwohl es dort auch einen gleichnamiger Titel Hypermoderne vs. Archaiker gibt.
(Läßt sich mal wieder nicht verlinken; also so:)
http://eos-o-ton.20six.de/eos-o-ton/art/626099/Rettungsschirme-und-Scheuklappen


... Musikspur: Myno Blue - David Daling ...
wird sicher anders geschrieben, ist aber ein ganz tolles Stück.