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Donnerstag, 5. Mai 2016

Von Vollidiologen regiert


Ist von meim Namensvetter - vor 500 Jahren ...




Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 4. 5. 2016 -


Pünktlich mit dem Mai
ist nun auch der Frühling eingekehrt. Aber so sehr mich das freut, überwiegen doch die herben Gedanken.

Zugegeben,
da und dort einige Lichtblicke, ansonsten der hundsgemeine Wahnsinn geht als weiter, wie man im Nassauischen so sagt.

Denn keiner stoppt
die Irre in ihrem Wahn. Jaja, wenn Frauen zuviel Macht haben, verlieren sie leicht den Verstand, auch wenn es schon Ausnahmen gegeben haben mag, wie Katharina die Große zum Beispiel.

Irgendwie ist das zuviel
für ihr Köpfchen, wie man an der grünen Cindy gut studieren kann. Denn die macht bekanntlich total voraussetzungslos eine auf moralische Instanz und hält sich für den Nabel der Welt. Typisches Cindy-Syndrom.




Und ist imgrunde
ein bedauernswertes Geschöpf, da es zu eim normalen, erfüllten weiblichen Werdegang nun mal nicht gelangt hat, denn dafür war sie eben mehr nervig als schön.

Kein Wunder,
daß sojemand dann links wird und sich mit humanitätsduseligem Geschwalle wichtig macht. Aber das lag damals auch voll im Trend.

Ach, die deutsche Politik
ist ein einziges Schmierentheater mit wenig attraktiven Schauspielern.

Oder wie ich letztens
nebenher notiert habe, als mir die faulen, oberarroganten Sprüche aus dem Radio oder aus Politikermunde mal wieder zuviel wurden.




__.´)°(`.__


Da der politisch-mediale Komplex
voller Idiologen ist, kann ma mit Fug und Recht behaupten, daß wir also von Vollidiologen regiert und manipuliert werden.

Denn sie folgen immer nur
ihrer Idiologie (und darüber hinaus noch Anweisungen, gell), so suizidal ihre Entscheidungen und Weichenstellungen auch sein mögen. 

Und damit nicht den Interessen
der einheimischen Bürger des Landes, für die sie kraft ihres Amtes einzutreten hätten und entsprechend des Amtseids eigentlich verpflichtet wären.

Ja, ich weiß,
ma kann eine ganze Zeit lang gegen die Wirklichkeit Politik machen, doch am Ende holt diese noch immer alle ein.

Die Idiologen
und vor allem die Voll-Idiologen werden es auch noch begreifen, daß ihre Zeit abgelaufen ist.

So wie einst Honecker
es just auf seiner letzten Feier dann von Gorbatschow gesteckt bekam. 

Towo kto na kasse janet schisnij (oder so ähnlich).

Jaja, wer die Wirklichkeit
nicht zur Kenntnis nimmt und das eigene Volk geringschätzig behandelt und auch noch als Auslaufmodell ansieht, den bestraft dann eben das Leben. 




 Biologie 

ist stärker 

als jede Idiologie








... Musikspur: Zarah Leander - Der Wind hat mir ein Lied erzählt ...

Freitag, 5. April 2013

Der Frühling als Spätling




Ost-Ennerich (VSE)
- Do - 4. 4. 2013 -


Der Frühling dürfte heuer wohl
als Spätling in die Wetterannalen eingehen - der überaus kalte und schneereiche März hat da schon gut was vorgelegt und daneben für einige Kälterekorde gesorgt ...

Und heute dann auch wieder ein Wetter
mit eiskaltem Wind, daß einem der Hut weckfliegt. Seit fast vier Wochen die Temperaturen unverändert im Keller; man hofft inzwischen nurmehr von Woche zu Woche und wird immer nur enttäuscht, daß der Zustand einem schon aufs Gemüt schlagen kann..

Aber das ist mit gesellschaftlichen Fehlentwicklungen
ja auch nicht viel anders; allerdings mit dem großen Unterschied, daß der Fröhling irgendwann dann doch Einzug hält und wenn es noch weitere vier Wochen dauern sollte bis dahin.

Während es im gesellschaftlichen Bereich
bei dem wenig erquicklichen Zustand bleibt wie gehabt, der zudem eher noch schlechter als besser wird; da man von falschen Rezepten nicht lassen mag, solange ma noch Doktor spielen darf.

Soviel  zum Thema Wetter
und dem eingeschränkten Wohlbefinden. Um aber den Schwung zu nutzen und einen Schwenk zu machen, hier ein Griff in die Januar-Kiste und ein paar Sätze in Sachen Identität
~~v^v~~

Identität ist ein starker Faktor,
der - sofern vorhanden - Sicherheit gibt und Stärke verleiht und ebenso vor all zu großen Torheiten bewahrt.

Denn Identität schützt vor allem
vor falschen Identifikationen. Oder um mit Jowo Goethe zu sprechen - Eines schickt sich nicht für alle. Sehe jeder, wie er's treibe, sehe jeder, wo er bleibe, und, wer steht, daß er nicht falle.

Vive la différence also
und nicht One Size fits all. Identität ist jedenfalls keine Massenware und auch nicht über eine alberne Medienkampagne wie vor einiger Zeit namens Du-bist-Deutschland zu vermitteln oder zu verabreichen.

Noch dazu, wo die ganze Kampagne
doch mehr verlogen und destowegen auch nicht ernst zu nehmen war, da es nicht um wirkliche Identitäten ging, sondern um Patchwork- und Plastik-Identitäten, die linke Idiologen und Sozialingenieure  jungen Leuten heute auf die Schnelle als (eine tragfähige, belastbare) Identität verkaufen wollen.

Identität heißt,
daß man mit sich soweit im reinen ist und zu dem auch stehen kann, was man sagt, tut oder ist.

Und so meint Identität 
in erster Line eines - Werde der du bist !


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|/| 161. |\|
 



Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt,
der froh von ihren Taten, ihrer Größe
den Hörer unterhält und, still sich freuend,
ans Ende dieser schönen Reihe sich
geschlossen sieht! Denn es erzeugt nicht gleich
ein Haus den Halbgott, noch das Ungeheuer:
Erst eine Reihe Böser oder Guter
bringt endlich das Entsetzen, 
bringt die Freude der Welt hervor.

Johann Wohlklang von Goethe
-  Iphigenie I, 3. (Iphigenie)




... Musikspur: Marcus Miller, Miles Davis - Conchita Lament / Music for Siesta ...





Donnerstag, 5. Januar 2012

Countdown zu Jahresbeginn ...

Ost-Ennerich (VSE)
- 4. 1. 2012 - Mi -

Endlich nun Zeit und Gelegenheit,
einen Text aus dem eben verblichenen Jahr 2011 hier einzustellen; ist vom 22. 12 - aber valleicht noch ein wenung aktuell.


Je später das Jahr,
um so näher die Rücktritte, äh‚ Rückblicke mein ich natürlich.

Wie war nun also das Jahr ?
Nicht richtig gut, aber auch nicht wirklich schlecht, eben so la la, durchwachsen halt. Geht alles erst mal so weiter, natürlich einiges probiert, nur leider nichts, was richtig gezündet hätte. Aber egal, es geht ja weiter und bald werden die Uhren quasi wieder auf 0 gestellt, also wieder neues Spiel und damit neues Glück.

Das einzige, was wirklich
ein wenig beunruhigt ist dann doch das Tempo, mit dem das Jahr 2011 vorbeigezogen ist. Ein Jahr ist nix, , zieht schnell dahin, grad so wie ein Monat; kaum daß er begonnen hat, geht er auch wieder zur Neige. 

Dabei bietet jeder Tag
ein ziemliches Quantum an Zeit. Was dann alles innerhalb acht bis zehn Stunden bewegt werden kann, merkt man erstaunt zB. bei eim Umzug.

Was da alles in einen Tag
bzw. an eim Tag gepackt und verpackt werden kann, ist schon erstaunlich.

Ja, je mehr man sich bewegt,
um so länger erscheint einem auch die Zeit, während, wenn ma mehr unbeweglich auf seim Platz sitzt, einem die Zeit , obschon sie im gerade durchlebten Moment einem als zäh und langwierig erscheinen mag, im Rückblick doch ziemlich konturenlos und wie zusammengeschnurt vorkommt.

Nun, wenn man immer nur
auf demselben Fleck verharrt, kann die Zeit ja auch nicht soviel machen, nicht wahr. ?

Wenn ma die Möglichkeiten nicht nutzt
und somit die Zeit ungenutzt verstreichen läßt, darf man sich nicht wundern, wenn die Zeit auch praktisch ganz ohne Qualität bleibt und hernach sich eine Erinnerung daran kaum einstellen will.





Die Kalendersprüche 2012

gibt‘s exklusiv bei Eo im LI-LA Literatur-Laden, mittlerweile schon im sechsten Jahr. Also, wie wär‘s ? Mit starken Sprüchen durchs neue Jahr.- kostet grad einmal 5 Euro.

Hier noch ein schöner Klick
zu eim vergessenen Jubiläum - immerhin ein 500jähriges - das schnöde übergangen wurde, weil es der Phalanx der Idiologen und Gesellschaftsingenieure ein Dorn im Auge war, im Raucher-Club.


... Musikspur: Miles Davis - Flamenco Sketches ...

Freitag, 2. Dezember 2011

Unmenschen und andere Teufel ...






Ost-Ennerich (VSE)
- Fr - 2. 12. 2011 -




Meinungen, denen man

letztendlich im direkten Widerstreit nur wenig entgegensetzen kann, sind immer verstörend und gelten von da her als zutiefst unerwünscht und wenig hilfreich.


Was Wunder also,

wenn mal wieder öffentlich der Ruf erschallt, daß sie am besten verboten gehörten. Denn dann muß ma sich nicht mehr argumentativ damit auseinandersetzen.

Aber klar,
das ist das uralte, altbekannte Spiel; um dazuzugehören, muß ma die richtige Gesinnung haben, wie ehedem die richtige Religion, Hutfarbe, äh ... mein natürlich Hautfarbe, von derselben Volksgruppe, Partei, Überzeugung usw. sein. Denn nur die gehören auch wirklich dazu und dürfen sich als Menschen betrachten, für die die Menschenrechte uneingeschränkt gelten.

Alle anderen aber,
die dem universalistischen Ansatz nicht folgen wollen und für mehr Differenzierung eintreten, werden leicht als Menschenfeinde an den Pranger gestellt; vor allem deshalb, weil sie sich in ihrer eigenen Gruppe geborgener fühlen als in der inzwischen zu einer Pseudoreligion erhobenen Menschheit.

Schlußendlich werden diese dann
zu Unmenschen als einer demokratischen und moralisch vertretbaren Version des Untermenschen gestempelt, um sie fortan ungestraft ausgrenzen und verteufeln zu können.

Fast möchte ma sagen,
was den Nazis ihre Juden waren, sind den Demokraten ihre Neonazis. Jetzt fehlen nur noch die entsprechenden Aufbewahrungsanstalten, um die gefährlichen Elemente zu isolieren usw.

Tja, alles doch immer nur relativ,
nix mit universal und Universalismus. Aber so etwas reden einem für gewöhnlich immer nur Leute ein, die, was ihre wahre Ausrichtung betrifft, lieber exklusiv bleiben wollen.

Schon sehr würgmerdig
die gesamte Konstellation in diesen Tagen und in diesem Lande; und eigenartig im unangenehmen Sinne. Denn die Demokröten halten sich, wie sie nicht müde werden zu betonen, mit ihrer auch noch als besonders demokratisch erklärten Diskursverweigerung sozusagen für die Speerspitze von Demokratie und Menschenwürde.

Ja, sie strotzen nur so
vor Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit, aber erinnern immer mehr an idiologisch verblendete Dogmatiker und Exorzisten, weil sie, statt argumentativ die strittigen Fragen zu klären und zu diskutieren, lieber mit eim mittelalterlichen Bannstrahl die Kritiker außerhalb des Diskurses stellen. - nur damit gewisse, zutiefst berechtigte Fragen erst gar nicht öffentlich gestellt und verhandelt werden.

Wie das läuft
und gemacht und versucht wird, zeigt unmißverstänlich der Fall Sarrazin. Wer den Finger in die Wunde legt und das Problem beim Namen nennt, wird selbst zum Problembären gestempelt, der abgeschafft gehört und mundtot gemacht werden soll. Tja, wer das Denken nicht unterbinden kann, attackiert den Denkenden.

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=| 142. |=

In Deutschland arbeitet
ein Heer von Integrationsbeauftragten,
Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern
und eine Schar von naiven Politikern
Hand in Hand und intensiv
an Verharmlosung, Selbsttäuschung
und Problemleugnung.


Thilo Sarrazin



Und was die Idiologen
sonst noch so treiben, mehr davon hier.


... Musikspur: Micael Alperi - Song ...

Donnerstag, 20. Oktober 2011

ein eitell Tun und Treiben

Ost-Ennerich (VSE)
19. 10. 2011 - Mi




Jetzt wo die Frankfurter Fluch- ,
äh meine natürlich die Bücherflutmesse - oder wie war das noch einmal mit den Neuerscheinungen, waren das nicht mehr als 100 000 ? - rauchfrei - war ehedem ganz anders, sage nur mal Gruppe 47 - zu Ende gegangen ist mit den Schwerpunktthemen Island und E-Book, fällt mir umso deutlicher auf, daß mein eigenes Buch ja noch immer in der Mache ist.

Zwar steht der Text soweit,
aber so einige Kleinigkeiten und Feinheiten, was Anordnung und Layout betrifft, müssen eben noch gemacht werden.

Einen schönen Titel
habe ich allerdings und auch das Titelblatt ist imgrunde gestaltet. Als Titelzeile Germanisch-depressiv und darunter gesetzt in kleines Bild mit den deutschen Farben, jedoch in einer sozusagen eolischen Interpretation. Demnächst mal hier zu bekucken. Also, soviel fehlt gar nicht mehr, kann sich nur noch um ein paar Wochen handeln.

Könnte, ja sollte schon längst fertig sein.
Aber wie das immer so ist. Da hat ma nicht bloß eine Sache am Wickel sondern gleich noch das ein und andere nebenher. Um ehrlich zu sein, es gibt da noch zwei andere Bücher, die schon ziemlich weit gediehen sind.

Und dann locken zu allem Überdruß
weitere Buchideen, die beachtet werden wollen. Nur läßt sich das auf Dauer nicht so gut koordinieren, denn ma springt so hin und her und verliert leicht die Prioritäten aus dem Kopf sowie den Überblick.

Und wenn einem davon
dann der Kopf raucht, kommt ma schließlich ziemlich ins Grübeln - Übers Böchermachen und die Gefahr des Verzettelns etwa.

Komische Gedanken stellen sich dann
leicht ein - Macht denn das Büchermachen heutzutage überhaupt noch Sinn ? Noch niemals zuvor wurde soviel geschrieben und publiziert wie heute.

Jaja, ich weiß,
soviele Frösche sitzen am Tümpel und quaaken. Und wollen doch alle Gehör finden. Mit diesem Spruch fing der Blogg hier an.

Aber trotzdem ist die Stimmung schlecht,
trotz all der Expressivität, der Schreiblust der Leute, trotz all der vielen Gedanken, die sie sich machen und der vielen Worte, die sie darüber verlieren, denn die fatale Entwicklung geht ungebremst weiter.

Nun gut, das meiste,
was die Leute reden und auch schreiben, ist nun einmal Geschwätz und Palaver, dem eigentlichen Ernst der Situation keineswegs angemessen. Grad so daneben wie die aufgeblähten, fast täglichen Spiel- und Frageshows im Vergleich zu dem wachsenden Elend aus Desorientierung, Verrohung und Verwahrlosung ganzer Bevölkerungsschichten.

Die wenigsten Menschen sind neugierig,
sobald es über ihre unmittelbaren Bedürfnisse und den direkten Lebensbereich hinausgeht. Aber es ist natürlich auch das Zeitalter, das träge macht und so viele abstumpft und desillusioniert.

Ist dies alles nur
ein eitell Tun und Treiben, so wie es (in schwerer Zeit) so klangvoll und wortgewaltig Andreas Gryphius in seim berühmten Vanitas-Sonett oder besser so drastisch in Verse gegossen hat ?

Mag sein, wer wejß …
Und wer weiß schon, was uns in der Zukunft an Bitternis und Verwüstung zuteil werden wird. Die Auspizien jedenfalls stimmen einen doch eher pessimistisch.

Und das scheint mir auch
das Zeitgefühl zu sein, das ma den Menschen mehrheitlich am Gesicht ablesen kann.

Und selbst wenn es nichts nützt,
so sei es drum. Gryphius hat es nicht anders gehalten und seine tiefe Klage formuliert.


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:: 132. ::


Der kategorische Komparativ
der naseweisen Intellektuellen
und der verbohrten Idiologen

Gescheit - gescheiter - gescheitert.


>>>>Ef ég hef ekki rangt fyrir mér ...
Wenn ich mich nicht irre ...

Najanu,
November nähert sich in großen Schritten. Da paßt noch dieser Text im Apho-Blogg.
http://apho-blogg.myblog.de/apho-blogg/art/5628683/-Es-ist-alles-eitell-


... Musikspur: Estampie - Crux Fidelis (Choral) / Crusaders - In nomine Domini ...

Mittwoch, 27. April 2011

... für ein Linsengericht

Ost-Ennerich (VSE)
26. 4. 2011, Di

Muß dem kleinen Exkurs
in Sachen Dummheit dann noch ein Kapitelchen anfügen. Ist vom 10. 4.

Wenn die Leute heute
nicht so dumm oder besser so verblödet wären, würden sie eher etwas begreifen, etwa, daß ma seine Identität bewahrt und diese nicht für ein Linsengericht aufgibt und anknabbern läßt, um anschließend mit einer massiven Identitätskrise gestraft zu werden.

Und ebenso daß man sich
nicht so leicht aus der Tradition kegeln läßt, wie auch daß ma wieder begreift, daß mit dem Individuum nicht die oberste Stufe erreicht ist und es noch ein paar Stufen darüber gibt.

Mögen es herausragende Männer sein,
und das sind sie auch gewesen, die historische Prozesse beschleunigen und ihnen ansatzweise eine Richtung geben und ihrer Zeit ihren Stempel aufzudrücken vermögen; sie haben unbestritten ihren Anteil und Verdienst daran, wie Geschichte läuft und welche Richtung sie für eine Weile einschlägt.

Aber dennoch mit ihrer Präsenz
und Prägung allein läßt sich die Geschichte nicht begreifen bzw. deuten - die eigentlichen Akteure nämlich sind auf höheren Ebenen angesiedelt, denn Geschichte in ihrem zuweilen aberwitzigen Verlauf ereignet sich zwischen Völkern, die im Laufe von Jahrhunderten ihr Verhältnis zu einander bestimmen und verändern; und weniger zwischen politischen Protagonisten mit eim begrenzten Wirkungszeitraum von bestenfalls wenigen Jahrzehnten.


Das Problem der Dummen
ist salopp gesagt, sie glauben den dummen Sprüchen, die man extra ersonnen hat, um sie einzulullen, anstatt etwas tiefer zu schauen und bei den vorgeblichen Freunden aber effektiven Widersachern Strategie und Methode abzukupfern
.


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:|110.|:

Das Leben ist nicht gerade
besonders gnädig zu denen,

die immer schön brav
oder zumindest viel zu lange
brav geblieben sind.


Wo man auch hinschaut,
überall sind Idiologen am Werk und dazu noch die unvermeidlichen Netzwerke.


... Musikspur: Georges Moustaki - Le Voyage ...

Dienstag, 27. Oktober 2009

Kritische Masse

Ost-Ennerich (VSE)
26. 10. 09 - Mo



Sarrazin und kein Ende. Gut möglich, daß bald die ersten T-Shirts mit der lakonischen und trotzdem aussagekräftigen Aufschrift:
SARRAZIN ?! Find ich gut !!!
auftauchen. Wer so beschriftet sich durch belebte Straßen bewegt, dürfte wohl, wie die Umfragen und explosiven Leserreaktionen an die Zeitungsredaktionen zeigen, auf breite Zustimmung stoßen. Wenn auch bestimmt nicht bei allen. Nur leider ist die Zeit für T-Shirts und luftige Kleidung erst mal auf etliche Monate vorbei. Schade eigentlich.
Überhaupt hat es den Anschein, daß nun der Punkt erreicht sein könnte, wo die Leute nicht mehr bei sich halten wollen und können, wenn sie von Medien und Politik mit blöden Sprüchen und offenkundigen Lügen beballert und abgespeist werden. Und wenn dann endlich doch einer mal wirklich Klartext, Tacheles und also ohne Schnörkel zur Sache redet und damit DEUTSCH zu den Leuten spricht, aus Sorge um die Zukunft - des eigenen Landes wie auch seiner Kinder und Enkel usw., dann buht man ihn sogleich kräftig aus, weil er ja damit den heiligen Prozeß der Integration stören wenn nicht mit seinen 'menschverachtenden Äußerungen' zunichte machen würde, wie manche Knallköppe sich erdreisten zu äußern.
Integration ? Wenn so etwas tatsächlich stattfinden würde, gäbe es die vielen diesbezüglichen Probleme ja nicht. Daß die Integration gescheitert ist, geistert immer wieder aufs neue durch die Debatte, ohne daß dieser Befund weiter bei den Verantwortlichen verfangen würde und sie nüchtern nach den Gründen und effektiven Gegenmaßnahmen fragen ließe.
Die Zustände sind eben, wie sie sind, das ist klar. Davon müssen wir ausgehen; so und nicht anders ist leider die Geschäftsgrundlage. Aber müssen wir sie, die Zust ände, deswegen für gut befinden und die gesamte Entwicklung damit auch gutheißen ? Nein, so wie es läuft kann es nicht weitergehen. denn bei eim solchen Zustrom von außen und ebenso durch einen dermaßen starken Zuwachs von innen (durch die wesentlich höhere Fertilität), kann es allein - faktisch gesehen - keine Integration mehr geben, stattdessen nur Desintegration. Denn Integration hat zum einen immer etwas mit Integrationsfähigkeit und -bereitschaft derjenigen, die von außen dazustoßen, zu tun und zum anderen vor allem sehr wohl auch mit der Zahl der zu integrierenden im Verhältnis zur Aufnahmegesellschaft. (Wieder so ein doofer Terminus, den diese bescheuerte Zeit und die grottenschlechte Politik uns aufdrücken wollen, wie all die anderen sperrigen und häßlichen künstlichen Plastikworte und -wendungen).
Die Schulmisere gibt beredt davon Zeugnis; in nicht wenigen Großstadtbezirken nähern sich die Migranten-Zahlen, also die Anzahl der Schüler mit Mihigru langsam aber sicher der 100 Prozent-Marke. Über 90 % sind in Kreuzberg oder Neukölln (und in Altköln wohl auch) schließlich keine Seltenheit. Mit etwas Galgenhumor ließe sich sagen, dann ist ja bald der Boden erreicht, denn mehr als 100 % können es nach den Gesetzen der Mathematik nicht mehr werden.
Daß dies keine gute Entwicklung sein kann, schwant den Leuten nun mit Wucht und sie beginnen sich endlich und ernstlich Sorgen um die Zukunft zu machen, wenn dieser Irrsinn weiterhin ungebremst so weiterlaufen sollte. Allmählich kommt außer dem Frust auch die Angst ins Spiel. Manch kritische Zeitgenossen fragen sich, ob da nicht schon bald eine kritische Masse erreicht ist, die die Lage über Nacht explosiv machen könnte. Der Frust sitzt mittlerweile tief und er verlangt nach Äußerung. Nicht nur bei Thilo Sarrazin.

PS. Eine kleine Abschweifung.
Hoffentlich kommt niemand von den Multikultis und Integrationsgewinnlern auf die blöde ID den Namen Sarrazin rückwärts zu lesen ! Das wäre Wasser auf die Mühlen derer, die ständig auf der Suche nach verdächtigem Gedankengut sind … Wenn sie dann noch zwei Vokale schütteln, haben sie ihr perfektes Feindbild in nuce, denn deutlicher geht es fast nicht mehr.
-- Folgsetzung fort--

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Der Spruch zum Merken und Weitersagen ist den letztgenannten Träumern und Idiologen gewidmet, denen wir diese Malaisse mitsamt der trüben Zukunftsaussichten letzthinnig zu ’verdanken’ haben, und stammt vom großen Spötter Mark Twain.

?? 29. ??
Nachdem wir das Ziel
endgültig
aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir
unsere Anstrengungen.


Wer neugierig ist (und auch nicht gerade ängstlich im Denken) sei auf einen älteren Beitrag in eos-o-ton verwiesen. Titel: Wer nicht hören will ...

...Musikspur: Rilke-Projekt - Herbsttag / Gottfried John....