Donnerstag, 20. April 2017

Notizen auf Notsitzen


Kalendersprüche für 2017



Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 19. 4. 2015 -


So mancher Leser
mag mich ja für einen faulen Hund halten, weil in meim Blogg hier nur immer sporadisch etwas Neues zu lesen ist.

(Nun, das gebe ich
postwendend zurück, sintemal letztens ein veritabler Stinkstiefel auf den letzten Artikel 'Mein politischer Aschermittwoch' mir sozusagen verbal  vor die Tür gekotzt hat. Davon ein Andermal mehr.)

Aber dem ist nicht so,
denn tagtäglich mache ich mir Notizen zum Gang der Geschichte, zuweilen gar auf Notsitzen, notiere Sprüche zur Lage und lasse mich zu drastischen Stücken mit erhellenden Aussagen hinreißen oder stelle wie an gut aspektierten Tagen griffige Provothesen auf, die notgedrungen quer zum räudigen Zeitgeist stehen.


Und manches davon,
aber derzeit eher wenig, wie ich eben grad lustig bin, stelle ich dann ja auch hier als Artikel ein ...

Denn wie schon mal gesagt,
mein Hauptaugenmerk liegt zurzeit auf eim konkreten Buchprojekt, das die dramatische Entwicklung der letzten beiden Jahre, also der Määkel-Endzeit, zum Thema hat.

Und das im wesentlichen
ein politisch-philosophisches Tagebuch ist und den  Titel 'Ende oder Wende ?!' tragen wird, welches den nun merkelich in Gang gekommenen Kulturkampf mit originellen Gedanken kommentiert und begleitet.

Dieses Buch
soll dann auch nach Möglichkeit im Herbst erscheinen. Daher werde ich nun in loser Folge die ein oder andere Tagebuchnotiz daraus hier im Neue-Spryche-Blogg veröffentlichen wie zB. diesen Eintrag vom 23. 3. 2016.



  .´)°(`. _
Kassandra


Spätestens seit letztem Jahr
kann ich nachempfinden, wie Kassandra, jene sprichwörtlich gewordene trojanische Priesterin (und Königstochter) sich gefühlt haben muß, da all ihre Warnungen vor großem Ungemach, ja vor dem Untergang der eigenen Stadt, also Troias unbeachtet blieben.

Aber die verblendeten Priester
vermeinten in dem monströsen Pferd aus Holz eine Gabe der Götter zu erkennen und so ließen sie das Danaer-Geschenk  in die Stadt ziehen.

Und dies trotz des Umstands,
daß dafür die Tore erweitert werden, dh. eingerissen werden mußten, weil das tückische Objekt nicht hindurch paßte. Damit wurde dann auch die letzte Unwägbarkeit, an der die Strategie des Odysseus fast noch gescheitert wäre, beiseite geräumt.

Mehr ist dazu
auf die Schnelle nicht zu sagen, denn der Rest ist bekannt.




 ... Musikspur: Renaissance - Things I don't understand / Turn of the Cards ...







Donnerstag, 2. März 2017

Mein politischer Aschermittwoch


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Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 1. 3. 2017 -


Wo ich nun wieder
etwas mehr Lust zum Bloggen habe, hier mein Aschermittwoch, also mein Beitrag zu diesem Tag, an dem es in guter FJS-Manier und -Tradition vor vollen Krügen voll zur Sache gehen sollte.

Eben sagen,
was Sache ist und all den Leisetretern und Politisch-Beknackten voll auf die Füße treten, weil diese, um ihren Förderern zu gefallen, dem Land die Identität geraubt und dieses quasi zum Plündern freigegeben haben.

Also imgrunde ist alles,
eine Frage der Ästhetik und der Haltung. So hat es mir jedenfalls meine kluge Großmutter beigebracht.

Wer nichts ist
und nichst aus sich macht, der wird ausgelacht



Genau, 
Deutschland ist durch Politiker nach Merkel Art zur Lachnummer und zum Lachhaftstaat geworden, nach dem Motto - über Italien lacht die Sonne, über Deutschland die ganze Welt.

Obwohl die Italianer
nun auch nicht soviel besser dran sind. Da saßen schon vor 7 Jahren, als ich das letzte Mal dort war, an jeder Tanksäule mindestens ein Moslem oder Neger oder beides, der an einer Automatentankstelle Tankwart spielen wollte

Aber jetzt endlich
zu meim politischen Aschermittwoch, der in eim höchst politisch inkorrekten Vorschlag oder Ratschlag gipfelt und ein gerüttelt Maß politischer Weisheit beinhaltet angesichts einer maas- und grenzenlosen Fehlentwicklung die öffentlichen Angelegenheiten betreffend.
 
__.´)°(`.__


Zu fortgeschrittener Stunde
kommen einem schon mal recht rigorose, davilamäßige Gedanken, wie etwa folgende Überlegung, die für alle Gumschen zweifelsohne eine Provothese darstellt - also:

Wenn es nur gelänge,
die häßlichen Frauen und die kleinen, etwas zu kurzgeratenen Männer von der Politik fernzuhalten, dann wäre schon enorm viel gewonnen.

Denn bei diesen
ist die Gefahr einfach zu groß, daß sich deren Komplexe auf ihr politisches Handeln auswirken und somit deren Entscheidungen in eine ungünstige Richtung beeinflussen.

Dies gilt
im besonderen Maße, wenn weitere Abweichungen vom Normalgeschmack und politisch aufgeladene Minderheitenmerkmale hinzutreten. Denn es gehört nicht sehr viel Fantasie dazu, sich vorzustellen, daß diese sich für die Sonderinteressen ihrer jeweiligen Minderheiten und Netzwerke besonders bzw. vor allem ins Zeug legen, so wie sich die Schwulen für ihre Community, die Moslems für ihren Islam, die Mihigrus für alle anderen Mihigrus einsetzen usw. usf.

Solchen Fehlbesetzungen
ist es daher zu verdanken, daß derzeit schon bei der gröligen Schulz-Partei die Umgestaltung Deutschlands in eine grenzbefreite globale multikulturelle Begegnungszone unter besonders fordernder Mitwirkung des Islams als Zukunftsprogramm im Gespräch ist.

Und dasselbe
gilt natürlich auch für die Kanzlerine, die lange als gefühlskalt und emotinonal unterentwickelt galt, bis sie selfiemäßig auf Tuchfühlung ging mit jungen, taktischen Verehrern aus der Moslemwelt; und die davon sehr angetan war.

Und seitdem nicht mehr
davon ablassen kann als angela fugitiva, dh. als Engel der Flüchtlinge aufzutreten, um Lob und Anerkennung von Lügenmedien und Globalisten einzuheimsen, doch dafür das ihr anvertraute Land vor die Hunde gehen läßt

Aber die sich da
mit scheinbar grenzenlosem Mitgefühl für all die Überzähligen der islamischen Söhne-Söhne-Söhne-Poltik so sehr ins Zeug legt und mopsig macht, fällt eindeutig in obengenannte Kategorie. 


Eben daß bestimmte
Personengruppen tunlichst von Spitzenämtern der Politik fernzuhalten wären, nämlich kleine Männer und häßliche Frauen !


Aber das wäre ja diskriminierend !
Aber gewiß doch, das Leben ist diskriminierend, es diskriminiert in einer Tour. Und so hätte eine ausgemacht häßliche Tusse in eim Schönheitswettbewerb von vornherein äußerst schlechte Karten. Und daher probiert sie es erst gar nicht.

Nur eben heute
in diesen haltlosen postmodernen Zeiten meint ma, jeder sei praktisch zu allem geeignet oder für alles zu gebrauchen. Doch das ist ein folgenschwerer Trugschluß, wie man dieser Tage besonders gut in der Politik, dh. beim politischen Personal erkennen kann.

Und irgendwie
scheint ja auch das gesamte politische Umfeld in eim auffallend hohen Maße von ausgesprochen häßlichen Figuren bevölkert oder besser besetzt zu sein.

Ein alles andere
als hoffnungsvoller Befund, schon mehr eine ziemliche Provothese, aber genau dies kennzeichnet strukturell heutzutage die Lage.

Und wenn ma sich
angesichts dessen dann noch ein Bier genehmigt und die Gedankenmaschine weiterlaufen läßt, kommt einem am Ende auch noch Platons zyklisches Modell der Abfolge der Herrschaftsformen in den Sinn.

Also dieses gerundete System
der Abfolgen der politischen Systeme, in welchem der Demokratie als Verfallsform die Ochlokratie, dh. die Pöbelherrschaft nachfolgt, bis diese dann endlich im blutigen Chaos und allumfassenden Zusammenbruch endet.

Und darauf
sich nach einer Zeit der Wirren dann die Tyrannis anschließt, in welcher eine entschlossene Gruppe mit einer starken Führungspersönlichkeit schließlcih die Macht an sich reißt und die zerbrochene Ordnung wieder mit harter Hand halbwegs wieder herzustellen versucht.




 

 ... Musikspur: Rolling Stones - Moonlight Mile / Sticky Fingers ...







Mittwoch, 1. März 2017

Zeit des grassierenden Wahnsinns



Keine Zeit für Weicheier



Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 28. 2. 2017 -


Bei der Durchsicht
meiner Texte für ein neues Buch mit dem Titel  Ende oder Wende ?! - ein politisch-philosophisches Tagebuch in Zeiten des Minderheitenterrors

stoße ich fast täglich
auf so manche kleine sprachliche Perle, kecke Provothese, sarkastische Einsicht oder den ein und anderen kleinen Essay und Gedankenflug in dieser Zeit des grassierenden Wahnsinns.

Und da ich
bei der systematischen Sichtung ziemlich genau ein Jahr hinterher hinke, bin ich oft gar selber erstaunt, was so alles vor Jahresfrist Niederschlag in meinen virtuellen Auffanggläsern gefunden hat, wie etwa diese Sehnsucht nach dem Mythos und der mythischen Gestalt.

Eben nach eim Helden,
der unerschrocken und ausdauernd der großen Bedrohung aus dem Paraperversum den Kampf ansagt und alles daran setzt, diesen auch zu bestehen und am Ende zu gewinnen. Und das war damals - vor eim Jahr - noch reine Zukunftsmusik ...








 
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9. 2. 2016 - Di 
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Was kommt
nach der Spätmoderne und nach der Postdemokratie ?! 

Schätze mal,
daß wir danach wieder in den Mythos einmünden. Denn das Sehnen in dieser Zeit ist groß.

Wie viele hoffen
inzwischen inständig, daß endlich ein wackerer Ritter und tapferer Streiter auf der Bildfläche erscheint, der den Idiologie-Drachen frontal angreift und nach zähem Ringen auch zur Strecke bringt.

Denn anders
wird eine selbstbestimmte und selbstbewußte Zukunft nicht möglich sein, da der Drache diesen Weg bislang erfolgreich versperrt.








... Musikspur: Allan Parsons Project - The Turn of a friendly Card ...

Donnerstag, 26. Januar 2017

Überrissen ... !



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Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 25. 1. 2017 -

Überrissen
oder das Pendel schlägt zurück.



Ohne Obama kein' Trump ! 

Soviel scheint inzwischen klar. Beim Amtsantritt des ersteren sprachen die Medien begeistert von eim Meilenstein und einer neuen Phase, die nun eingeleitet würde.

Derzeit aber,
dh. acht Jahre später, sieht es allerdings so aus, als ob dieser Triumph der Linken damals nur ein Scheinsieg war; mit dem Effekt, daß sich die allmählich schwindende weiße Mehrheit auf einmal herausgefordert fühlte und in der Folge wieder mehr zusammenrückte.

War man es doch längst satt,
das falsche Spiel mitzumachen, die Zumutungen, die als Fortschritt gepriesen und idiologisch verbrämt wurden, die Zensur der politischen Korrektheit, den Minderheitenterror, Genderwahn und nicht zu vergessen den anhhaltenden Niedergang des Landes, der Industrie, der Infrastruktur usw.

Dialektisch gesehen
also beste Voraussetzungen um einen gegenläufigen Prozeß anzustoßen und die bislang schweigende weiße Mehrheit aufzurütteln und zu solidarisieren, damit diese fatale Entwicklung gegen die Interessen dieser schwindenden Mehrheit wie auch auf deren Kosten und zu deren Lasten endlich gestoppt werde.

Dieser Trend wurde also
durch Obama wenn nicht angestoßen so doch enorm befeuert bzw. breitenwirksam verstärkt und ist somit als natürliche Reaktion zu erachten, mit anderen Worten eben politische Physik

Und mit dem Widerspruch
zur falschen Richtung und dem falschen Weg erwuchs dann auch eine starke Sehnsucht im Volk, es möge sich doch einer finden, der beherzt und selbstbewußt genug ist, um es mit dem Drachen in Gestalt des Systems aufzunehmen.

Und so kam es dann auch.
Ein streitbarer, potenter und unabhängiger Kandidat fand sich und setzte sich allen Verleumdungs- und Pressekampagnen zum Trotz durch. Einer, der von sich sagte, daß er kein Politiker sei. Was nichts anderes bedeuten sollte, daß man seine Reden, wiewohl Wahlkampf, durchaus ernstnehmen solle.

Der von dem miserablen Zustand
des eigenen Landes geschockt ist und Abhilfe verspricht, um es wieder hochzubringen, und dafür die Fehlentwicklungen abstellen und den Tricksereien, Rechtsbrüchen, unseriösen Geschäftspraktiken, die sich über Jahrzehnte eingeschlichen haben, zuleibe rücken will.

Ein Antipolitiker also,
der den Politikern die Leviten liest und diese auch persönlich für die Misere verantwortlich macht, die sie angerichtet haben, wie zB. die Kanzlerine für ihre wahnwitzige Asylpolitik.

Und der sich selbst
als Korrektiv sieht, damit nach all den falschen, idiologischen Weichenstellungen, die Dinge endlich wieder geraderückt und der Akzent an der richtigen Stelle gesetzt wird.

Eben einer,
der sich den ureigenen Interessen des Volkes und des eigenen Landes verpflichtet fühlt und dies klar zum Ausdruck bringt - America first !  Getreu dem amerikanischen Grundsatz - eine Regierung des Volks durch das Volk für das Volk.

So gesehen
war Obama - von heute aus betrachtet - so etwas wie die Sprungschanze, die dann den Gegenentwurf, also Donald Trump erst so richtig hoch gebracht hat.

Aber das hat ma damals
in Zeiten der Obamania anscheinend nicht so recht bedacht. Kein Zweifel, man hat auf der Seite der Superstrategen einfach überrissen und das Rad dann doch zu schnell gedreht.

Anscheinend ist man
einfach zu rasch und zu forsch daran gegangen, die eigentlichen Ziele in Angriff zu nehmen; mit der Folge, daß man  damit zuviel Druck ausüben mußte, um die der westlichen Welt auferlegten Minderheitenagenda durchzupeitschen. Daraus erwuchs dann auch der entscheidende Fehler.

Und der besteht darin,
daß ma damals den schwarzen Kandidaten vorzog, dh. vorgeschoben hat, ja mit viel medialem Gedöns eine Art Messias und Lichtgestalt aus ihm machte - yes, we can !

Aber eigentlich
lautete die Botschaft - yes, you can !  Also, du darfst, du hast den Vortritt. Denn Kandidat Obama mit kenianischem Vater und englischer Mutter und angezweifelter Geburtsurkunde, war sicher mehr als eine Art Synthese gedacht - etwa nach dem Motto schwarz und weiß wird eins, bzw. ist als eins anzusehen.

Dumm gelaufen.
Denn damals, dh.  2008, hätte man ihn gewiß auf 2016 vertrösten können, da er noch mehr ein Frischling war und eigentlich auch noch zu jung für das Präsidentenamt.

So geht ja auch die Fama,
daß gerade Obama selbst einen großen Teil dazu beigetragen hat, daß ein Donald Trump Präsident werden konnte. Hat er ihn doch bei eim Empfang in dessen Anwesenheit vor vielen geladenen Gästen regelrecht gedemütigt, und, wie wir heute wissen, persönlich herausgefordert.

Und so kann ich mir
nun mal eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen; denn andersrum - und damit in der richtigen Reihenfolge - wäre der Plan der Machteliten höchstwahrscheinlich aufgegangen und die machtgeile Hillary könnte nun befriedigt ihren politischen Ruhestand genießen und müßte nicht aus grenzenloser Wut in den Teppich oder die Tischplatte beißen.















Freitag, 13. Januar 2017

Ein gewisses revolutionäres Potenzial


Eo - mit den besten Wünschen für 2017


Ost-Ennerich (VSE)
- Do - 12. 1. 2017 -



Das neue Jahr inzwischen
nun schon wieder Routine. Die 17 am Ende hat sich längst eingeprägt; ist schließlich eine besondere Zahl, eben eine besonders schöne Zahl, wie ich finde. Hab sie selber auf meim Autokennzeichen.

Ob's auch eine Glückszahl
ist, vermag ich nicht zu sagen. Eher schon eine Ziffernkombination, die für Dynamik, Entschlossenheit und Entscheidung steht.

Man denke nur einmal
an Martin Luther, der 1517 ein ganzes System und mächtiges Netzwerk mit seim Thesenanschlag wider den Ablaßhandel, also gegen unlautere Geschäftspraktiken total herausgefordert hat.

Dieser Anschlag
war natürlich kein Anschlag im heutigen Sinne sondern eine Annagelung der Thesen an die Kirchentür, aber gleichwohl mit immensen Folgen wie ma weiß. Die Hammerschläge klangen bald bis Rom und der Kurie schmerzhaft in den Ohren.

Denn Luthers Dynamit
war mehr geistiger Natur, er warf damit nämlich salopp gesagt seim bisherigen Chef die Brocken hin, sprach also dem Papst jegliche Legitimation ab, da er ihn einen üblen Geschäftemacher nannte, der sein Amt zu eigenem Wohlleben und übermäßiger Prunkentfaltung mißbrauche.

Und damit gleich auch
die Kirche als Lügenverein, eben als ein großes Netzwerk der Lüge entlarvte, die aus dem Glaubensmonopol eine lukrative Jenseitsversicherung gemacht hatte und mit dieser linken Tour beim unbedarften, von Höllenangst geplagten Volk im ganzgroßen Stil absahnte.

Denn zwei Fünftel aller Einkünfte 
der Kirche im Heilgen Römischen Reich Deutscher Nation, wie es damals noch hieß, gingen an die Zentrale in Rom, wie der amerikanische Reformationshistoriker Lewis Spizer berechnet hat.

Daher ja auch
der Impuls und der Antrieb, der Luther zu diesem historischen Entschluß trieb, nämlich eine Reformation nicht nur zu fordern sondern selbst einzuleiten und auf den Weg zu bringen.

Und dies vor allem deswegen,
weil er den sehr wohlbegründeten Verdacht hegte, daß im Vatikan der Glaube an Gott längst durch den Glauben an das Geld ersetzt worden war.

Und da das Mißverhältnis
zwischen Anspruch und Wirklichkeit so riesengroß war und die Lüge und die Arroganz der Kirchenmächtigen alles überstrahlte, nahmen die Dinge eben ihren Lauf ...

Ein gewisses revolutionäres Potenzial
scheint der 17 also zu eigen zu sein. Doch es soll auch nicht verschwiegen werden, daß die 17 nicht allein für Umwälzungen und große Umbrüche steht, sondern auch für einen kompletten Neustart mit finalem Untergang assoziiert ist.

Um dies zu belegen 
genügt ein knappes Zitat aus der Genesis. Und da heißt es in meiner holländischen Bijbel und zwar Gen. 7.11 (hä - wie gespiegelt)

In het zeshonderste jaar
des levens van Noach, in de tweede maand, op den zeventienden dag der maand, op dezen dag zijn alle fonteinen des grooten afgronds opengebroken en die sluizen des hemels geopend; en een plasregen was op de aarde veertig dagen en veertig nachten.


Für all diejenigen,
die das holländische Kauderwelsch nicht so recht verstehen, hier die deutsche Übersetzung: In dem sechshundertsten Lebensjahr Noahs am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Brunnen der großen Tiefe auf und taten sich die Fenster des Himmels auf und ein Regen kam auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte.

In diesem ausgeprägten
Spannungsfeld, also zwischen diesen beiden Polen, ließe sich das 17. Jahr des 3. Jahrtausends, das allerdings unter einer 2 firmiert, wohl am ehesten verorten, wenn man sich nur einmal vor Augen führt, wie dramatisch sich die Dinge in den letzten zwei Jahren verändert haben.

Und fürwahr,
wir stehen vor einer gravierenden Entscheidung - entweder es kommt zu einer Reformation an Haupt und Gliedern den Staat, Institutionen, Medien usw. betreffend oder es droht der Untergang und der Verlust von allem, was uns wert und lieb ist.

Denn das ist,
was die Stunde geschlagen hat. Ein stetes Weiter-so dürfte zu einer neuen Sintflut führen. Ob diese nun wie zu Noahs Zeiten durch Regen, der nicht enden will, oder durch Blutvergießen ohne Ende über die Menschen kommt, sei einmal dahingestellt.




... Musikspur: Santana - Now that you know / Blues for Salvador ...






Samstag, 31. Dezember 2016

Diese verwahrloste Zeit






Ost-Ennerich (VSE)
- Sa - 31. 12. 2016 -




Bevor das Jahr
zu Ende geht, dies Jahr der Erschütterungen und des Politikversagens,
schnell noch einen kurzen Text hier reingestellt. Aus meim politisch-philosophischen Tagebuch 'Ende oder Wende ?', das 2017 als Buch erscheinen wird.

Dieser Text findet sich
übrigens auch als Leitglosse in der Januar-Ausgabe der Ennericher Allgemeinen. Entstanden ist der Text aber bereits im Dezember 2015, sozusagen als Ausblick auf 2016. Doch gilt dieser ebenso für 2017.


.:: -!- ::.


Für einen Autor
in einer verwahrlosten Zeit ist natürlich diese verwahrloste Zeit das erste Thema.

Wenn alles zu stürzen
droht und eine Wolfszeit mit archaischen Kämpfen zwischen einander spinnefeinden Gruppen und Ethnien jederzeit ausbrechen kann, läßt sich nur schwer die weltabgewandte Idylle preisen.

Denn der Wahnsinn,
der regiert und bis dato alles dominiert, läßt sich immer nur für kurz ausblenden. Man wird schließlich auf Schritt und Tritt mit den Folgen und Auswüchsen desselben konfrontiert, sobald ma nur seinen Fuß aus dem Haus setzt.

Ein Autor muß sich seiner Zeit
stellen und versuchen mit seinen fürs erste geringen Mitteln seinen Teil beizutragen, um eine Kehrtwende herbeizuführen und andernfalls als Chronist des Niedergangs vom Verrat der Elite zu künden. 

Elite ?!  Ach was,
Nolite oder Nullite oder noch besser nur Nieten. Merke gerade, wie das Interesse an spätantiken Schriftsteller aufs neue erwacht. Doch mal wieder bei Petrus Ammianus nachschlagen. Was dieser zB. über Raubnomaden schreibt, verstößt voll gegen den ominösen Pressekodex.

Aber halt.
Hab gerade noch ein prägnantes Zitat von Franz-Josef Strauß parat, der brachte das Dilemma schon 1986, also just vor 30 Jahren vorauschauend voll auf den Punkt.


__.´)°(`.__


Wenn diese Bundesrepublik Deutschland,
einen fundamentalen Richtungswandel in Richtung rot-grün vollziehen würde, dann wäre unsere Arbeit der letzten vierzig Jahre umsonst gewesen. 

Dann wäre das Schicksal
der Lebenden ungewiß. Und die kommenden Generationen; ihr Leben würde auf dem Spiele stehen. Das ist es, was wir unseren Wählern sagen müssen. Und das geht weit über die kleinlichen Mäkeleien hinaus; in der Steuerpolitik, in der Finanzpolitik, in der Umweltschutzpolitik, und in welchen politischen Bereichen auch immer.

Wir stehen doch vor der Entscheidung:
bleiben wir auf dem Boden trockener, spröder, notfalls langweiliger bürgerlicher Vernunft und ihrer Tugenden?  Oder steigen wir in das bunt geschmückte Narrenschiff Utopia ein, in dem dann ein Grüner und zwei Rote die Rolle der Faschingskommandanten übernehmen würden.


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Donnerstag, 8. Dezember 2016

Fieswetter und so


Perfide Dummpropaganda à la grün-rot-schwarz


Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 7. 12. 2016 -

Die November-Depression
hat mich dann doch noch gepackt, wenn auch erst im Dezember.

Gesterm war's 

besonders schlimm. Naßkaltes Fieswetter. Und passend dazu der wahnwitzige Applaus, der über elf Minuten ging, mit dem die rote Chefin der Schwarzen auf dem Parteitag im Amt bestätigt wurde.

Dazu die Aussicht,
diese unsägliche, zutiefst falsche, antideutsche Person auch über die Wahl im Herbst weiter an der Spitze der Regierung ertragen zu müssen; ja, das kann einen schon depressiv stimmen ...

Eine echte Horrorvorstellung,
doch die CDU-Schranzen geraten darüber in Verzückung. Ob die alle keine Töchter haben, um die sich in Zeiten wie diesen sorgen müßten ? 

Etwa daß diesen
von den unbeherrschten Gästen ihrer mächtigen Vorsitzenden Gewalt angetan werden könnte ? 

Aber so weit
denken die erst mal nicht, dafür haben sie viel zu sehr ihre Karriere im Auge.

Denn sonst kämen sie
vielleicht auch darauf, daß - und das ist schon ein Aberwitz - gerade in dem historischen Augenblick, wo zum ersten Mal eine Frau die Regierungsgeschäfte führt, was von vielen Frauen immer noch als großer Erfolg der Emanzipation gefeiert wird, die Frauen hierzulande geradezu zum Freiwild werden.



Schon irgendwie seltsam.
Oder etwa nicht ?!   Jedenfalls passiert genau dies. Was allein schon ein Grund für einen sofortigen Rücktritt wäre.

Und dies natürlich

als Folge einer unverantwortlichen Politik der offenen Grenzen, welche dazu führt, daß junge, umtriebige Männer mit eim archaischen Frauenbild zu Hunderttausenden, wenn nicht zu Millionen auf Geheiß der Kanzlerine unvermindert nach Deutschland strömen und Aufnahme finden.

Aber das sehen
die nicht, wollen es nicht sehen, weil sie fürchten, daß sie dann eine jener roten Linien überschreiten. Denn etwas dagegen zu sagen, wär ja rassisistisch und könnte dem eigenen Fortkommen in der Partei abträglich sein.