Posts mit dem Label Sarrazin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sarrazin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 11. Mai 2016

Rechne mit allem !


Herr Gailer etwas durcheinander ...



Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 10. 5. 2016 -


Nach der Weiberschelte,
die in dieser Art gar nicht beabsichtigt aber doch höchst notwendig war, da Teil des Problems und daher ein wesentlicher Grund für die Misere;

Und nicht zu vergessen
die damit verbundenen ungemütlichen Aussichten auf den Bürgerkrieg - wie Hans Magno Enziansberger ja schon vor etwa 20 Jahren seine Gedanken zur Zukunft betitelte, wäre’s mal wieder an der Zeit sich erbaulicheren Themen zuzuwenden ...

Und daß ich es zutiefst
satt habe, mich ständig mit solchen Minus-Charakteren zu beschäftigen, wurde gewiß schon einige Male vermerkt.

Aber wie’s scheint,
kündigt sich nun doch endlich eine neue Phase an, eben eine Zeit der Rücktritte, in der die Politikdarsteller der volksfernen Parteien mit einer gewissen Panik realisieren, auf welch schwankendem Boden sie derzeit stehen bzw. wie sehr ihnen nun die Felle davonschwimmen.

Der Bundeskanzler
in Österreich jedenfalls hat die Konsequenzen aus dem letzten Wahldebakel gezogen; andere werden folgen, da die zutage tretenden Folgen einer unverantwortlichen, um nicht zu sagen kriminellen Politik nach Konsequenzen verlangen.

Und zwar in der Art,
daß alle, die für diese fehlgeleitete Politik Verantwortung tragen, abtreten müssen, um den Weg freizumachen für Politiker, die sich ernsthaft der Probleme und der unhaltbaren Zustände in Deutschland annehmen.

Denn erstere sind bestenfalls
Verwalter des Niedergangs, wenn nicht gar zielstrebige Förderer desselben, also solche, die eben die Abschaffung Deutschlands im Namen der Globalisierung aktiv betreiben und dafür international ständig gelobt und beordent werden.



Soweit nun die aktuelle Einlassung.
Und da ich ja gerne noch etwas anfüge, hier eine kurze Empfehlung, die der Dramatik dieser Zeit des beginnenden Wandels geschuldet ist. Ist von Sonntag.



Die Devise
für die nächste Zukunft muß also lauten - rechne mit allem !  Je unberechenbarer die Zeiten werden, um so mehr muß man auch auf alles gefaßt sein. 



Ach so,
und als Zitat flog mir noch zu ein bezeichnender Spruch vom streitbaren Thilo Sarrazin, der sich wieder mit eim neuen Buch (Wunschdenken) und Interviews zurückgemeldet hat. 




"Frau Merkel
denkt an alle -
 nur nicht mehr
an Deutschland"





... Musikspur: Santiano - Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren / Bis ans Ende der Welt ...









Dienstag, 22. März 2016

Erhöhte Alarmbereitschaft





Ost-Ennerich (VSE)
- Mo - 21. 3. 2016 -


Heute mal wieder
ziemlich üble Sachen geschrieben, zB. über Spielpuppen und Puppenspieler und außerdem noch über jene ominöse Irlmaier-Prophezeiung, die auf einen milden Winter als Erkennungszeichen anspielt.

Kein Wunder,
daß ich am Ende gar bei eim Szenario anlangte, dahingehend daß das Chaos dann zum Ausbruch gebracht wird, sobald der große Schwindel aufzufliegen droht - das Eschaton somit immanentisiert wird ...

Ob ich die Sachen
mal reinstellen werde ?  Wohl eher nit. Was weiß denn ich, wer hier so alles mitliest. Die ZA bestimmt, weil sie eh notorische Kontrollfreaks sind. Und die Chayous garantiert auch. Bin ja schon mal beim Hinterherklicken in einer verbotenen  Zone gelandet ...

Aber die Irlmaier-Sprüche
sind auch nicht grad ohne; und so manches kommt schon sehr drastisch rüber wie etwa - die Stadt mit dem eisernen Turm wird brennen ...

Gut möglich,
daß ein solch hervorragendes und hochragendes Symbol nationalen Stolzes ins Visier genommen wird. Und daß die schwarzen mörderischen Adepten ein Maximum an Schrecken und Furcht erzeugen wollen, entspricht voll und ganz ihrem Konzept.

Von heute also nix
- außer Angetipptes. Eigentlich sollte noch etwas nachgereicht werden, die schallende Ohrfeige betreffend, die die volksfernen Demokröten letztens einstecken mußten. Aber das hat schließlich noch bis morgen Zeit.

Nur soviel sei noch angemerkt,
dieser Ohrfeige hat Sarrazin heute in der Wir-helfen-BILD noch eine kräftige hinzugefügt. Und zwar mit der Aussage, ja, wenn ihr Deppen nur auf mich gehört hättet, bräuchtet ihr heute keine Angst vor der AfD zu haben.

Was natürlich stimmt.
Aber was bringt ihm nun die Schadenfreude. Hätte er nicht besser nach den schweren Anfeindungen seiner beratungsresistenten Partei den Rücken gekehrt und wäre auch politisch für seine Überzeugungen an anderer Stelle aktiv geworden ?





Mittwoch, 14. Oktober 2015

Gut, daß nicht ...


Bildunterschrift hinzufügen


Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 13. 10. 2015 -



Gut, daß nicht ...
Oder - dieser Kelch ging zum Glück an uns vorüber ...

Also falsch gelegen,
aber nicht so tragisch - ganz im Gegenteil. Selten zuvor habe ich mich über eine falsche Prognose mehr gefreut als im konkreten Fall.

Man stelle sich
nur einmal vor, die Unfrieden säende Kanzlerin hätte den Friedensnobelpreis tatsächlich bekommen ! 

Nicht auszudenken,
die Propagandamedien hätten über Wochen nur Elogen verfaßt - Friedensengel Angela hier, Friedens-Angela da. Und das bei steigenden Problemen mit zudringlichen Invasoren aus den instabilen, bevölkerungsexplosiven Staaten der Islamzone.

Jener Völkerwanderung,
wie Sarrazin diesen Zustrom inzwischen nennt, der die Zivilisation zu verschlingen droht und in archaische Zeiten zurückzuwerfen; und welche die ihr entgegengebrachte Humanität mit dem schieren Gegenteil beantworten wird, nämlich mit Gewalt, Grausamkeit und tiefsitzendem Haß.

Aber zum Glück
hat die Nominierte dann stattdessen eine richtige Watschn von den BILD-Lesern bekommen - just am Freitag, am Tag der Preisverkündigung. Da machte die BILD groß auf  mit der populistischen Schlagzeile - Flüchtlingskrise. Das sagen die BILD-Leser:

90 : 10 gegen Merkel
bei über 300 000 Anrufern. Na, das ist doch was !

So das Ergebnis
auf die Frage an die Leser “Wer hat recht ? - Merkel oder Seehofer ?”  'Wir schaffen das' Oder 'Mehr geht nicht' ?

Sieht so aus,
als hätte sich da jemand taktisch ins eigene Knie geschossen. Nein, den 9. Oktober dürfte sie sich anders vorgestellt haben. 







....:..!..:....




 

„Wenn die Kanzlerin sagt,
 Deutschland wird sich verändern, 
da möchte ich doch bitte 
gefragt werden.“
 
Rüdiger Safranski

Mittwoch, 23. September 2015

Die Politik auf dem Prüfstand


Und dann stellt sich die nötige Entschlossenheit von allein ein ...


Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 22. 9. 2015 -




Hier nun ein Text
von gestern, der aber ganz und gar nicht von gestern ist ...



. ..`)!(´.. .

Die Tage derzeit
haben schon etwas Bedrohliches und verbreiten ein ungutes Gefühl die nähere Zukunft betreffend.

Dennoch geht alles
in der näheren Umgebung seinen gewohnten Gang. Und dann ist da auch noch Tag- und Nachtgleiche - einer der vier markanten Wendepunkte im Jahr, aber heutzutage nicht weiter ästimiert und allerhöchstens am Rande zur Kenntnis genommen.

Aber etwas Gutes
hat diese Zeit allen trüben Aussichten zum Trotz, denn sie zwingt die Leute, sich wieder mit dem Wesentlichen zu beschäftigen, zB. wo man steht und auch hingehört und wo ma hin will und welche Richtung man partout nicht mitgehen will;

wie auch,
daß ma sich dem Ernst der Lage stellen und dazu begreifen muß, in welche verzwickte und verfahrene Lage die Pseudodemokraten uns hineinmanövriert haben.

Diese Lage zu erkennen
und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, ist das Gebot der Stunde.

Und wenn eine bestimmte Politik
in die Katastrophe führt, so ist diese Politik selbst als Katastrophe anzusehen und muß tunlichst gestoppt werden …  

Schließlich verfolgt
die Politik der Regierung genau das Ziel, das Sarrazin zum Buchtitel gemacht hat vor nun schon 5 Jahren - ohne daß die Politik darauf auf eine angemessene Art reagiert hätte. 


Und der lautete bekanntlich
Deutschland schafft sich ab oder modisch abgekürzt DSSA.

Aber damit wird
auch unmißverständlich klar - die Politik hat ihre Chance gehabt, doch hat sie diese nicht genutzt; im Gegenteil, sie hat es immer ärger getrieben und Zustände heraufbeschworen, daß die Leute Zustände bekommen.

Und das geht mir
schließlich nicht anders und so habe ich heute meim Unmut freien Lauf gelassen und noch mal einen heftigen Artikel geschrieben über ein verlogenes Weib, das gerade entzaubert wird.

Der Text muß allerdings
noch einmal durchgekämmt und überschlafen werden, doch der Titel sei schon mal genannt -

Überdosis

Und um mit eim Spruch
meines Großvaters für heute zu schließen - 



Man kann alles treiben;

aber ma kann es auch 

 übertreiben.




... Musikspur: Enigma - The Child in us / Le Roi est mort ...

Donnerstag, 8. Januar 2015

Die 3. Woge



Eo Scheinder - P wie Patria




Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 7. 1. 2015 -



Huch, heute ja echt was los,
so heftig und brutal, daß ich an Alois Irlmaier denken mußte und dessen schlimme Prophezeiung für die Stadt mit dem eisernen Turm …  

Mußte dann auch gleich
eomäßig Stellung beziehen in eim vielgelesenen, halbwegs inkorrekten Blogg, etwa dergestalt, daß mir das gräßliche Massaker wie ein Startschuß zu noch viel Schrecklicherem in den Ohren klinge.

Und noch so einiges mehr
in dieser Sache aufgeschrieben. Mal sehen, ob ich auch den ein oder anderen Text hier reinstelle. Aber die beiden Texte sind aber ganz sicher in der Ennericher Allgemeinen zu finden, die Mitte Januar wieder erscheint.

Übrigens, die Ennericher Allgemeine
ist eine kleine Zeitung im PDF-Format (findet sich weiter unten), die 12-mal im Jahr erscheint und bei Eo für 10 € für ein Jahr abonniert werden kann. Klar, ma will ja nicht alles bloß für lau in‘n Blogg stellen.

Letztens zB. schrieb mich
per Email so ein Filmdoktor an, also ein promovierter Filmologe oder so, der schneidig anfragte, ob er denn bei mir im LI-LA Literatur-Laden sein neues Buch präsentieren könnte.

Wohl eine ziemlich sperrige,
überkandidelte Sache um das Larstier und dem Kraut vom Finkel oder so.

Hab dann auch mit dem Tenor
- warum nicht - ihm geantwortet, aber dazu gleich angemerkt, daß dies nicht zum Nulltarif zu haben sei. 

Meine Antwort nun schon
vor fast drei Wochen raus, aber seitdem nichts mehr von diesem Filmdoktor gehört. Egaaal !

Aber so ist das nun mal.
Dabei wäre das ja sein Auftritt am Lesepult vor Publikum - und der sollte ihm schon was wert sein; denn schließlich will er auf diese Weise seine Böcher an den Mann bzw. an die Frau bringen … 

Nun aber genug
des Geplänkels und hier noch zwei Texte, von denen einer garantiert in der Ennericher Allgemeinen erscheinen wird und der für den heutigen Eintrag titelgebend ist.

Fürwahr, wir leben
in spannenden Zeiten !  Aber genau dies wird so langsam zum Problem. Oder um mit eim alten Kalenderspruch von Eo zu sprechen -


 Krise ist dann, 
wenn die Zukunft zum Problem wird.






! !! °-_-° !! !
!

Die 3. Woge

Ja, Gut Ding will
Weile haben; und längst nicht jedes verrammelte Tor öffnet sich beim ersten Stoß.

Das war auch früher
nicht anders, denn mit eim Rammbock mußte man immer wieder aufs neue ansetzen, um schließlich einen Durchbruch zu erzielen. Und auch nicht viel anders bietet sich eben heute die Lage dar.

Nun, also mit PEGIDA 
die dritte Woge im Anrollen, nachdem die zwei vorhergehenden wie vor vierfünf Jahren etwa die breite Zustimmung zu Sarrazins Buch DSSA; und die heftigen, undemokratischen Reaktionen darauf, sowohl vom politisch-medialen Komplex wie auch handfest und brüllstark von den staatlicherseits üppig alimentierten Chaoten von links.

Wie viele Saalkämpfe
und verhinderte Lesungen und Absagen, einseitige Diskussionen und tendenziöse Stimmungsmache gegen diese unerwünschten Thesen !  


Und als der Autor 
sich darauf einließ, mit eim Reporter einmal durch Kreuzberg zu schlendern, mußte er schon bald stiften gehen. Aber damals betrug die Zustimmung zu Sarrazin im Volk weit über 80 %.

Und dann vor fast zwei Jahren
die plötzlich aufflammende große Begeisterung auf Seiten der um die Zukunft besorgten Bürger, als eine neue, vielversprechende Partei aus der Taufe gehoben wurde - in Berlin an eim Frühlingssonntag im Interconti.

Und da schien sich
plötzlich mit einer neuen Partei wie der AfD eine Alternative aufzutun, weil sie mit viel Enthusiasmus und mit Slogäns wie Mut zur Wahrheit oder Mut zu Deutschland für eine andere und selbstbestimmtere Politik warb und sich auch für offene Aussprache jenseits der politischen Beknacktheit starkmachte.

Aber das Konzept fruchtete
nicht so recht und zündete nur bedingt; nicht zuletzt wegen einer letzthin eher ungeeigneten Führungsfigur, die sich allzu leicht, um einen hingeworfenen Brocken Anerkennung, verbiegen ließ.

Dafür aber bei wichtigen Themen
Kompetenz und Härte vermissen ließ. Und die wohl auch nicht die kraftvolle Statur besitzt, die für eine solche Rolle einfach vonnöten ist.




! !! °-_-° !! !

 
Und anfügen möchte ich
dann noch einen Text, der auf Weihnachten zurückgeht, als dann wider Erwarten und wider alle Prognosen über Nacht die Bäume und die Umgebung in blendendem Weiß erstrahlten, also es doch noch weiße Weihnachten gab.




Statt angeblicher Islamisierung
sollte wohl besser von angeblicher Demokratie geredet werden.

Außerdem sollte ma die Toleranz-Apostel
an ihre immerzu hochgehaltene Toleranz erinnern, die sie ständig von den Deutschen vehement einfordern; und nun eben genau diese Toleranz von diesen selbst einfordern und zwar gegenüber den Meinungen, die wie im derzeitigen medialen Overkill deutlich wird, sie nicht müde werden zu denunzieren und zu verteufeln.

Wenn schon, denn schon !
Und wenn man einmal die erstgenannten Begriffe gegeneinanderstellt und prüft, ob bzw. wie sehr sie gerechtfertigt sind, so wird man leicht feststellen, daß Islamisierung  doch wesentlicher leichter in Deutschland auszumachen ist als die viel gepriesene Demokratie, die mehr ein Konzept oder Instrumentarium zur Verhinderung als zur Durchsetzung des (eigentlichen) Vokswillens darstellt.

Denn weder über
die Annahme des Euros noch über die faktische Umgestaltung Deutschlands zu eim Einwanderungsland mit Zuzug bevorzugt aus islamischen Ländern wurde jemals abgestimmt und ebenso tauchte diese Schicksalsfrage praktisch in keim einzigen Wahlkampf auf, da sich die etablierten Blockparteien in dieser Frage weitgehend unstrittig, dh. einig waren.




.....................


Und hier noch eine kleine Adnote
zur Musikspur vom letzten Mal. - The Diary of Horace Wimp. 


Einfach ein gutes Einstiegslied,
so wunderbar beschwingt der Rhythmus, genauso lebendig wie bei diesem berühmten Stück Lambada von Kaoma, das vom ersten Ton an auf gute Laune einstimmt.

Aber zurück zum ELO-Titel:
da hat es mir vor allem eine Zeile angetan. Wer diese errät und als erster mir mitteilt, erhält die KALENDER-SPRÜCHE 2015 zugeschickt.

Nun, welche Zeile könnte es sein ?
Dies als kleine Hilfestellung - insgesamt sind es gerade mal 6 Silben, die es mir besonders angetan haben.




 

... Musikspur: Pink Floyd - Another Brick in the Wall / The Wall ...



Sonntag, 7. Dezember 2014

... deutlich, eben deutsch.


Cartoon - Ach wie gern ..

Ost-Ennerich (VSE)
- Sa - 6. 12. 2014 -


Wie heute zu lesen ist,
erfahren die verlogenen und verlotterten Medien nicht bloß von unten Widerspruch sondern erhalten nun auch von oben wegen ihrer höchst einseitigen Rußland-Berichterstattung einen gehörigen Anschiß.

Von Mario Adorf
bis Gerhard Schröder, von Eberhard Diepgen bis Georg Schramm haben viele prominente Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Medien und Kunst einen Aufruf unterzeichnet, der vor einer fatalen Fehlentscheidung warnt.

Und die Politik auffordert,
statt Konfrontation und eim neuen Kalten Krieg einen Ausgleich mit Rußland zu suchen und damit zu verhindern, daß Deutschland für amerikanische Interessen in einen Krieg mit Rußland verwickelt wird.

Solch ein Appell
ist allemal unter die Alarmzeichen zu zählen, läßt er doch darauf schließen, daß die Vorbereitungen dazu schon ziemlich weit gediehen sind.

Die Lage ist also ernst.
Und folglich formieren sich die unterschiedlichen Lager.

Also dürfte nun langsam
das Ringen um die richtige Richtung das große Thema werden. Und dabei darf ma nicht vergessen, welche Rolle die Medien dabei spielen und wo ihre Position anzusiedeln ist.

Aber dies zu erkennen,
wird immer leichter, auch für Leute eher einfachen Zuschnitts - nicht verwunderlich bei der Propaganda-Show, die die Medien so lang schon abziehen.

Ach, und noch was,
ein ähnlicher Appell von prominenter Seite wäre natürlich bei anderen Zukunftsthemen wie der ungehinderten Zuwanderung aus südlichen Krisenstaaten ebenfalls höchst wünschenswert.

Ein weiterer Appell,
 in welchem die vorherrschende Politik als das bezeichnet wird, was sie ist, nämlich als zukunftsgefährdend und suizidal, da diese Politik - wie Sarrazin mahnend deutlich gemacht hat - zwangsläufig zur Selbstabschaffung Deutschlands führen muß.

Soviel von heute.
Als kleine Zugabe noch ein Text, der die üblen, äh üblichen Praktiken, die von den Medien aus Gründen der politischen Beknacktheit eilfertig übernommen wurden, mal eben kurz aufspießt; ist von Dienstag vergangener Woche.





.........:::!:::.........



Die verdammte Lügerei
von oben herab muß aufhören. Und die vielen beknackten Plastikwörter, die man nur zum Zwecke der Verschleierung und Manipulation ersonnen und in Umlauf gebracht hat, gehören abgeschafft, am besten ersatzlos gestrichen, um wieder zu einer Sprache zurückzufinden, die Sachverhalte angemessen beschreibt.

Und ist es auch die Zeit,
endlich wieder vernünftig Deutsch zu reden und das heißt kurzum nichts anderer als die Dinge klar zu benennen - ohne jeden Firlefanz und ohne jedes Drumherum-Reden.

Gerade heraus, deutlich - eben deutsch.
Nicht anders als es meine Großmutter praktiziert hat, wenn sie meinte, mit mir ein ernstes Wörtchen reden zu müssen.

Dann sagte sie bestimmt -
so, jetzt will ich mal Deutsch mit dir schwätze !

Die Zeit dafür ist nun gekommen,
die Zeit ist schließlich schon längst mehr als reif. Denn die Lügerei ist das schleichende Gift, mit dem die fatale Politik und die damit verbundenen Zumutungen verabreicht werden, sozusagen als Beruhigungsmittel bzw. als politisch-korrektes Druckmittel.

Samstag, 15. November 2014

Krise ist dann ...



Freestyle-Philosoph



Ost-Ennerich (VSE)
- Fr - 14. 11. 2014 -

10. 11. 14 - Mo
Kaum ist der Festakt,
der unter dem Motto ‘Mut zur Freiheit’ stand (und oberbescheuert graphisch umgesetzt worden ist) , verklungen, schießt man sich von staatlicher Seite schon mal ein bzw.warm.

Und zwar schießt man gegen
unerwünschte, ja insgeheim gefürchtete Protestaktionen, die auszubrechen drohen, weil viele Leute heute mit der grenzenlosen Politik - im Gegensatz zu damals !- also der Politik der totalen, dh. globalen Öffnung (und den tribalen Folgen) längst nicht mehr einverstanden sind.

Was ma gestern noch groß
gefeiert hat, nämlich - das Volk als einen gravierenden Machtfaktor, das geeint sogar in Beton gegossene, als schier unüberwindlich geltende Mauern eindrücken kann, erscheint den Mächtigen in Politik und Medien mit dem Blick auf das Heute schon wieder sehr bedenklich wenn nicht gar höchst gefährlich ...

Denn eine Bewegung,
die sich auf der Straße formiert, um dem wachsenden Unmut wegen dieser zukunftgefährdenden Politik nun endlich auch Ausdruck und hörbar Luft zu verschaffen, und dann auf große Teile des Volkes womöglich überspringt, kann einer Regierung nicht gefallen, die anderes mit dem Volk vorhat und stur an ihrer Agenda festhält.

Zu diesem Zeitpunkt jedenfalls
doch wohl eine recht pikante Situation, oder ?!  Denn so wie sie sich derzeit darbietet; mutet sie den Lobrednern von gestern einen schmerzhaften Spagat zu.

Und so dürfte es interessant sein,
nein besser werden, was aus dieser Spannung, zum einen nämlich die Wende von damals als beispielhaft und als eine Glücksstunde der Geschichte hochzuhalten und gleichzeitig zum anderen den Wunsch nach Wende und Kurskorrektur heutzutage - der nicht gering anzusetzen ist, wie die hohen Zustimmungswerte von weit über 80 % zu Sarrazin vor 3 Jahren erahnen lassen - als ungerechtfertigt und demokratie- und fortschrittsfeindlich weckzuwischen, noch so alles entsteht, bzw. was daraus womöglich erwachesen könnte.

Jede ernsthafte Kritik am Kurs
gilt per se als sei dies quasi des Teufels, also als ‘rechts’ und damit allein schon höchst verdächtig. Nicht anders hat es ja auch Thilo Sarrazin erfahren müssen, da man ihn, weil er auf große -  nein, gewaltige und gewalttätige -  Mißstände und fatale Entwicklungen aufmerksam machte, kurzerhand selbst zu eim üblen Haßprediger erklärte, der mit seinen ‘kruden‘ Thesen ‘Integration‘zunichte machen und die Sicherheit gefährden würde.

Aber ist das nicht ein billiges Schema,
den (und die) als bösen Störenfried herabzuwürdigen und nach Möglichkeit zu kriminalisieren, der von Sorge erfüllt den Mut aufbringt und endlich beginnt hie und da ein wenig Klartext zu reden; und damit beim Volk lebhaften Anklang findet ?

Als würden nicht ganz andere
die öffentliche Sicherheit gefährden wie zB. jugendliche Intensivtäter vorzugsweise mit Mihigru, die man zum Leidwesen der potenzieller Opfer mit großer Geduld gewähren läßt

Bei dem geringen Ansehen,
das die Politiker mittlerweile genießen, könnte es gut geschehen, daß dieses noch weiter in den Keller fährt. Doch halt - kommt einem dieser Verlust an Ansehen und Glaubwürdigkeit nicht irgendwie bekannt vor ?

Denn ganz so in der Art
fängt es zumeist an; die Akzeptanz schwindet und dafür macht sich Arroganz breit.Aber das  ist natürlich keine Lösung, sondern schafft beim Publikum den Eindruck, daß die Verantwortlichen nicht Teil der Lösung sein können, sondern zum eigentlichen Problem gerechnet werden müssen.

Nun, das ist der Lauf der Welt.
Schließlich vermag jedes System immer nur so lange bestehen, bis die Widersprüche, die es in sich trägt, offen zutage treten und durch keine Tricks oder staatliche Propganda mehr übertüncht werden können.

Dies kam im Falle
der untergegangenen DDR dadurch zum Ausdruck, daß die protestierenden Bürgern den Oberen schließlich mit Macht die Geschäftsgrundlage kündigten, indem sie die Losung WIR SIND DAS VOLK !  unablässig skandierten und damit deutlich machten, daß sie vom Führungsanspruch der ‘Einheits’-Partei einfach genug hätten und dieser das Vertrauen hiermit endgültig entzogen sei.

Tja, so war das damals
vor 25 Jahren; aber was wird passieren, wenn die so gepriesene Demokratie nachhaltig in schweres Fahrwasser gerät, weil immer mehr Bürger immer weniger von der Demokratie überzeugt sind ?

Und sie stattdessen
diese späte Demokratie unserer Zeit als einen großen Etikettenschwindel zu begreifen beginnen; und zwar weil sie anhand gemachter Erfahrungen in Verbindung mit einer höchst zweifelhaften gesellschaftlichen Entwicklung zum Schluß kommen, daß die Demokratie sich vor allem dadurch auszeichnet, daß sie ihren angelobten Prinzipien nur wenig entspricht.

Oder wie soll man es sonst
verstehen, daß fast ausnahmslos all die deutschen demokratischen Politiker über die Anliegen und ureigenen Interessen der Deutschen größtenteils schnöde hinweckgehen und die Bürger immerzu vor vollendete Tatsachen stellen und somit vor den Kopf stoßen ?

--------------ж--------------


    -     199.   -  

Krise ist dann, 
wenn die Zukunft 
zum Problem wird.

Dies hier ein alter Kalenderspruch, 

weil er eben gut paßt, aber demnächst an dieser Stelle dann auch den ein und anderen der KALENDER-SPRÜCHE 2015 von Eo, die nun vorliegen und bestellt werden können (für 4 € + 1 € VK beim LI-LA Literatur-Laden.)



... Musikspur:  Ralph Vaughan-Williams - Serenade to Music …



Donnerstag, 3. Oktober 2013

Eine halbe Zäsur







Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 2. 10. 2013 - 



Komische Wahl
- komisches Ergebnis. Keiner kann sich so recht freuen, denn die Lage ist ziemlich verfahren, ja verhärtet, weil eben pattig und die Verlierer überdies noch recht patzig-

Und so muß zunächst gekuckt
werden, was vielleicht geht und unter welchen Bedingungen was geht, ja, sondieren heißt das; und dann kommt irgendwann die Phase, in der einige Kröten geschluckt werden müssen, damit die eine oder andere Konstellation wirklich zustande kommen kann.

Alles andere als erfreuliche Aussichten.
Tja, da wird wohl nichts Gescheites bei rauskommen; egal ob schwarz-rot oder schwarz-grün oder sonst irgendwas. 

Aber immerhin Westie ist weck
und hoffentlich noch paar andere von den penetranten Wichtigtuerinnenundwichtigtuern.

Einige Köpfe sind auch schon ziemlich
am Wackeln, gut möglich dass sie auch rollen - und zwar ins mediale Off.

Wer weiß, vielleicht war dies Ergebnis,
wenn auch keine echte Zäsur dann doch zumindest so etwas wie eine halbe Zäsur.
 
Damit ist die Auflösungstendenz
nun nicht mehr zu leugnen, aber der Gegenimpuls ist ja auch grad erst in Fahrt gekommen - ein halbes Jahr war dann doch etwas zu knapp.

Und so konnte er noch einmal
unter Aufbietung aller Tricks und aller medialen Bataillone dann kurz vorm Tor gestoppt werden.

Und das überaus brachial,
4,9 % als fester Wert über Stunden und das auch noch bei beiden Systemen, sah nicht gerade nach Zählen und einer neu ermittelten Hochrechnung aus.

Doch solche Manöver
werden in Zukunft nicht mehr gelingen, will das Parteien-Kartell nicht noch den letzten Rest an Legitimation und Glaubwürdigkeit verspielen.

Und die Stimmen,
die lange unterdrückt, angefeindet oder totgeschwiegen wurden, werden  nun langsam den Widerhall in der öffentlichen Raum finden, den sie schon lange verdienen, und der ihnen solange verwehrt und verweigert wurde ...

Der Anstoß, den Sarrazin
gegeben hat, beginnt nun langsam in eine feste, gesellschaftswirksame Form überzugehen. 





 --------------ж--------------


[/]  173. 
[\]


Wie es aussieht,
hat Rammstein
in den letzten Jahren
mehr für die deutsche Sprache
weltweit erreicht,
also getan,
als das Goethe-Institut
in den letzten 30 Jahren.





... Musikspur - America is wunderbar / Rammstein ...


Dienstag, 10. Januar 2012

Diffuses Vorgefühl auf …

Januarius (Skizze: Eo Scheinder)

Ost-Ennerich (VSE)
- Mo - 9. 1. 2012 - 

2012 macht das
erste Dutzend voll - oder sollte ma nicht besser sagen, schließt es mit Beginn gar schon ab, wenn man nämlich vom Jahr 2000 zu zählen beginnt ?!

Jedenfalls verspricht es
spannend zu werden, denn es vermittelt gleich zu Beginn den untrüglichen Eindruck, als würde es sehr dynamisch, wenn nicht ausgesprochen stürmisch werden.

Mit dem Effekt,
daß all diejenigen, die nicht fest stehen oder am falschen Ort stehen, wo sie nicht so recht hingehören, umgeweht werden.

Einem zumindest,
der nominell ganz vorne steht, bläst grad der Wind mit voller Wucht ins Gesicht. Und es dürfte auch nicht mehr lange dauern, bis er einknickt und die Koffer packt. 

Ja, ein Präsident
sollte schon etwas darstellen, die nötige Reife mitbringen und Rolle und Amt auch auszufüllen vermögen und nicht wie ein Lehrling oder wie ein ehrgeiziger Streber aussehen und vor allem natürlich den Ton treffen, und zwar den Ton der Leute, die er repräsentiert und denen er vorsteht, bzw. vorsitzt wie eben der Name sagt. 

Kein Zweifel,
der Wind hat merkelich aufgefrischt und nimmt an Intensität zu; und beginnt sich, wie es den Anschein hat, nun immer mehr zu drehen. Denn die Politik- bzw. Politikerverdrossenheit hat zweifelsohne durch die Ereignisse, die ein gefundenes Fressen für alle Satiriker und Kabarettisten sind, weiterhin großen Auftrieb erhalten.

Politik wird auf diese Weise
zu einer lächerlichen Vorstellung, zu einer Schmierenkomödie also.

Ob da nicht jemand
an seiner eigenen Naivität gescheitert ist ? Hört sich wenigstens so an, wenn man den saloppen Spruch eines Mediengewaltigen, der dieser Tage gefallen sein soll, heranzieht. Da hieß es nämlich kaltschnäuzig - wer mit uns den Fahrstuhl hochfährt, der fährt mit uns auch wieder runter.

Und an diesem Punkt
sind wir gerade. Institutionen und Ordnungsfaktoren, die ins Trudeln geraten und an Akzeptanz verlieren, weil sie nicht mehr ihrer Aufgabe gerecht werden, da sie von den falschen Leuten geführt werden.

Nicht nur Ämter auch Parteien
sind davon betroffen wie etwa die Feinen, äh Freien Demokraten, die sich langsam aber sicher in die Bedeutungslosigkeit manövrieren und sich damit - wie sagt man am besten ? Am besten so  - selbst abschaffen. 

Tja, wie schnell
das gehen kann, wenn ma nicht aufpaßt ! Denke mal, daß Sarrazin deswegen auch den aufrüttelnden Titel für sein Buch gewählt hat.

Aber von fast 15 %
auf marginale 2 % in der Wählergunst zu fallen, ist schon eine reife Leistung - so was schaffen fürwahr nur die maßlos Ehrgeizigen und Übermotivierten.

Nun, was soll man dazu sagen ?
Vielleicht dies: Hätte man nur eine andere Personalpolitik betrieben und sich dringenden und drängenden Problemen, dh. solchen, die den Menschen ja wirklich auf den Nägeln brennen, gegenüber offen gezeigt, hätte man die Akzeptanz nicht nur halten, sondern auch noch deutlich steigern können, wie man in einigen Nachbarländern sehen kann, aber dazu war das Spitzenpersonal eben selbst nicht in der Lage. Dazu hätten sie entweder über ihren eigenen Schatten springen oder anderen den Weg bereiten müssen. 

Und dann sind da noch
eine Reihe anderer Faktoren, Anzeichen wie Gedenktage, die für besondere Dynamik stehen, wie zB. das anstehende Sonnenfleckenmaximum oder gleich zum Jahreseinstieg der 600. Geburtstag von Jeanne d’Arc, deren Wirken für eine unerwartete Wende in eim schon aussichtslos gewordenen Kampf steht.

Oder in der zweiten Januarhälfte
der 300. des großen Preußenkönigs, der eine eigenständige, selbstbehauptende Politik verfolgte, wenngleich über Strecken nah am Untergang, und der den Zeitgenossen Respekt abverlangte und auch deren Sympathie entfachte, wie es Jowo Goethe aus Kindertagen bezeugt - wir waren alle fritzisch gesonnen.

Doch davon
valleicht ein anderes Mal mehr.


--------------ж--------------


<\ 144. />


Der kleine Junge 
spielt deswegen ganz verzückt
mit dem Feuer,
weil er es so gerne
brennen sieht.



Zu eim anderen,
leider vergessenen Jubiläum bitte ich in den Raucher-Club


... Musikspur: Gustav Holst - Saturn / Die Planeten (Londono Phil.) ... 

Freitag, 2. Dezember 2011

Unmenschen und andere Teufel ...






Ost-Ennerich (VSE)
- Fr - 2. 12. 2011 -




Meinungen, denen man

letztendlich im direkten Widerstreit nur wenig entgegensetzen kann, sind immer verstörend und gelten von da her als zutiefst unerwünscht und wenig hilfreich.


Was Wunder also,

wenn mal wieder öffentlich der Ruf erschallt, daß sie am besten verboten gehörten. Denn dann muß ma sich nicht mehr argumentativ damit auseinandersetzen.

Aber klar,
das ist das uralte, altbekannte Spiel; um dazuzugehören, muß ma die richtige Gesinnung haben, wie ehedem die richtige Religion, Hutfarbe, äh ... mein natürlich Hautfarbe, von derselben Volksgruppe, Partei, Überzeugung usw. sein. Denn nur die gehören auch wirklich dazu und dürfen sich als Menschen betrachten, für die die Menschenrechte uneingeschränkt gelten.

Alle anderen aber,
die dem universalistischen Ansatz nicht folgen wollen und für mehr Differenzierung eintreten, werden leicht als Menschenfeinde an den Pranger gestellt; vor allem deshalb, weil sie sich in ihrer eigenen Gruppe geborgener fühlen als in der inzwischen zu einer Pseudoreligion erhobenen Menschheit.

Schlußendlich werden diese dann
zu Unmenschen als einer demokratischen und moralisch vertretbaren Version des Untermenschen gestempelt, um sie fortan ungestraft ausgrenzen und verteufeln zu können.

Fast möchte ma sagen,
was den Nazis ihre Juden waren, sind den Demokraten ihre Neonazis. Jetzt fehlen nur noch die entsprechenden Aufbewahrungsanstalten, um die gefährlichen Elemente zu isolieren usw.

Tja, alles doch immer nur relativ,
nix mit universal und Universalismus. Aber so etwas reden einem für gewöhnlich immer nur Leute ein, die, was ihre wahre Ausrichtung betrifft, lieber exklusiv bleiben wollen.

Schon sehr würgmerdig
die gesamte Konstellation in diesen Tagen und in diesem Lande; und eigenartig im unangenehmen Sinne. Denn die Demokröten halten sich, wie sie nicht müde werden zu betonen, mit ihrer auch noch als besonders demokratisch erklärten Diskursverweigerung sozusagen für die Speerspitze von Demokratie und Menschenwürde.

Ja, sie strotzen nur so
vor Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit, aber erinnern immer mehr an idiologisch verblendete Dogmatiker und Exorzisten, weil sie, statt argumentativ die strittigen Fragen zu klären und zu diskutieren, lieber mit eim mittelalterlichen Bannstrahl die Kritiker außerhalb des Diskurses stellen. - nur damit gewisse, zutiefst berechtigte Fragen erst gar nicht öffentlich gestellt und verhandelt werden.

Wie das läuft
und gemacht und versucht wird, zeigt unmißverstänlich der Fall Sarrazin. Wer den Finger in die Wunde legt und das Problem beim Namen nennt, wird selbst zum Problembären gestempelt, der abgeschafft gehört und mundtot gemacht werden soll. Tja, wer das Denken nicht unterbinden kann, attackiert den Denkenden.

--------------ж--------------

=| 142. |=

In Deutschland arbeitet
ein Heer von Integrationsbeauftragten,
Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern
und eine Schar von naiven Politikern
Hand in Hand und intensiv
an Verharmlosung, Selbsttäuschung
und Problemleugnung.


Thilo Sarrazin



Und was die Idiologen
sonst noch so treiben, mehr davon hier.


... Musikspur: Micael Alperi - Song ...

Donnerstag, 13. Oktober 2011

... Natur und so



,,,,,,,,,,,,Layout-weiterhin-eingeschränkt,,,,,,,,,,,,


Ost-Ennerich (VSE)
12. 10. 2011, Mi

Wollte ja eigentlich einen Text
zur Frankfurter Fluchmesse hier einstellen, aber der pressiert dann doch nicht so, weswegen ich mich für einen auf den Sommer verweisenden Gedankengang entschieden habe.



Die Natur ist überaus vielfältig;
und nicht viel anders verhält es sich mit dem Wort Natur selbst. Was das alles abdeckt, das umfassende, das ökologische System, das alles trägt, der bunte Katalog des Seins, die vom Menschen gar nicht oder nur mäßig beeinflußte Sphäre außerhalb der Städte, die grüne Idylle, das zugrunde liegende Wesen, die treibende Kraft, die große Mutter und Gebärerin.

Wobei der letztgenannte Aspekt
zum Namensgeber wurde, denn Natur verweist auf natus, also geboren. Und dies ist schließlich ein ganz besonderes Wesensmerkmal des lebendigen Prozesses, für den die Natur im állgemeinen steht, nämlich die konsequente Weitergabe des Lebens in Gestalt von stetiger Neuschöpfung, um den Kräften der Endlichkeit und des Zerfalls Paroli bieten zu können.

Entweder durch Qualität
oder durch Quantität, durch Masse, durch eine Vielzahl an Nachkommen, also durch eine überbordende Fruchtbarkeit. Ein starker Drang, der sich alsbald bemerkbar macht, sobald die Gegebenheiten dafür günstig sind.

Das kann sehr schnell gehen,
je nach dem welche Kreaturen gerade beteiligt sind. Bei den kleinen Fruchtfliegen, wie gerade erlebt, nimmt es auch schnell überhand. Plötzlich ist in der Küche alles am Schwirren und die Decke ist übersät von kleinen Punkten.

Habe mich erst einmal gewundert,
bis ich endlich des Rätsels Lösung gewahr wurde. Da gab es nämlich ein paar vergammelte Pfirsiche, die auf dem Weg in die Tonne unversehens auf halber Strecke liegen geblieben waren und dann leider vergessen wurden. Und die sich dann sukzessive in ein Heer von kleinen Fliegen verwandelten.

Hat sich dann wieder gegeben
und war auch nur auf die Küche und den Vorraum begrenzt. Aber kehrt fast jedes Jahr wieder. Ein Phänomen, so scheint mir, das wie ein exaltiver Sprung in der Biosphäre des öfteren vorkommt. Bei Drosophila, also den Fruchtfliegen, ist das harmlos wenn auch lästig, aber eine solch eruptive Wachstumsspitze kann auf die Schnelle weitaus mehr in Mitleidenschaft ziehen, man denke nur an die in kurzer Zeit ins unermeßliche anschwellenden Heuschreckenschwärme, die ganze Landstriche, ja Länder kurzerhand kahl fressen und hernach ziemlich jämmerlich in Ermangelung weiterer Ressourcen dann einfach so myriadenfach eingehen und mit ihren Kadavern den Boden bedecken..

Aber ist der Mensch
als Menschheit oder besser als biologische Art denn soviel anders in seim Verhalten ? ! Denn das ist schon auffällig - auch der Homo sapiens hat sich im Verlauf von gerade einmal zwei Jahrhunderten, wenn man sich die Graphiken mit dem Anstieg der Weltbevölkerung anschaut, doch wohl, wie der Graph zeigt, ziemlich exponenziell vermehrt.

So steil wie die Kurve nach oben zeigt,
ist für meinen Geschmack nicht gerade sehr vertrauenserweckend. Da könnte ma schon mal denken, daß es zwischen Heuschrecken und Mensch außer dem Zeitfaktor, hier paar Monate, da eben Jahrhunderte, keinen allzu großen Unterschied gibt.

Aber die Insekten sind generell gewiß
viel schnellebiger wie auch fruchtbarer .Der einzige Unterschied besteht nüchtern betrachtet gerade mal im Zeitrahmen, in welchem bestimmte Prozesse ab- und dann heißlaufen; wofür die Menschen hundert und mehr Jahre brauchen, genügt den Heuschrecken eine Saison, um zur allgemeinen Landplage zu werden und am übermäßigen Erfolg, an der unkontrollierten Vermehrung zu ersticken.

Und über die Frankfurter Fluchmesse lieber ein ander Mal


/////////////////////\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\


°"° 131. °"°

Ich bin der Meinung,
daß die Wahrheit noch nie geschadet hat!

(Dr. Thilo Sarrazin)


Eine seltsame Meldung,
die die Raucher freuen dürfte, nur leider Geschichte ist …. Hier.
http://raucherclub.wordpress.com/2011/10/10/senkung-der-zigarettenpreise/
(leider ist mal wieder Handarbeit gefragt)


Bleibt mir nur noch
ein wenung Reklame in eigener Sache zu machen. Am 2. 11. beginnt ein Schnupperkurs PHILOSOPHISCHES SCHREIBEN im LI-LA Literatur-Laden. 3 Sitzungen für 35 € - jeweils mittwochs um 18 Uhr. Wer in Berlin wohnt und seine weniger banalen Gedanken einmal in Form bringen möchte, ist herzlich eingeladen. Denn …


Schreiben verändert. Erst das Denken, dann das Sehen
und schließlich das Leben. Gerade der Alltag bietet reichlich
Gelegenheit für die subtile Jagd. Das eigenständige Denken
wird geschärft und damit auch der philosophische Blick.



... Musikspur: Heitor Villa-Lobos - Aria / Bachianas Brasileiras ...

Donnerstag, 16. September 2010

Gespräche mit Jesus


Ost-Ennerich (VSE)
15. 9. 2010, Mi

Ma hat ja nicht immer Zeit.
Und ich laß auch gern einen Text erst mal liegen, zumindest über Nacht oder besser für einen Tag oder auch paar Tage mehr. Zehn Jahre müssen es nicht gerade sein, wie es Erhart Kästner hielt, bevor er einen Text dann endlich für reif ansah und publizierte.

Man sollte schon alles noch einmal
im Hellen inspizieren, was ma so im Dunkeln, in der Schwärze der Nacht produziert, vor allem, wenn es dann ins Netz gestellt wird und in die verschiedensten Richtungen verweht. Aber da ist natürlich diese schnellebige Zeit mit ihrer ausgeprägten Neophilie, die zum permanenten Wettbewerb anstachelt: Wer kommt als erster mit intres.. äh brisanten Meldungen oder mit streitbaren Thesen heraus. ?!

Diese Art Aktualität ist eben
meine Sache nicht, daher sei hier ein Artikel nachgeschoben, der eigentlich vom 7. 9. stammt. Der Text war auf die laufende Debatte um Sarrazin bezogen - und zwar vor den triumphalen Lesungen in Potsdam und in der Urania Berlin und damit vor dem Rücktritt vom Vorstandsposten nach der Zurücknahme der ominösen Vorwürfe die Thesen aus dessen Buch betreffend.

Di 7. 9. 10
Was sich derzeit im politischen Deutschland so abspielt,
ist spannender als drei Bundestagswahlen auf einmal. Plötzlich fegt ein frischer Wind durch die muffige politische Käseglocke. Auch Jesus ist ganz aus dem Häuschen. Gestern kam er wieder zu mir in den Laden und kam auch gleich aufs Thema.

Aus seinen Sympathien für diesen mutigen Mann,
der die Stirn hat, dem feigen, verlogenen Establishment die Stirn zu bieten und den Finger tief in die schwärenden Wunden legt, macht er kein Hehl, stattdessen lobt er die Standhaftigkeit und das überlegte Agieren und das Geschick, so wie er jetzt die Hetzmeute, die ihn eben mal schnell mit den üblichen Keulen zur Strecke bringen wollten, nun selber in die Defensive gebracht hat und taktisch geschickt beim schwächsten Glied, dem grünen, äh bunten Präsidenten angesetzt hat.

Ohne den sagenhaften Zuspruch,
der sich so eindeutig, so überzeugend und anhaltend aus dem Volk (ja genau aus diesem) für Thilos Thesen einstellt und die verdutzten, politisch korrekten Medien in ihrer Abwehrfront dumm dastehen läßt, wäre er sicher schwankend geworden, (wie er dann zwei Tage später in Potsdam im streng gesicherten Nikolaisaal dem Publikum kund tat), was nur zu verständlich ist bei dieser Phalanx der Verdammer, die ihm da mirnix dirnix 'ein höchst bedenkliches Menschenbild’ anhängen wollen.

Es ist die Art, wie sie sich an ihm vergreifen,
sagt Jesus, wie sie ihn zu Unperson erklären und zum Paria stempeln wollen, was die Leute jetzt so aufbringt und in Rage versetzt. Und das nur, weil da einer aufsteht und unverblümt die Wahrheit sagt und darum bittet, daß die prekären Zustände und Zukunftsaussichten endlich einmal ungeschminkt zur Kenntnis genommen werden.

Jaja, und die Leute empört,
daß man wieder wie so oft einen Kritiker kurzerhand mundtod machen will, anstatt einmal dessen Argumente anzuhören und auch, daß es bislang jedem so ergeht und ergangen ist, der an dem erwiesenermaßen falschen Konzept einer ungebremsten Zuwanderung bildungsferner Schichten mit hoher Fertilitätsrate aus den Ländern des Gepriesenen ernsthafte Zweifel laut werden läßt.

Auch Jesus kann nicht fassen,
daß man die Probleme so sehr ins Kraut schießen ließ und den Ernst der Lage noch immer nicht erkennen will und daß man den Leuten glauben machen will, mit einem unbeirrten Weiterso und einem Immer Mehr der bekanntermaßen falschen Medizin die gravierenden Probleme mit der nach wie vor fremden, wenig integrationsbereiten Ethnie doch noch lösen zu können.

Dabei ist er selbst seiner Herkunft nach Ausländer,
aber er stammt aus einer ganz anderen Weltgegend, aus Peru, dem Land der Inkas, wie er gerne mal betont. Auch fließe noch Inka-Blut in seinen Adern. Er kennt sich gut aus in der deutschen Politik, denn er hat den größten Teil seines Lebens in Deutschland verbracht, und ist ausgesprochen dankbar dafür, wie er sagt. Seit einigen Jahren nun Rentner erzählt er gern aus seiner aktiven Zeit und daß er viele persönlich kennengelernt habe wie Willy Brandt und Helmut Schmidt und andere aus der ersten Reihe der bundesrepublikanischen Gesellschaft. Mit denen hatte er immer wieder zu tun, da er in der Gastronomie, in eim renommierten Restaurant arbeite.


Sind die Politiker wirklich so blöd,
daß sie nicht sehen, was läuft und was sie damit anrichten ? fragt er schließlich. Ach, manche schon, werfe ich ein, wie die Kuhfrau mit ihren Friede-Freude-Eierkuchen-Sprüchen (herzliche Art blabla) und so manche andere Gumschen ebenso, die sehen nicht sehr helle aus, aber das haben sie ja mit ihrer Klientel gemeinsam.

Oder, sagt er schließlich
mit eim wissenden Zug um die Mundwinkel, es läuft etwas ganz anderes.

Ja, dieser Eindruck drängt sich mir
auch immer mehr auf, sage ich. Das Ganze kommt mir nämlich vor wie ein großes Experiment, bei dem wir die Versuchskaninchen sind …



--------------ж--------------

۩ 71. ۩


Die Tolleranz-Zeit
wird hoffentlich bald Geschichte sein;
wenn nicht, sind wir nämlich
in absehbarer Zeit

Geschichte.


Hier noch etwas der Marke Alt, aber gut.


... Musikspur: A las orillas del Titicaca - Los Incas ...

Sonntag, 5. September 2010

Sarrazin... ? Find ich gut !!!




Ost-Ennerich (VSE)
4. 9. 2010 Sa

Sprüche sagen es,
bringen eine Sache auf den Punkt, spitzen zu und haben, wenn sie was taugen, eben einen Entenpo, der für manche erst mit Verzögerung wackelt, dann wenn auch bei ihnen der Groschen endlich gefallen ist. Wer jetzt noch über den Watschelentenpo grübelt, sollte das Wort ein wenig schütteln, vielleicht kommt er drauf und findet die Peunte … Ja, beim Grang spielt man Asse, und wenn ma kei hat, soll ma’s lasse, lernte ich als kleiner Junge beim Kartenspiel.

Und dann zeigen Sprüche
zumeist bildlich wenn nicht plakativ, ja zuweilen drastisch und mit Knalleffekt, oder geben offen zu verstehen, wo einer steht, wie er sich positioniert und wie er’s mit bestimmten Themen und Tabus denn für gewöhnlich so hält. Egal ob nun freimütig, witzig, sarkastisch, zynisch oder ätzend und verletzend. Mit Sprüchen kann ma bildlich gesprochen leicht Zunder geben, denn Sprüche sind ihrem Wesen nach so etwas wie sprachliche Brandbeschleuniger, um in kurzer Zeit ein loderndes Diskussionsfeuer zu entfachen. Merke: Mit Sprüchen kann man Menschen unter die Haut gehen, denen ma sonst kaum ans Leder kommt.

Und Sprüche können auch wie Parolen
eingesetzt werden, damit man die Eingeweihten von den Uneingeweihten, die Freunde von den Feinden von eim Moment auf den anderen unterscheiden kann. In diese Richtung scheint es nun zu gehen, nachdem die Unisono-Empörung von Medien und hoher Politik mitsamt den Kreuziget-ihn-Rufen und den Ketzer-Tribunalen nun etwas abklingen.

Wer steht wo,
wer verdammt ihn weiterhin, wer springt ihm bei oder deutet zaghaft Unterstützung an und wer hält sich bedeckt und wartet bis auf weiteres ab? Thilos Thesen werden also dafür sorgen, daß sich die politische Öffentlichkeit nun deutlicher positioniert; entweder pro oder contra, entweder weiter so mit noch mehr Geld und Propaganda oder stattdessen nüchterne Neubewertung der verqueren Problemlage und Umkehr in wesentlichen Punkten.

Soll weiter ein Mantel
des Beschweigens und Vertuschens über wichtige Zukunftsfragen und -entscheidungen gelegt werden oder kann die Demokratie wieder zu eim offenen Meinungsstreit zurückfinden, der von Tabus und Denkverboten nicht gleich im Keim erstickt oder dann mit System und Perfidie stranguliert wird. Aber dafür müßte wohl, wie auch die BILD erkannt hat und heute mit großen Lettern bekannt macht, die viel beschworene Meinungsfreiheit erst wieder hergestellt werden.

Und was darf ma denn noch sagen,
fragen sich viele erstmal heimlich, manche auch vernehmlich, bevor sie antworten oder mit ihrer Kritik ansetzen. Die Polkor-Sprachpolizei ist überaus quirlig, vor allem in den Medien, in den Behörden und in der Politik präsent und verzeiht keinen Neger und erst keine inneren Reichsparteitage und was derlei Autobahn-Begriffe mehr sind.

Es dürfte spannend werden,
wie sich das nun alles in den nächsten Wochen und Monaten sortiert und wer dann auf welcher Seite steht, entweder bleibt, wo er war oder eben aus Einsicht oder Opportunität die Seiten gewechselt hat. Jedenfalls kann derzeit festgehalten werden, daß es in der Causa Sarrazin bzw. in der von ihm aufgeworfenen Problematik ‘Deutschland schafft sich ab - Wie wir unser Land aufs Spiel setzen’ zwei konträre Lager gibt Während das politische Establishment und die Mainstreammedienmeute bis auf wenige Ausnahmen in ihm den Ketzer sieht und ihn entsprechend behandelt, also ihn mit üblen Vorwürfen traktiert und zu erledigen sucht, zeichnet sich im Volk eine breite Mehrheit ab (mit 80 - 90 % Zustimmung), die die Analyse Sarrazins teilt und gerade die offene Aussprache und Problembenennung Sarrazins begeistert als Wendepunkt in einer seit Jahrzehnten immer schnell abgewürgten Debatte begrüßt.

Ein Dissens oder auf deutsch ein breiter Graben,
der sich wie nach eim Erdbeben jetzt zwischen Regierung und Regierten auftut. Ja, ein tiefer Graben zwischen Volk und Führung, der damit nicht bloß sichtbar sondern unübersehbar geworden ist und sich nicht so einfach mit Integrationsgeschwätz und hohlen, ausgelutschten Phrasen wieder füllen läßt.

Es ist nun an der Zeit
selbst Flagge zu zeigen und für seine Position einzustehen; und das nicht bloß für sich, sondern auch für die anderen, um ihnen zu zeigen, daß der Zustand des Landes einem nicht schnurzpiepegal ist und daß alle, die da besorgt und nicht willens sind, dies wie eine böse Fügung hinzunehmen, wenn es dringlich wird, gar nicht so wenige sind.

Das mag wohl auch der Grund
gewesen sein, warum ich das oben abgebildete Pro-Sarrazin-Schild, das man sich aufs Hemd oder T-Shirt an die Brust heften kann, entworfen habe. Heute dann auch beim Einkaufen gleich mit diesem Spruch etliche Male Zuspruch geerntet und die ein oder andere kleine Diskussion in der Kassenschlange ausgelöst und manch freundliches Lächeln eingeheimst. Und wurde auch gefragt, wo man dies Sarrazin-Schild* denn kaufen könne ?
Hier ist noch ein anderes, etwas allgemeiner gehalten aber trotzdem mit einer Aussage, die die meisten Leute auf Anhieb verstehen dürften ..,



Vor etwa eim Jahr war dieser mutige Mann,
der mir wie einer der letzten Preußen erscheint, hier im Neue-Spryche-Blogg schon einmal ausgiebig Thema.


*Nun, das gibt’s exklusiv bei mir;
entweder auf die Eo-Seit klicken
oder mir direkt eine Emie schicken an
SalonisV(ät)aol.com.
(Für ‘ät’ natürlich ein @ einsetzen)
Gibt’s in zwei Größen und mit
gelbem, roten oder weißen Hintergrund
(1 Schildchen = 1 €; 10 = 5 € + 1 E VK)

…Musikspur: Lionard Cohen - Let’s sing another song, boys. This one has gone old and bitter / Live Songs …

Dienstag, 27. Oktober 2009

Kritische Masse

Ost-Ennerich (VSE)
26. 10. 09 - Mo



Sarrazin und kein Ende. Gut möglich, daß bald die ersten T-Shirts mit der lakonischen und trotzdem aussagekräftigen Aufschrift:
SARRAZIN ?! Find ich gut !!!
auftauchen. Wer so beschriftet sich durch belebte Straßen bewegt, dürfte wohl, wie die Umfragen und explosiven Leserreaktionen an die Zeitungsredaktionen zeigen, auf breite Zustimmung stoßen. Wenn auch bestimmt nicht bei allen. Nur leider ist die Zeit für T-Shirts und luftige Kleidung erst mal auf etliche Monate vorbei. Schade eigentlich.
Überhaupt hat es den Anschein, daß nun der Punkt erreicht sein könnte, wo die Leute nicht mehr bei sich halten wollen und können, wenn sie von Medien und Politik mit blöden Sprüchen und offenkundigen Lügen beballert und abgespeist werden. Und wenn dann endlich doch einer mal wirklich Klartext, Tacheles und also ohne Schnörkel zur Sache redet und damit DEUTSCH zu den Leuten spricht, aus Sorge um die Zukunft - des eigenen Landes wie auch seiner Kinder und Enkel usw., dann buht man ihn sogleich kräftig aus, weil er ja damit den heiligen Prozeß der Integration stören wenn nicht mit seinen 'menschverachtenden Äußerungen' zunichte machen würde, wie manche Knallköppe sich erdreisten zu äußern.
Integration ? Wenn so etwas tatsächlich stattfinden würde, gäbe es die vielen diesbezüglichen Probleme ja nicht. Daß die Integration gescheitert ist, geistert immer wieder aufs neue durch die Debatte, ohne daß dieser Befund weiter bei den Verantwortlichen verfangen würde und sie nüchtern nach den Gründen und effektiven Gegenmaßnahmen fragen ließe.
Die Zustände sind eben, wie sie sind, das ist klar. Davon müssen wir ausgehen; so und nicht anders ist leider die Geschäftsgrundlage. Aber müssen wir sie, die Zust ände, deswegen für gut befinden und die gesamte Entwicklung damit auch gutheißen ? Nein, so wie es läuft kann es nicht weitergehen. denn bei eim solchen Zustrom von außen und ebenso durch einen dermaßen starken Zuwachs von innen (durch die wesentlich höhere Fertilität), kann es allein - faktisch gesehen - keine Integration mehr geben, stattdessen nur Desintegration. Denn Integration hat zum einen immer etwas mit Integrationsfähigkeit und -bereitschaft derjenigen, die von außen dazustoßen, zu tun und zum anderen vor allem sehr wohl auch mit der Zahl der zu integrierenden im Verhältnis zur Aufnahmegesellschaft. (Wieder so ein doofer Terminus, den diese bescheuerte Zeit und die grottenschlechte Politik uns aufdrücken wollen, wie all die anderen sperrigen und häßlichen künstlichen Plastikworte und -wendungen).
Die Schulmisere gibt beredt davon Zeugnis; in nicht wenigen Großstadtbezirken nähern sich die Migranten-Zahlen, also die Anzahl der Schüler mit Mihigru langsam aber sicher der 100 Prozent-Marke. Über 90 % sind in Kreuzberg oder Neukölln (und in Altköln wohl auch) schließlich keine Seltenheit. Mit etwas Galgenhumor ließe sich sagen, dann ist ja bald der Boden erreicht, denn mehr als 100 % können es nach den Gesetzen der Mathematik nicht mehr werden.
Daß dies keine gute Entwicklung sein kann, schwant den Leuten nun mit Wucht und sie beginnen sich endlich und ernstlich Sorgen um die Zukunft zu machen, wenn dieser Irrsinn weiterhin ungebremst so weiterlaufen sollte. Allmählich kommt außer dem Frust auch die Angst ins Spiel. Manch kritische Zeitgenossen fragen sich, ob da nicht schon bald eine kritische Masse erreicht ist, die die Lage über Nacht explosiv machen könnte. Der Frust sitzt mittlerweile tief und er verlangt nach Äußerung. Nicht nur bei Thilo Sarrazin.

PS. Eine kleine Abschweifung.
Hoffentlich kommt niemand von den Multikultis und Integrationsgewinnlern auf die blöde ID den Namen Sarrazin rückwärts zu lesen ! Das wäre Wasser auf die Mühlen derer, die ständig auf der Suche nach verdächtigem Gedankengut sind … Wenn sie dann noch zwei Vokale schütteln, haben sie ihr perfektes Feindbild in nuce, denn deutlicher geht es fast nicht mehr.
-- Folgsetzung fort--

--------------ж--------------

Der Spruch zum Merken und Weitersagen ist den letztgenannten Träumern und Idiologen gewidmet, denen wir diese Malaisse mitsamt der trüben Zukunftsaussichten letzthinnig zu ’verdanken’ haben, und stammt vom großen Spötter Mark Twain.

?? 29. ??
Nachdem wir das Ziel
endgültig
aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir
unsere Anstrengungen.


Wer neugierig ist (und auch nicht gerade ängstlich im Denken) sei auf einen älteren Beitrag in eos-o-ton verwiesen. Titel: Wer nicht hören will ...

...Musikspur: Rilke-Projekt - Herbsttag / Gottfried John....