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Donnerstag, 22. Januar 2015

Abgesagt = abgesägt ?!



Eo Scheinder:  KALENDER-SPRÜCHE 2015



Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 21. 1. 2015 -


Jeden Tag aufs neue
bietet sich ein anderes Bild; es geht hin und her. Der Kulturkampf nimmt nun so richtig Fahrt auf.

Ständig kommen Meldungen
herein, die mal der einen dann wieder der anderen Seite einen Vorteil bescheren bzw. attestieren.

Es dürfte noch sehr intressant
werden, wie das Ganze nun weitergeht. Jedenfalls freue ich mich schon auf die sogenannte 5. Jahreszeit, die nun bald beginnt, wenn die karnevalistischen Narren in die Bütt steigen und den arroganten Politikern Volkes Stimme in Knittelversen kundtun.

Kann mir nicht vorstellen,
daß sie PEGIDA aussparen. Und wie die Stimmung im Volk ist, muß ihnen garantiert keiner mehr sagen. Man darf also gespannt sein.

Hier noch angefügt
ein Text von Sonntag, von dem der Artikel auch den Titel hat. Zwar hat sich seitdem wieder einiges ereignet, aber das Schema bzw. die Dramaturgie ist nach wie vor dieselbe.



.-|₪|-´


Abgesagt = abgesägt ?!

Damit scheint nun bewiesen zu sein, daß der islamische Terror zu Deutschland gehört oder besser auch hier sein Unwesen treibt.

Oder eben, weil es gut
ins Konzept paßt, instrumentalisiert wird, um den Protest auf diesem Wege die Spitze zu brechen

Das politische Geschehen
in dem noch jungen Jahr mutet immer mehr an wie ein Schachspiel. Es folgt Zug auf Zug und es geht Schlag auf Schlag.

Kaum hat die eine Seite
gezogen, erfolgt schon der Gegenzug. Dabei scheinen mehr als zwei Spieler am Brett zu sitzen.

Doch im Endeffekt
geht es schon darum, wer dieses Spiel, das ja nichts weniger als ein Kampf ist, am Ende gewinnt - schwarz oder weiß ?! 

Also um eine wesentliche Entscheidung,
nämlich die Entscheidung um unsere Zukunft. Und zwar ob alles immer so weiterläuft wie bisher und die Deutschen wie auch die anderen Europäer ihre ureigenen Positionen und Bastionen eine nach der anderen einholen und räumen müssen und sich immer weiter an den Rand drängen lassen oder freiwillig in alle Welt ausschwärmen.

Oder ob eine grundsätzliche Änderung
dieser falschen und  fatalen Politik der Selbstaufgabe und Selbstauflösung noch gestoppt und abgewendet werden kann ?

Indem etwa diese über die Jahrzehnte
so hochgepriesene Demokratie wieder geerdet und dazu den dem Volk untreu gewordenen Parteien entrissen wird, damit sie neu auf die wirklichen Interessen der angestammten Bewohner der jeweiligen Länder angepaßt werden kann.

Die Frage ist demnach,
und sie wird sich nach Ausgang dieses Politschachs bzw. -pokers entscheiden, ob eine Reformation möglich wird und gelingt

Oder ob die Dinge weiter
in den Niedergang treiben und erst durch eine regelrechte Revolution mit allen blutigen, ja blutrünstigen Grausamkeiten zum Abschluß kommt.




.-|₪|-´




 

In diesem Zusammenhang
hier noch eine BILD-Meldung vom Tag der Absage - natürlich in der BILD-typischen Balkenschrift.

Zu gefährlich!
Pegida sagt Demo am Montag ab!
Die Pegida-Organisatoren sagten wegen Sicherheitsbedenken die Veranstaltung für Montag ab.


Jaja, zu gefährlich ...
Für wen eigentlich ?!  Doch wohl eher (oder besser erst recht) für den gesamten politisch-medialen Komplex ...





 .:-:.

Die oben abgebildeten
KALENDER-SPRÜCHE 2015 kann ma sich hier unter Aktuelles genauer anschauen und weitere Kalendersprüche dazu.





... Musikspur - Ralph Towner - Nimbus / Works ...

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Spät im Jahr ...









Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 3. 13. 2014 -

 

Der Spruch vom letzten Mal
ziert übrigens das September-Blatt der Kalender-Sprüche 2015.

Wer weiß schon,
was bis dahin so alles passieren wird ?   Sicher werden die starken Gegensätze immer mehr zutage treten.

Und die Propagandasoße,
die darüber ausgegossen wird, mit all der Beschwörungs- und Verantwortungsrhetorik auf der einen - und der unsäglichen Gutmichelei auf der anderen Seite - wird immer weniger verfangen, da die Leute diese verzerrende Darstellung der Realität, wobei ihnen immer nur die Arschkarte zufällt, gründlich satt haben.

Statt sich weiter
bequatschen zu lassen, werden gewiß immer mehr zusammenfinden, um gemeinsam der bewußt ausgeblendeten, in Politik und Medien nicht stattfindenden bzw. stattgegebenen Meinung aus dem Volk endlich Gehör zu verschaffen.

Und so werden sich
die unterschiedlichen, gegensätzlichen Lager zusehends formieren, da auf vernünftigem Wege ein Ausgleich oder Ausweg nun einmal nicht vorgesehen ist und erst recht nicht gesucht wird.

Soviel nun vom Tage
und hier noch eine kleine Einschätzung, die so etwa acht Tage zurückliegt, aber den gleichen Komplex zum Thema hat.




............. | ............

 

Spät im Jahr
nun doch Anzeichen von Bewegung. Aber das paßt ins Bild, manche brauchen eben etwas länger, um in Fahrt oder in Stimmung zu kommen.

Und das trifft für die Hiesigen,
also die Heimischen zweifellos zu, denn als Temperamentbolzen sind die Deutschen nun nicht gerade bekannt. Zum Glück spielt auch das Wetter mit, der November anders als sein Ruf doch recht kommod und unterstützend.

Aber vielleicht gestaltet der Winter
sich ja auch ganz passabel und hält sich mit extremen Wetterlagen zurück. Das würde dem sich formierenden Protest zweifelsohne guttun; und wäre überdies als ein Wohlwollen höherer Mächte zu werten.

Andernfalls ist jedenfalls
die Wahrscheinlichkeit groß, daß die aufsteigende Woge wegen widriger Bedingungen bald wieder abebbt  Genau dies scheint insgeheim wohl auch die Strategie von offizieller Seite zu sein, nämlich daß ihnen wie Stalin der Winter zu Hilfe kommt.

Und Weihnachten und Neujahr
haben ja ebenso die Tendenz, die Leute von der Dringlichkeit des Alltags für eine Weile zu beurlauben ...




Donnerstag, 16. Oktober 2014

Teuflische Pläne ...


KALENDER-SPRÜCHE 2014


Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 15. 10. 2014 -



Wo ich letztens
eine ganze Latte an Eo-Sprüchen in konzentrierter Form gebracht habe, die sich daneben ja auch  in graphisch gestalteter Form bei Gugel und Co auffinden lassen; -

hier noch ein kleiner Tipp -
denn leichter geht‘s - weil praktisch ohne Beifang - wenn ma bei der Bildersuche zu ‚kalendersprüche‘ noch ein kleines ‚eo‘ hinzufügt.

Nun, das sind imgrunde olle Kamellen,
aber nichtsdestotrotz zumeist noch stimmig und griffig und gut passend für diese Zeit, daher heute mal einer, der schön pieksig ist und im Inet bislang noch nicht vorzufinden war.

Das ist der September-Spruch
der KALENDER-SPRÜCHE 2014. Ich weiß auch noch, wie der mir eingefallen ist. Sitze also so im Laden mit dem Gesicht zur Straße hin und denke nichts böses, aber dann durchzuckt grad so ein Gedanke mein Kino im Kopf, der mich erst einmal doch ziemlich umhaut.

Und urplötzlich wird mir
ein bestimmter Zusammenhang klar; und zwar so richtig, dh. untrüglich klar. Denn was heißt denn eigentlich denken ? 

Doch wohl nichts anderes,
als verstehen wie sich das eine oder andere verhält, wie es mit dem oder eim anderen zusammenhängt, also Zusammenhänge erkennen und mit eim Mal sozusagen blicken, daß da oder dort eine gewisse Regelhaftigkeit, somit ein bestimmtes Muster erkennbar wird und damit vorherrscht, mit anderen Worten  denken heißt letztlich zwei in eins tun oder eben eins und eins zusammenzählen.

Das eine nicht ohne das andere;
kein Willen ohne Willensträger. Und so stand dann dieser sprechende Satz vor meinen Augen - Teuflische Pläne lassen auf teuflische Planer schließen.

Der vom Kreuz
hat ähnliches, wenn nicht blumiger, so doch auf anschauliche Art gesagt und deutlich gemacht, die einer agrarischen Gesellschaft höchst vertraut ist und offenkundig nicht zuletzt die Genetik mit einbezieht, jaja.

Und ebenso findet auch
der Teufel gebührende Erwähnung. Klar, irgendeinen Ideengeber muß es immer geben und wenn ma nur weit genug zurückgeht, landet man eben bei dem großen Verneiner.

Und nicht viel anders
hat es vor zweihundert Jahren  Jowo Goethe gesehen, aber der rückte mit seiner Sicht der Dinge erst ganz spät heraus, als er sein Ende schon kommen sah.

Schließlich ist der Teufel
höchst real; und dafür muß er noch nicht einmal realiter in Erscheinung treten. Najanu, Johann Wohlklang von Goethe hatte zum einen einen guten Riecher, wie jeder sehen kann, und zum anderen war er ja Frankforter, wenn auch später nicht mehr …



 
...^´- | -`^....



Übrigens demnächst,
dh. so etwa Ende Oktober liegen dann die KALENDER-SPRÜCHE 2015 mit zwölf markanten Eo-Sprüchen vor, die den Zeitgeist mal mehr mal weniger heftig anpieksen und gelegentlich auch wohin treten, wo es notwendig wäre; und können somit bestellt werden.

Sie wissen ja,
mit Sprüchen kann man Menschen unter die Haut gehen, denen ma sonst so leicht nicht ans Leder kommt (wie Peter Rühmkorf dies so schön vorvormuliert hat).

Dieser Dreckfuhler ist

der lustigen Optik wegen beabsichtigt; und mußte auch mühsam dem im Hintergrund lauernden Korrekturprogramm abgerungen werden.



... Musikspur: Scott Joplin - The Entertainer ...

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Sprüche-Fundgrube




Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 30. 9. 2014 -


Wollte ja erst noch weitere
bayerische Impressionen anfügen, weil da gottlob noch nicht alles ganz so kaputt und verkommen ist und von da her allein schon der Erwähnung wert; aber die heb ich mir lieber für ein Andermal auf .

Dafür dann ein wenig 

der Spontaneität freien Lauf lassen und ein wenig recherchieren, wie’s in Sachen Kalendersprüche so ausschaut. Denn es wird nun Zeit, die Kalendersprüche 2015 abzuschließen.

Einen davon für das nächste Jahr

hatte ich letztens schon mal gebracht - ja genau,  der mit den Schuldbürgern - aber dann wollte ich doch mal wissen, was denn so angezeigt wird, wenn ma von jetzt auf gleich die Suchmaschine befragt.

Bei Gugel/Bilder also KALENDERSPRÜCHE 

eingegeben und sehe zu meiner Verwunderung, daß ich mit eigenen Sprüchen schon in der ersten angezeigten Bilderzeile gleich zweimal vertreten bin ...

in der zweiten Bilderreihe
übrigens gar dreimal, in der dritten zweimal, in der vierten ebenso, in der fünften (was unter Seite 2 firmiert) einmal, in der sechsten auch einmal, aber mit eim Dreier, in der siebten und achten jeweils zweimal …

Das dünkt mir doch nicht gerade
ein schlechtes Ergebnis und zeigt wohl auch, daß die Kalendersprüche aus Eos Wörter- und Sprücheschmiede nun so langsam beim Publikum ankommen.

Schließlich gibt es die KALENDER-SPRÜCHE
ja schon seit 2007. Übrigens hatte ich den einen oder anderen Spruch daraus immer mal diversen Printmedien, also Zeitungen und Zeitschriften zur Veröffentlichung angeboten wie zB. dem Steinthaler Blättchen, aber da sie dort so unhumorig sind, wie der Befrager vom Dienst selbst einmal freimütig bekundete oder besser durchblicken ließ, hatte man für derlei Sentenzen keine Verwendung.

Und damit ich hier nicht bloß
im Metabereich über Sprüche und so herumfabuliere, will ich diese bei Gugel angezeigten Sprüche lieber schön der Reihe nach hier aufführen, sintemal ich mich nicht um Urheberrecht und dergleichen groß scheren muß, da ich selber ja der Urheber all der hier folgenden  Kalendersprüche bin. 

Und so nun also schön 

der Reihe nach, so wie Gugel sie nebst anderen Bildern auflistet.



1. Die große Schwäche der Blonden ist nun mal ihre Blauäugigkeit

2. Leben heißt lernen - erfahren und erleiden am eigenen Leib.

3. Wer versucht die Natur zu korrigieren, wird von der Natur korrigiert werden.

4. Der Winter hustet dem Klimawandel was

5 (ein Dreierblock>):Stell dir vor, es ist Wahl - und keiner geht hin !  / Das Leben ist im gleichen Maße schön, wie es grausam ist / Nicht nur Bäume haben Wurzeln.

6. Die Lage ist hoffnungslos - aber eben noch immer nicht ernst.

 
7. Der Feminismus hat bekanntlich die Frauen befreit. Schon wahr; und zwar vor allem von ihrer Weiblichkeit.

 
8. Was jetzt kommt, sind Jahre der Entscheidung - im großen wie im kleinen wie im ganzen.

9. Wenn die Welt zu sehr aus den Fugen gerät, braucht es wieder die Dichter.

 
10. (Dreierblock - Ausw von 2013) Das ganze Elend begann damit, als die Frauen anfingen - fast immer und überall - Hosen zu tragen /  Der Schatten des Ruhms. Oder wenn Madonna heute vom Pferd fällt, weiß es morgen die halbe Welt. / Noch schlimmer aber als fiese Feinde sind falsche Freunde.

11. Die Trägheit der Masse resultiert aus ihrer massiven Trägheit.

 
12. Der “Endsieg” von heute, an den wir alle glauben sollen, heißt INTEGRATION

13. (Dreierblock - Auswahl von 2014) mit dem Spruch über die Blauäugigkeit / Wer allzu offen ist, der kann nicht ganz dicht sein. / Langzeitstrategien erkennt man an der Salamitaktik

14. Je später die Zeit, umso herber die Sprüche

15. Parallelgesellschaften laufen solange parallel nebeneinander her, bis eines bösen Tages frontal zusammenstoßen.

 
16. Die Ankunft der Spötter markiert den Anfang vom Ende der Götter.

17. Zufall ist wie Fußball - nämlich immer wieder für eine Überraschung gut.

 
18. Wer den Raucher nicht ehrt, ist der Tabaksteuer nicht wert.

 
19. Mit leichten Mädchen hat mann nur selten auf Dauer auch leichtes Spiel.

 
 

Und mit den letzten beiden Sprüchen
ist ma gerade einmal bei Seite 4 - 1. Zeile angelangt …  Natürlich gibt es für 2015 auch wieder die KALENDER-SPRÜCHE von Eo. Sind Ende Oktober dann zu haben.

Und noch etwas - 

all diese Kalendersprüche sind ebenso als Aufkleber erhältlich, wie etwa die vulkanischen Farben, allerdings in kleinerem Format (als der Kalender) und zwar nicht hochkant wie das Kalenderblatt sondern im Breitformat.



Samstag, 7. Dezember 2013

Hohlwort des Jahres



Ost-Ennerich (VSE)
- Fr - 6. 12. 2013 -



Leider bislang noch keine Vorschläge
in Sachen HOHLWORT DES JAHRES eingegangen; aber nun gut, die Leute sind halt träge, geben lieber zu irgendeim Schmarrn ihren Senf dazu, als daß sie mal ein wenig rege werden und etwas Konstruktives machen.

Dabei hat ma heutzutage
in Sachen Hohlwörtern eine große Auswahl. Und die paar Auszüge aus dem Koalitionsvertrag in diesem typischen Mischmasch aus Politsprech und Dummsprech haben mir eigentlich schon gereicht, aber die waren in Sachen Hohlwort des Jahres doch sehr ergiebig.

Mein Großvater übrigens sagte immer,
man solle die Leute schon mehr nach dem beurteilen, was sie reden; und wenn sie nur Blödsinn reden und sich mit aufgeblasenen Begriffen brüsten und damit dicke tun, soll ma vor allem mißtrauisch sein und sich keinesfalls von so einer Sozisoße einlullen lassen, egal ob das nun von den SPD direkt oder von der CDU kommt.

Mein Vorschlag
in diesem Zusammenhang wäre WILLKOMMENSKULTUR. Wie lange eigentlich sind denn die meisten schon da, daß die Leute, die seit altersher hier leben, nun auf einmal einen auf HERZLICH WILLKOMMEN machen sollen, oder wie  ?!

UNd wie ?!  Mit Girlanden und Konfetti ? 
Und reichlich Bier und leckerer Bratwurst ?!  Oder aufm Weihnachtsmarkt beim Glühwein ?!

Und was, wenn sie gar nicht
darauf stehen ?!  Dann schreib ich der dicken Gabi einen Brief und beteuere meinen guten Willen ?! 

Also ehrlich,
was sich unsere Politrucks so ausdenken, geht schon langsam deutlich über die Kategorie Zumutung hinaus

Es wird langsam Zeit,
daß sie endlich einmal damit konfrontiert werden, was die Leute, also das gemeine deutsche Volk, in Wirklichkeit  von ihnen hält. Da würden die aber Augen machen.

)=(


Hab ja grad erst einmal
auf die neuen KALENDER-SPRÜCHE für das Jahr 2014 hingewiesen.. Die sind diesmal auch ganz schön heftig ausgefallen; aber wenn die Zeiten eben so sind, was kann ma da anderes erwarten. ?

Daneben ist noch positiv zu vermerken,
daß der Juli-Spruch, also der vom letzten Mal, bei Gugel.de/Bilder ganz oben rangiert, wenn ma nur Kalendersprüche 2014 eingibt. Aber eigentlich reicht schon der schlichte Suchbegriff Kalendersprüche um gleich zu Beginn auf den vordersten Reihen eine recht stattliche Auswahl an Eo-Sprüchen präsentiert zu bekommen.

KALENDER-SPRÜCHE 2014 (Juni)



Ein kleines, aber feines
und originelles Geschenk für aufgeweckte Leute, die die dummen Sprüche aus Politik und Medien lang schon satt bzw. leid sind. Gibt‘s für  4 Euro + 1 VK bei Eo und im LI-LA Literatur-Laden. 



... Musikspur: O spectabilis viri - Hildegard von Bingen / time of tue Dawn …


Donnerstag, 10. Januar 2013

Unlogische Vorverlegung ...


Diese Köpfe hier aus Eos Galerie


Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 9. 1. 2013 -


Nach dem Jahresbeginn
ist vor dem Jahresbeginn, wie eine alte Fußballerweisheit lautet, denn ehrlich gesagt kann ich in den Mienen der Menschen, die mir so Tag für Tag begegnen, keinen Unterschied  erkennen - die sehen oder besser kucken zumeist genauso abwesend und abweisend und unfroh aus der Wäsche wie vor dem Jahreswechsel. 

Dabei möchte ich das
gar nicht mal den Leuten in die Schuhe schieben; dann doch eher dieser aberwitzigen Festlegung auf dieses Datum - so komisch drangesetzt und nachgereicht, kaum daß die längste Nacht vorübergezogen ist, also im Ausklang der Wintersonnenwende gleich noch den Jahreswechsel dranhängen  als Nachschlag..

Warum so gehäuft
und so dicht beieinander diese beiden signifikanten Punkte auf dem Jahreskreis ?  Hab ich mich schon als kleiner Junge gefragt. Aber außer eim Is-eben-so keine vernünftige Antwort erhalten.

Wie anders, wenn dann
die Tage wieder länger werden, die Sonne gute Miene macht und der Frühling seinen Einzug hält - sogleich lassen sich die Menschen vom Aufbruch und Sprießen der Natur anstecken und die linden Lüfte zaubern ihnen ein Lächeln aufs Antlitz.

Seltsam, um wie viel feierlicher und echter
wäre die Feier des Neuen Jahrs, wenn diese Feier auch an eim entsprechenden Tag begangen würde, dann nämlich wenn das Neue Jahr auch in der Luft liegt und mit allen Sinnen gespürt und geschmeckt werden kann. 

Ob dies denn der Grund
für diese unlogische Vorverlegung des Jahresbeginns ist ?  Nämlich der mißgünstige Gedanke, dafür einen Tag zu wählen, der denkbar ungünstige Voraussetzungen dazu bietet, einen solchen Wendepunkt mit vielen anderen gemeinsam im Freien verbringen und feiern zu können.

Klingt aberwitzig,
aber bei dem, was einem von Zeit zu Zeit so  erreicht, doch nicht ganz unwahrscheinlich und damit nicht gleich von der Hand zu weisen. Oder um eine Tendenz abzugeben - eher als nit.

Und wenn ich dann noch
an den Zölibat denke, also die von der Instituzion Kirche gewollte und geforderte Ehelosigkeit und Keuschheit der Priesterkaste, komm ich echt ins Grübeln.

Wenn man auch diese Fragestellung
dergestalt etwa - für was soll das gut sein  und ist das nicht wider die Natur ?
unter eim ähnlichen Blickwinkel betrachtet, kann man unter Umständen  zu frappierende Einsichten gelangen ...

Aber das ist ein noch viel
gewichtigeres Thema, zu dem es nötig  wäre, doch sehr viel weiter auszuholen, um es für eher unbedarfte oder uneinsichtige Gumschen verständlich zu machen. Und das würde auch bedeuten, daß ma den schmutzigen Faktor nicht aussparen kann.

Also doch mehr ein Thema für sich,
das zu gegebener Zeit zur Sprache kommt. Muß dafür erst noch mit Darlington und McReady Tee trinken.









Ist übrigens der Juni-Spruch
der Kalender-Sprüche 2008. Jaja, schon lange her, aber paßt eben diese Woche ganz hervorragend. Es soll ja nicht verschwiegen werden, daß ich nicht nur in Sachen Sprüche aktiv und kreativ bin sondern auch graphisch was zu bieten habe. Und so sieht man ganz oben 8 verschiedene Köpfe aus der Feder von Eo Scheinder.

Ach, wo alle allüberall
ihre Reklame machen, darf ich das wohl auch. Wer also für die Firma, für ein Buch oder für eine Werbekampagne einen lustigen Kopf, ein starkes  Logo und dazu noch Sprüche braucht, die sich einprägen und daher haften bleiben, sollte mal im LI-LA Literatur-Laden vorbeikommen oder auf elektronischem Wege anfragen.

Um sich einen ersten Überlick
über Entwürfe von Eo zu verschaffen, genügt es mal kurz Gugels Galerie zu besuchen (Suchbegriffe Bilder) , ergiebig ist zB. die der Suchbegriff „ost-ennerich“ oder einfach  eo scheinder in Gänsefüßchen. Ist für den ersten Überblick ganz hübsch, ist aber nur ein winziger Ausschnitt.

... Musikspur:  Trinitiy / Julie Driscoll - When I was young ...

Mittwoch, 19. Dezember 2012

FEST-Setzung ...


KALENDER-SPRÜCHE 2013 Titel


Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 18. 12. 2012 -


Wenn mal der zweite Advent rum ist,
geht‘s ziemlich schnell. Huch, bald schon wieder Weihnachten und noch soviel zu erledigen, wo doch kurz danach dazu ja auch das alte Jahr die Schotten dicht macht.

Immer diese Doppelschläge;
statt daß sich Besinnung einstellt, macht sich vermehrt Hektik breit. Weihnachten mit all den Vorbereitungen, Reisen und was so dazu gehört ist das eine, die Terminsachen wegen Jahresende, die drücken und noch geschafft werden wollen, das andere.

Aber so ist das nun mal,
geht ja den anderen Leuten nicht anders. Von wegen Zeit der Besinnung, sintemal der Alltag durch Schnee und Eis, frühes Dunkel, Kälte und schlechte Laune viel mühsamer zu bewältigen ist.

Wirklich Zeit zu Besinnung
und innerer Einkehr ist dann zumeist erst an Weihnachten selbst. Dann ist endlich die Zeit gekommen, es sich gemütlich zu machen. Und das tut ma ja auch bei Kerzenschein und Weihnachtsgans, bei Plätzchen und anderen süßen Naschereien.

Und weil‘s so gut schmeckt,
überall was rumliegt und selbstverständlich üppig aufgetragen wird, fällt es bekanntlich schwer zu widerstehen, so daß es auch an Weihnachten mit der Besinnung nicht so richtig was werden will, zumal ma doch vornehmlich mit anderen Dingen beschäftigt ist - wie zB. mit Verdauung. 
Wenn das Blut 
in die tieferen Regionen zum Großeinsatz abgezogen wird, fehlt es natürlich an anderer Stelle, also im Kopf und die Besinnung bleibt erst mal wieder auf der Strecke.

Aber nichtsdestotrotz geht
von den vielen Lichtern, die sich der Finsternis entgegenstellen, ein magischer Reiz aus, der den Winter doch wieder ein Stückweit heimelig macht. Immer mal und zwischendurch, ob beim Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt oder beim Anblick einer tiefverschneiten Landschaft oder eines zugefrorenen Sees, bieten sich dann schon auch Gelegenheiten zur Besinnung.

Und wenn ma dann ein wenig
darüber nachsinnt, warum das so ist, wie es ist, eben daß Weihnachten als das große Lichterfest in der Zeit der tiefsten Nacht gefeiert wird, versteht man vielleicht urplötzlich wie es zu dieser FEST-Setzung überhaupt kam.

Höchstwahrscheinlich aus einer gewissen 
Haltung heraus, die den Menschen früher noch viel mehr zu eigen war, also solche Tugenden wie sich nicht unterkriegen zu lassen in dunklen und trüben Zeiten und stattdessen symbolisch und feierlich wie mit der Weihnacht einen kräftigen Impuls dagegenzusetzen.

In diesem Sinne nun allen Lesern
ein frohes Weihnachtsfest wie auch ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr 2013 wünscht Eo.

Und bevor ich's vergeß,
hier noch ein Hinweis für den Fall, daß Sie gute Sprüche lieben und auch zu schätzen wissen. Es gibt für das neue Jahr natürlich wieder die KALENDER-SPRÜCHE 2013; nun schon im 7. Jahr.






Wenn Sie noch auf der Suche sind
nach eim kleinen originellen und gewiß nicht alltäglichen Geschenk für gute Freunde, die gute Sprüche zu schätzen wissen, empfehle ich Ihnen die KALENDER-SPRÜCHE 2013 mit 12 markanten neuen Sprüchen von Eo.
Am besten Sie bestellen 
den Kalender gleich zweimal, dann können Sie guten Gewissens einen für sich behalten. Oder wie der Bäcker zum Kunden sagte, der zehn Brötchen verlangte  -  nehmen Se elf, dann han Se eins mehr.

Übrigens, wen Sprüche auf Dauer 
nicht satt machen, dem sei bei dieser Gelegenheit dann noch mein neues Buch GERMANISCH-DEPRESSIV empfohlen.

Sie wissen ja, 
ein guter Aphorismus ist die Weisheit eines ganzen Buches in einem einzigen Satz.
Theodor Fontane
... Musikspur: Villa-Lobos - Cantilena / Bachianas Brasileiras - Barbara Hendricks ...


Mittwoch, 21. Dezember 2011

Wer hoch hinaus will ...









Ost-Ennerich (VSE)
20. 12. 2011 - Di
(eigentlich vom 18 12..)


Bevor das Jahr
zu Ende geht, wird es noch einmal richtig spannend. Es knirscht mächtig im Gebälk. Der Verlegenheitskandidat, der so penetrant nach Beifall von fremder Seite heischte und dabei die eigenen Leute schmerzhaft vor den Kopf stieß, kommt nun selbst in große Verlegenheit und ist derzeit in schwerer Bedrängnis.


Auf Mitgefühl
kann er kaum hoffen, stattdessen macht sich Schadenfreude breit. Geschieht ihm nur recht. Und das hat er sich redlich verdient. Ja, Volksmund läßt kaum ein gutes Haar an diesem Repräsentanten und auch zunächst wohlwollenden Medien beginnen sich abzuwenden, heißen ihn sogar auf dem Titelblatt den Falschen. Jaja, das Sturmgeschütz der Demokratie mal wieder.


Damit dürfte das letzte Signal
gesetzt sein, ihn endgültig abzuschießen. Zuvor war schon von einer Großschnauze im seichten, massenwirksamen Umfeld der Ruf laut geworden, er möge doch endlich die Hosen herunterlassen. Ob der in vorauswissendem Überschwang nicht auch schon indirekt auf etwas anderes hinweisen wollte ?


Tja, so kann‘s gehen.
Wie schnell eine an sich traumhafte Karriere doch quasi über Nacht zu eim Albtraum werden kann. Aber das ist, soviel muß man sehen, zu eim gewissen Anteil gewiß der Zeit geschuldet und letztendlich natürlich auch dem Charakter. Allerdings wäre zu anderen Zeiten eine solche Karriere auch nie so weit gediehen.


Und so bewahrheitet sich
mal wieder eine alte Weisheit, nämlich - wer hoch hinaus will, der muß locker bleiben. Denn nur wer locker bleibt, kann auch souverän sein. Nur hapert es ja gerade daran; und das nicht nur im konkreten Fall, sondern vor allem in den großen Zusammenhängen.


Aber wenn genau dies
nicht vorhanden bzw. gegeben ist, bleibt allein die Möglichkeit so zu tun als ob, dh. die Rolle also zu spielen. Leider ist dieses Talent bei drögen und langweiligen Leuten höchst selten bis gar nicht anzutreffen.


Pech gehabt,
das konnte der hemdsärmelige Vorgänger im vormaligen Amt in Hannover schon besser, nämlich den Großen markieren, auch wenn ma dazu auf eine Kiste steigen muß.


Wie gewonnen, so zerronnen,
ließe sich mit Volksmund schließen. Aber so schlimm wird‘s nicht kommen, denn der Posten ist gut abgefedert, auch wenn mal einer früher von Bord gehen muß.


Aber trotzdem steht fest,
daß dies nun alles andere als eine besinnliche Weihnachtszeit für den Gehetzten werden dürften, sintemal in paar Tagen dann noch ein großer medialer Auftritt vor dem Volk, äh der Bevölkerung, nein vor den Menschen in Deutschland, in Form der Weihnachtsansprache bevorsteht, falls er nicht …. 


Fürwahr eine verzwickte 
und überaus peinliche Geschichte für den unmittelbar Betroffenen. So sagte der alte Politberichter Friedrich Nowottny letztens im Radio, er möge jetzt nicht in dessen Haut stecken, Mit anderen Worten, da liegen jetzt nicht bloß die Nerven blank.


Wenn das kein Beweis für Karma ist
- und zwar zu Lebzeiten, heiß ich Hannes. Dem Radfahrer, den die Titanic einmal als Schlafes Bruder mit passendem Bild auf den Titel brachte, erging es auch nicht viel anders dh. besser. Mal schauen, ob ich das Bild auftreiben kann; wird dann nachgeliefert. Dem politischen Sturz folgte dann auch noch ein überaus schmerzhafter vom Fahrrad auf den rauhen Asphalt. 


Wollte eigentlich einen drastischen Spruch von Wilhelm Busch anbringen, jaja, wenn einer, der mit Mühe kaum …, aber ganz so fies will ich nicht sein und mache lieber die Leser mit dem Januar-Spruch auf die KALENDER-SPRUCHE 2012 aufmerksam. Wer den Neue-Spryche-Blogg nicht gar so schlecht findet, kann sich ja mal einen Ruck geben.











Hier noch was in Richtung Karma …






…Musikspur: The Doors - Light my Fire …

Mittwoch, 26. Oktober 2011

... der-die-das -II- ...

Ost-Ennerich (VSE)
25. 10. 2011, Di

Wie versprochen
hier nun der Versuch einer praktischen Umsetzung typisch englischer Regeln auf das Deutsche, um einmal zu sehen, wie das klänge, wenn ein starker Vereinfachungsdruck auf dem Deutschen gelastet hätte.

Aber ma sollte sich nicht zu sehr
in Sicherheit wiegen, denn das kann alles noch kommen; keine Frage, die deutsche Sprache steht, wie man sehen und lesen kann und wie auch die Sprachvereine nicht müde werden zu betonen, heute gleich von mehreren Seiten unter starkem Druck.

Und die Verenglischung,
die im Deutschen doch sehr um sich gegriffen hat, ist eine davon. Insgesamt aber auch nur ein Teil der großen, von oben verordneten großen Transformation. Aus diesem Grunde wird demnächst ein neuer Blogg mit dem Namen UIEK und einer speziellen Zielsetzung seinen Betrieb aufnehmen. Mehr wird an dieser Stelle jedoch nicht verraten.

Hier nun das skurile Fundstück
von meiner Festplatte, irgendwann vor anderthalb Jahren geschrieben.



Ich kann mir nicht helfen,
aber Englisch klingt durch die starke Reduktion der Flektionsendungen und dem Einer-für-alles-Artikel ‘the’ schon sehr pidsch’n-mäßig; möglicherweise ein nicht unwesentlicher Grund für die weltweite Verbreitung dieses Patchwork-Idioms.

Würden solche Vereinfachungsregeln
auch auf das Deutsche angewandt, hätte das folgende Auswirkungen: Verben hätten dann keinen richtigen Infinitiv mehr, denn dieser würde mit ‘zu’ oder, da die englische Sprechweise dazu neigt die Wörter abzuschleifen wohl eher mit ‘ze’) gebildet werden – ze hab, ze mach, ze kann. Durchkonjugiert: ich hab, du hab, er, sie, es hat, wir hab, ihr hab, sie hab.

‘Der, die, das’ würden dann
zu ‘de’ zusammenfallen, de mann, de frau, de kind; ebenso der unbestimmte Artikel, statt ein, eine, ein nurmehr ei - ei mann, ei frau, ei kind. Und dies zu Sätzen aneinandergereiht klänge dann etwa so:

Ich geh mit mei frau
und de kinds durch auto zu de nächst stadt, wo wir woll ze kauf ei neu computer für mi und mei frau und neu computerspiels für mei kinds.

Doch äußerst gewöhnungsbedürftig
und irgendwie klingt’s auch ziemlich deppert, oder nicht ?!

Aber genau dies
ist ja leider der Trend. Das Pidsch’n- und Brabbel-Deutsch ist schon längst auf dem Vormarsch und setzt der deutschen Sprache gleich von zweiten Seiten heftig zu. Von oben als Denglisch bzw. immer mehr verenglischt und von unten als undifferenzierte Kanack-Sprack à la: Was guckstu oder isch disch Krankenhaus. Eine Äußerung, die zwar auf Anhieb richtig verstanden wird, aber sich alles andere als schön anhört, weder der Form noch der Aussage und somit dem Inhalt nach.



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,' 134. ',

Die Lage ist hoffnungslos,
aber eben noch immer nicht ernst.

Der Januarspruch aus den KALENDER-SPRÜCHEN





Hier auch noch etwas altes, aber gutes:
http://eos-o-ton.20six.de/eos-o-ton/art/530567/Trojanische-Pferde

… Musikspur: Frank Zappa - Sofa No 2 …







Bißchen Werbung für die Sprücheschmiede

Donnerstag, 30. September 2010

Falsches Denken ist ...


Ost-Ennerich (VSE)
29. 9. 2010, Mi
Denken ist nicht ganz unnütz.
Es kann sogar zu einer spannenden Beschäftigung werden,
wenn man es nur richtig anstellt. Falsch denken ist leicht, denn es ist oft Mode und es besteht darin, daß man sich gängigen Meinungen anschließt und Gelesenes und Gehörtes eifrig nachplappert.

Aber falsches Denken
stellt immer eine Schrumpfform dar und steht für eingegrenztes, ziemlich eingedicktes Denken, das kaum über den Tellerrand, pardon Horizont des Zeitgeists hinausreicht. Falsches Denken ist wenig befriedigend, weil es so selten mit der Wirklichkeit, dem eigenhändig Erfahrenen. korrespondiert.

Ja, wenn man falsch denkt,
ist das ganze Denken eine Kerze ohne Docht oder einmal derb gesprochen ganz und gar fürn Arsch. Merke, es gibt kein richtiges Denken im falschen. Das richtige, also das echte und befreiende Denken wird auf diesem Wege zur Gänze verfehlt, denn dies kann nur gelingen, wenn das eigenständige Denken, das beharrliche und fortwährende Selber-Denken Dreh- und Angelpunkt aller weiteren Operationen geworden ist.

Denn Denken meint gerade
im Hinblick auf den beflügelnden Geistesblitz vor allem eines - Zusammenhänge erkennen, bzw. entdecken oder als Idee hypothetisch annehmen. Und der Reiz des Denkens liegt klar in der Entdeckerfreude, aber auch in dem grundsätzlichen Ansatz, nach Möglichkeit sich selber, auf eim eigenständigen (Denk)Wege sich die einzelnen Phänomene in der Welt und ihre Interdependenzen zu erklären, vor allem durch Beobachten, Denken und weiterführendes Interesse - sich sozusagen höchstselbst, mit eigenständigen Gedanken einen Reim auf die Dinge zu machen.


In diesem Zusammenhang paßt eigentlich gut der Hinweis auf eine interessante Lesung diesen Freitag im LI-LA Literatur-Laden, die nicht gar wenig mit falschem Denken zu tun hat; und zwar die Spezies in ihrer westlichen Spielart betreffend …

Als der Neue-Spryche-Spruch (lfd Nr. 73) diesmal das Kalenderblatt zum September aus den Kalendersprüchen 2010.


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... Musikspur: Santana - Flor de Luna ...

Donnerstag, 17. September 2009

absunderlich



Ost-Ennerich (VSE)
16. 9. 09 - Mirettwoch

Im Leben ist es immer gut, wenn man nicht zuviel erwartet, denn nur so lassen sich schlechte Gefühle, wie sie von Enttäuschungen herrühren, niedrig halten und auch leichter die kleinen Freuden genießen, die sich immer einstellen, wenn man nicht allzu fixiert ist. Das Nämliche gilt für das Inet Das verspricht in der ersten Euphorie soviel mehr als es zu halten vermag. Globales Dorf und ähnliches Blabla. Die ganze Welt ein Dorf ! Daß ich nicht lache. Oder statt Sarkasmus mit Spott in der Stimme - Da lachen ja die Hühner. Ein Dorf sieht anders aus und funktioniert auch anders; kann in diesem Punkte wohl mitreden, komme schließlich vom Dorf. Und wenn etwas das Dorf auszeichnet, dann ist es das Prinzip der Überschaubarkeit. Deswegen geht es in eim Dorf auch zumeist beschaulich und gemütlich zu. Aber das Inet ist das schiere Gegenteil. Von wegen Globales Dorf ! Wie soll das funktionieren bei diesen unermeßlichen Dimensionen, bei dieser Überfülle, diesem Overkill an Botschaften ? Nein, hier waltet das Prinzip der Unübersichtlichkeit und das ist ja wohl auch der Leisten, über den das zerfasernde, auseinanderdriftende Leben der Spätmoderne geschlagen werden muß. Du kannst im Prinzip alles sein, aber immer nur als Simulation. Doch dafür hat’s heute inzwischen ein reichliches Arsenal an Stimulation.

Nun, was ich von der Metapher halte, steht oben. Man könnte sie allerdings für die Dauer einer Überlegung mal eben für bare Münze nehmen. Dann ergäbe sich zum Beispiel folgende Frage: Wenn die ganze Welt ein Dorf ist bzw. sich anschickt durch das Inet ein soliches zu werden, was sind dann oder welche Rolle spielen die Deutschen in diesem ? Etwa die des Dorfde…. ? Bald werden wir es erfahren, es dauert ja nicht mehr so lange. Und auf diesen Termin zielt auch der Spruch, der einmal wieder aus den Kalender-Sprüchen 2009 stammt. Ziert zufällig den September.

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盲 25. 盲


Stell Dir vor, es ist Wahl …
Und keiner geht hin !




...Musikspur: East of Eden - Ramadan / Jig-a-jag…