Samstag, 20. Dezember 2014

Das schöne Wort Abendland




KALENDER-SPRÜCHE 2015 von Eo


Ost-Ennerich (VSE)
- Fr - 19. 12. 2014 -



Schreibe derzeit
ja viel mehr Texte, als ich geneigt bin hier in den Neue-Spryche-Blogg zu setzen wie vorhin gerade die Miniatur über den bösen Zauberer.

Oder gestern
über das Paravolk mit den komischen Sitten. Oder vor ein paar Tagen über die Verdönerung der Bratwurst.

Finde ja,
daß es den meisten Texten guttut, wenn ma sie ein wenig abhängen läßt und sie dann noch mal zur Hand nimmt.

Und im Endeffekt
ist es auch  egal wie 88, ob sie gleich heute oder valleicht morgen oder auch gar nicht gelesen werden. Und so entscheiden wie bisher Zeit und Lust darüber, wann ich die nächste Denkblase noch oben steigen lasse.

Aber hab da grad
zwei Texte zu liegen, von denen einer Eingang in die ENNERICHER ALLGEMEINE gefunden hat und die durchaus noch aktuell sind.


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Dieser Tage ist
auch positiv zu vermerken, daß das schöne Wort Abendland wieder neu zu Ehren kommt und wieder ins Bewußtsein der Leute zurückkehrt.

Und zwar in dem Moment,
wo immer mehr Menschen klar wird, daß das Abendland doch für eine prinzipiell andere Lebensweise und ein anderes Lebensverständnis´wie auch -gefühl als eben das Morgenland steht, wo die Uhren bekanntlich anders gehen, falls sie nicht stehen geblieben sind; und auch die Menschen ganz anders ticken.

Um wie viel blasser erscheint
dagegen das allseits gebräuchliche Europa, das mit den Jahren soviel von seim Glanz verloren hat, da es immerzu beschworen wird, und das zumeist von den falschen Leuten, wie auch von der zentralistischen Bürokratie in Brüssel als Markenzeichen gekapert wurde, als wäre das angemaßte EU-Europa wirklich Europa.

Aber gerade deswegen
redet man nun dezidiert und explizit vom Abendland, weil ma begreift, daß das Abendland durch den ständig wachsenden Zustrom aus dem Morgenland (und dazu ist wohl auch Afrika zu zählen) irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft mehr und mehr aufhört, noch Abendland zu sein.

Und sich schrittweise oder
salamimäßig in Morgenland oder Mohrenland bzw. in einer Kolonie des Morgenlands verwandeln dürfte.

Daß ma mit einer
solchen Entwicklung als überzeugter Abendländer nicht einverstanden sein kann, liegt praktisch auf der Hand, es sei denn, es wurde ein moralischer und mentaler Polsprung, also eine Umpolung von außen induziert.

Denn allein schon die Vorstellung,
daß die Morgenländer einmal bestimmen könnten, was man hier als Abendländer trinken darf und was nicht, ist verstörend genug. Von anderen regelmäßigen, käsefüßigen Zumutungen ganz zu schweigen.

Mag sein,
daß der Abendländer zuweilen etwas länger braucht, um zu begreifen, was eigentlich gespielt wird, aber ein trotteliger Nachtwächter ist er damit noch lange nicht, wie derzeit an immer mehr Orten sichtbar wird.



Und hier noch ein Text,
der im November in der EnnAll stand.

.....:......_........:......



Einigkeit
macht Menschen und Völker stark – aber Zerstrittenheit macht sie zu eim Schatten ihrer selbst und damit fast automatisch zum Einfallstor für Eroberer und andere skrupellose und geschäftstüchtige Leute...

Wer mit sich uneins ist,
erlebt wenig Anerkennung und muß sich auch viel gefallen lassen.

Aber wer weiß,
wer er ist und auf wen er zählen kann, wehrt mögliche Bedrohungen allein durch eine entschlossene Geste in die Schranken.

Genau dies ist
das A und O des Lebens, nur leider wird es nicht mehr in den Schulen gelehrt und daher auch nicht gelernt und nur eher selten vom Vater auf den Sohn weitergegeben.

Denn das ist das eigentliche Geheimnis
unserer derzeitigen Schwäche.Sie ist nämlich nicht naturgegeben sondern eine vorsätzlich herbeigeführte Schwächung.


 
Unsere Schwäche ist – 
im wesentlichen eine Schwächung.
Und von daher aufhebbar.



Dienstag, 16. Dezember 2014

Der politisch-mediale Komplex


Eo-Sprüche aus Gugels Galerie


Ost-Ennerich (VSE)
- Mo - 15. 12. 2014 -



O wie tief
sind sie gesunken !
  Die Damen und Herren vom politisch-medialen Komplex. Da erfahren sie einmal Widerspruch aus der Mitte des Volkes und ihnen fällt nichts besseres ein das Volk, den großen Lümmel, zusammenzustauchen wie einen halbwüchsigen Jungen.

Zugegeben, harsche Kritik
aber ebenso auch wohlbegründete Meinungen gegen einen von der Politik als alternativlos sakrifizierten Kurs, der gerade den sich so schnell vermehrenden Kritikern aus dem Volk als ehrlich gefährlich, ja existenzgefährdend und somit als fatal, ja am Ende gar letal erscheint, kurzerhand als demokratiefeindliche Parolen und Hetze zu diffamieren.

Da fehlt jetzt nur noch
‘staatsfeindlich’ vor ‘Hetze’. Wie in der deutschen demokratischen Volksdemokratie der betreffende Terminus mal hieß und bei Vorwurf und Anklage, empfindliche Konsequenzen nach sich zog.

Wie das nun weiterläuft ?! 
Nun, die Eskalation wird zunehmen und die ‘more-equals’, die ständig das Wort und die Zielrichtung Gleichheit im Munde führen, werden nun gezwungen werden, endgültig die Masken fallen zu lassen.

Denn was sie uns
die ganze Zeit als Demokratie vorführen und ihre Hofberichterstatter im Lande ausposaunen, ist schon ziemlich demo-crazy. Vor allem aber sind es blöde Sprüche mit bösen Absichten dahinter.

Im alten Ägypten,
so wird berichtet, wurde bei allen öffentlichen Auftritten des Pharaos stets ein Knochenmann, also ein Skelett mitgeführt und das zu dem Zweck, um alle Anwesenden und nicht zuletzt den Herrscher selbst an seine Sterblichkeit zu erinnern.

Unseren Politikern hingegen
wäre zu empfehlen, daß während all ihrer Auftritte, sofern sie Regierungsverantwortung, also wirkliche Macht übernommen haben, eine mahnende Figur beigesellt wäre, die sie immer mal in unregelmäßigen Abständen an ihren Amtseid erinnern würde - ich schwöre, alle Kraft dem deutschen Volke ... Schaden von ihm wenden, seinen Nutzen mehren usw. ins Ohr flüstern würden.


Und wo ich schon mal
dabei bin, hier noch nachgeschoben ein Text, der exakt 7 Tage zuvor entstanden ist, als der schnell anschwellende Bürgerprotest aus Dresden namens PEGIDA zum ersten Mal in den Abendnachrichten breite Erwähnung fand und als gefährliche Entwicklung und unzulässiger Protest den Zuschauern verkauft wurde.

Dies übrigens
in vollendeter arroganter Pose, ganz so als ob sie die Weisheit mit Löffeln gefressen hätten, nicht viel anders als die Politiker, die immer so auftreten, also ob sie die Demokratie gepachtet hätten. 


*:....!.....:*



Die Medien schaufeln sich selbst
ihr Grab. Aber das geschieht ihnen recht; sie hätten sich eben nicht zuviel von ihren heimlichen Vorbildern und Vorsagern zu eigen machen dürfen.

Doch damit haben sie
im Laufe der Zeit ihren Kredit beim Volk weitgehend verspielt. Und je mehr sich herausstellt, daß Journalisten gekauft sind und die Medien, von wenigen Ausnahmen abgesehen, gesteuert werden, umso weniger Menschen sind bereit für solche Art Propaganda und Desinformation auch noch Geld auszugeben bzw. zwangsweise zahlen zu müssen.

Die steigende Zahl von GEZ-Verweigerern,
die es unmoralisch finden, für eine nicht nachgefragte Leistung Zwangsgebühren nicht bloß zu verlangen sondern mit allerlei Zwangsmaßnahmen einzutreiben, wie auch der dramatische Akzeptanzverlust der öffentlichen Print- und Flimmermedien bei der Generation Internet sprechen eine allzu deutliche Sprache.

Nein, so kann es nicht
weitergehen; und so wird es nicht weitergehen.

Wenn das Vertrauen
einmal verspielt ist, kommt es so schnell nicht wieder. Und so sind die Medien in der nächsten Zeit in der bestehenden Form salopp gesprochen eben unten durch und werden sich davon nicht mehr so recht erholen.

Wer jetzt punkten will, 
muß vor allem ehrlich sein, wenn er gehört und ernst genommen werden will.

Die elende Trickserei
und Falschmünzerei mit den unsäglichen, sperrigen und zumeist vergifteten Plastikwörtern gehört endgültig auf den Müll.

Nicht anders als nach der Wende 1989
die überall plakatierten SED-Parolen (Von der Sowjet-Union lernen heißt siegen lernen usw.) dann auch schleunigst eingeholt wurden.





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:!:  202. :!:



Die hätten
uns nur zu gern
allesamt jederzeit käuflich,
aber ein solcher Plan ist
von Übel - ist er doch
durch und durch
teuflisch.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Wenn die Demokratie verrückt spielt ...



Vignette von Eo



Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 10. 12. 2014 -


Wenn die Demokratie
verrückt spielt ... -  um mal am Kalenderspruch von gestern anzuknüpfen - wie es immer mehr den Anschein hat, sollte ma sich auf so einiges gefaßt machen.

Dem obersten Staatssheriff
ist jedenfalls gehörig der Kragen geplatzt; ja, so etwas ist er gar nicht gewohnt. Aber davon ab schaut er schon seit Wochen und Monaten so grimmig und verbiestert aus der Wäsche, daß es einen schüttelt.

Nein, der ist nicht souverän
und wirkt auch mehr wie ein ehrpusseliger Funktionär, den ma heut da und morgen dorthin schicken kann, der sich aber insgeheim ausmalt, selbst noch mal an die Spitze berufen zu werden.

Doch wenn jetzt das Volk
auf eine Weise rebellisch wird , die ihn herausfordert und in seiner Position beschädigt, wird er diese Träume wohl endgültig begraben können.

Aber so ist das Leben,
die sich da immer anbieten und funktionieren, entwickeln im Moment, wenn es drauf ankommt, eben nicht das Gespür für das Besondere der Situation: sondern nur verbissene Härte, wie man ihnen vom Gesicht ablesen kann.

Eigentlich kein schlechtes Zeichen,
denn so langsam darf ma zB. darauf gespannt sein, wie die Regierung wohl in etwa eim Jahr aussehen wird … 

Schwer zu sagen,
aber in der Geschichte geschieht hin und wieder in kurzer Zeit ungemein viel, wie die Politiker in Erinnerung der 25. Wiederkehr des Mauerfalls nicht müde wurden zu betonen.

Aber das ist ein anderes Thema
und ein ziemlich verlogenes dazu, weil nämlich heute praktisch alle bis zur linken Ex-SED immerzu so tun, als seien sie von Anfang an für die Wiedervereinigung gewesen …

Was aber nachweislich
nicht der Fall war, weswegen die SPD dann ja auch bei der ersten freien Wahl im März 1990 so gehörig abgestraft wurde und bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl Anfang 1991 gleich noch einmal.

Und so läßt sich für heute
daraus schließen, wenn die da oben vom politisch-medialen Komplex nun also derzeit sehr hektisch reagieren und dazu nervös und dünnhäutig werden, heißt das imgrunde nichts anderes, als daß sie sich ihrer Sache nicht mehr sicher sind.

Und war da gestern
nicht auch die Meldung von eim Schwächeanfall der Kanzlerin ?  Ja klar, ständig die vielen Termine und jetzt auch noch dieser Streß und wieder von Sachsen her die erneuten Rufe 'Wir sind das Volk !'  Wenn die demnächst auch noch anfangen 'Die Mauer muß weck' zu rufen, aber für 'Mauer' aus gegebenem Anlaß 'Merkel' einsetzen ...


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Und zur Abwechslung
auch mal wieder ein lustiger Vers von Eo, der auf einmal hochaktuell ist. Obschon nicht überliefert ist, wie er ausgeht.



  
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-]|[  201. ]|[-



Da sprach das Pferd zum Reiter -

so geht das nicht mehr weiter !

Darauf der Reiter zu dem Pferd -

das find ich unverschämt, ja unerhört !




... Musikspur: M. Miller, Miles Davis - Conchita Lament / Music for Siesta ...




Mittwoch, 10. Dezember 2014

Die Botschaft kommt an



KALENDER-SPRÜCHE 2015 | April: democrazy




Ost-Ennerich (VSE9
- Di - 9. 2 20114 .-

Weihnachten kommt nun
in Riesenschritten näher - ja, zum Ende hin geht es immer schnell. Doch ob es auch ein besinnliches Fest wird, schön heimelig ganz der Familie zugewandt und fern der Politik, steht derzeit in den Sternen.

Denn dafür ist
in den letzten Wochen und Monaten einfach zuviel in Bewegung geraten. Immer mehr Bürger und zwar aus der Mitte der Gesellschaft, wie es so schön heißt, wollen die fortgesetzten Zumutungen von Seiten der Politik nicht länger schlucken und tragen ihren Protest Woche für Woche auf die Straße - und das mit einer Steigerungsrate, die sich sehen lassen kann. Am vergangenen Montag wurde dann in der Hochburg des Protests die 10.000er Marke überschritten.

Tja, was wären wir ohne
die Sachsen !  Auf alle Fälle verstehen sie es, Prioritäten zu setzen und heikle Aktionen durchzuziehen, ja überhaupt erst anzuleiern und in Schwung zu bringen, auch um den Preis, daß die weihnachtliche Besinnlichkeit sich nicht so ungetrübt wie gewohnt entfalten kann.

Aber dergleichen Unbill
nimmt ma gerne inkauf, nicht zuletzt weil man weiß, daß all den aufgescheuchten Politikern erst recht keine besinnliche Weihnacht beschieden sein wird, da bei denen inzwischen Alarmstufe Rot gilt.

Und weil bald Weihnachten ist,
dürfte es sehr interessant werden, was denn Gauckel-Jo den neuerdings sogenannten ‘Menschen-in-Deutschland‘, den MiDs, als Weihnachtsbotschaft mit auf den Weg geben wird, angesichts dieser ‘Unverschämtheit‘, also der ungeheuerlichen Unbotmäßigkeit der braven Bürger von Dresden.

Er wird sicher an Watschen
nicht sparen. Aber was soll‘s, er ist sowieso bei den meisten unten durch, nicht zuletzt wegen der unverschämten Verdrehung der Realität betreffs der Sicherheitgefährdung in U-Bahnen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln im Sermon vom letzten Jahr.

Soviel von heute
 frisch aus dem Ticker. Unterstehend noch eine Einschätzung, die vom 26. 11. stammt. Und da geht es eben um diese pikante Konstellation, die den Politikern noch immer schwer im Magen liegt …






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Ob es doch etwas
mit der 25. Wiederkehr der Maueröffnung oder besser Maueraufdrückung zu tun hat, daß die Leute, die so lange stillgehalten haben, nun mutiger werden und auf die Straße gehen, um den Politikern zu sagen - ihr regiert nicht für das Volk, sondern vielmehr gegen das eigene Volk

Ist ja schon augenfällig,
aber liegt wohl auch in der Luft. Und wenn mehrere Wellenbewegungen, die sich sonst überlagern und mehr oder weniger neutralisieren, zur gleichen Zeit kulminieren, kann es durchaus heftig werden.

Auf diese Weise entstehen
wohl auch die gefürchteten Springfluten. Und jetzt wo die Erinnerung an die friedliche Revolution von 89 wieder aufgefrischt wurde, stellt es für die Poltiker ein großes Problem da, zum einen den friedlichen Bürgerprotest in der DDR zu bejubeln und auf der anderen Seite die Protestbewegungen gegen eine zukunftsgefährdende Politik dieser Tage, die ein Ende der Geduld signalisieren, zu kriminalisieren und zu verteufeln.

Wenn das nicht nach
Ochs und Esel klingt !  Und wenn die Lügen dann mehr und mehr zu bröckeln beginnen, stürzt bald das ganze Lügengebäude zusammen.

Jaja, ich liebe doch alle Menschen,
sagte damals der oberste Scherge zu seinen Obergenossen in der Volkskammer, die so lange devot geschwiegen hatten; aber in dem Moment platzte es dann aus ihnen heraus und sie konnten sich über die Absurdität des Satzes erst mal nicht mehr einkriegen..

Und so ist auch damit zu rechnen,
daß nun schon bald alle, dh. die mit dem Fähnchen im Wind, alsbald realisieren, daß der Wind dabei ist, nachhaltig seine Richtung ändern und sich aktiv darauf einzustellen beginnen.




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Am Ende noch ein kleiner Hinweis.
Wenn Ihnen der Cartoon vom letzten Mal gefallen hat - in der Ennericher Allgemeine finden sich in jeder Ausgabe Cartoons und lustige Köpfe von Eo.

Die Ennericher Allgemeine
kann man übrigens für 10 € im Jahr abonnieren; sie erscheint monatlich und wird verschickt als Internet-Zeitung im PDF-Format. 


Wer übrigens für Werbung 
bzw.den eigenen  Betrieb einen lustigen Kopf oder Figur im eo-Style wünscht oder als originellen Avatar verwenden möchte, sollte einfach mal nachfragen; es gibt einen breiten Fundus; und die Preise durchaus erschwinglich.



... Musikspur: Liszt - Les Présludes / 1. Satz - Vaclav Neumann, Gewandhausorch. Leipzig ...



Sonntag, 7. Dezember 2014

... deutlich, eben deutsch.


Cartoon - Ach wie gern ..

Ost-Ennerich (VSE)
- Sa - 6. 12. 2014 -


Wie heute zu lesen ist,
erfahren die verlogenen und verlotterten Medien nicht bloß von unten Widerspruch sondern erhalten nun auch von oben wegen ihrer höchst einseitigen Rußland-Berichterstattung einen gehörigen Anschiß.

Von Mario Adorf
bis Gerhard Schröder, von Eberhard Diepgen bis Georg Schramm haben viele prominente Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Medien und Kunst einen Aufruf unterzeichnet, der vor einer fatalen Fehlentscheidung warnt.

Und die Politik auffordert,
statt Konfrontation und eim neuen Kalten Krieg einen Ausgleich mit Rußland zu suchen und damit zu verhindern, daß Deutschland für amerikanische Interessen in einen Krieg mit Rußland verwickelt wird.

Solch ein Appell
ist allemal unter die Alarmzeichen zu zählen, läßt er doch darauf schließen, daß die Vorbereitungen dazu schon ziemlich weit gediehen sind.

Die Lage ist also ernst.
Und folglich formieren sich die unterschiedlichen Lager.

Also dürfte nun langsam
das Ringen um die richtige Richtung das große Thema werden. Und dabei darf ma nicht vergessen, welche Rolle die Medien dabei spielen und wo ihre Position anzusiedeln ist.

Aber dies zu erkennen,
wird immer leichter, auch für Leute eher einfachen Zuschnitts - nicht verwunderlich bei der Propaganda-Show, die die Medien so lang schon abziehen.

Ach, und noch was,
ein ähnlicher Appell von prominenter Seite wäre natürlich bei anderen Zukunftsthemen wie der ungehinderten Zuwanderung aus südlichen Krisenstaaten ebenfalls höchst wünschenswert.

Ein weiterer Appell,
 in welchem die vorherrschende Politik als das bezeichnet wird, was sie ist, nämlich als zukunftsgefährdend und suizidal, da diese Politik - wie Sarrazin mahnend deutlich gemacht hat - zwangsläufig zur Selbstabschaffung Deutschlands führen muß.

Soviel von heute.
Als kleine Zugabe noch ein Text, der die üblen, äh üblichen Praktiken, die von den Medien aus Gründen der politischen Beknacktheit eilfertig übernommen wurden, mal eben kurz aufspießt; ist von Dienstag vergangener Woche.





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Die verdammte Lügerei
von oben herab muß aufhören. Und die vielen beknackten Plastikwörter, die man nur zum Zwecke der Verschleierung und Manipulation ersonnen und in Umlauf gebracht hat, gehören abgeschafft, am besten ersatzlos gestrichen, um wieder zu einer Sprache zurückzufinden, die Sachverhalte angemessen beschreibt.

Und ist es auch die Zeit,
endlich wieder vernünftig Deutsch zu reden und das heißt kurzum nichts anderer als die Dinge klar zu benennen - ohne jeden Firlefanz und ohne jedes Drumherum-Reden.

Gerade heraus, deutlich - eben deutsch.
Nicht anders als es meine Großmutter praktiziert hat, wenn sie meinte, mit mir ein ernstes Wörtchen reden zu müssen.

Dann sagte sie bestimmt -
so, jetzt will ich mal Deutsch mit dir schwätze !

Die Zeit dafür ist nun gekommen,
die Zeit ist schließlich schon längst mehr als reif. Denn die Lügerei ist das schleichende Gift, mit dem die fatale Politik und die damit verbundenen Zumutungen verabreicht werden, sozusagen als Beruhigungsmittel bzw. als politisch-korrektes Druckmittel.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Spät im Jahr ...









Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 3. 13. 2014 -

 

Der Spruch vom letzten Mal
ziert übrigens das September-Blatt der Kalender-Sprüche 2015.

Wer weiß schon,
was bis dahin so alles passieren wird ?   Sicher werden die starken Gegensätze immer mehr zutage treten.

Und die Propagandasoße,
die darüber ausgegossen wird, mit all der Beschwörungs- und Verantwortungsrhetorik auf der einen - und der unsäglichen Gutmichelei auf der anderen Seite - wird immer weniger verfangen, da die Leute diese verzerrende Darstellung der Realität, wobei ihnen immer nur die Arschkarte zufällt, gründlich satt haben.

Statt sich weiter
bequatschen zu lassen, werden gewiß immer mehr zusammenfinden, um gemeinsam der bewußt ausgeblendeten, in Politik und Medien nicht stattfindenden bzw. stattgegebenen Meinung aus dem Volk endlich Gehör zu verschaffen.

Und so werden sich
die unterschiedlichen, gegensätzlichen Lager zusehends formieren, da auf vernünftigem Wege ein Ausgleich oder Ausweg nun einmal nicht vorgesehen ist und erst recht nicht gesucht wird.

Soviel nun vom Tage
und hier noch eine kleine Einschätzung, die so etwa acht Tage zurückliegt, aber den gleichen Komplex zum Thema hat.




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Spät im Jahr
nun doch Anzeichen von Bewegung. Aber das paßt ins Bild, manche brauchen eben etwas länger, um in Fahrt oder in Stimmung zu kommen.

Und das trifft für die Hiesigen,
also die Heimischen zweifellos zu, denn als Temperamentbolzen sind die Deutschen nun nicht gerade bekannt. Zum Glück spielt auch das Wetter mit, der November anders als sein Ruf doch recht kommod und unterstützend.

Aber vielleicht gestaltet der Winter
sich ja auch ganz passabel und hält sich mit extremen Wetterlagen zurück. Das würde dem sich formierenden Protest zweifelsohne guttun; und wäre überdies als ein Wohlwollen höherer Mächte zu werten.

Andernfalls ist jedenfalls
die Wahrscheinlichkeit groß, daß die aufsteigende Woge wegen widriger Bedingungen bald wieder abebbt  Genau dies scheint insgeheim wohl auch die Strategie von offizieller Seite zu sein, nämlich daß ihnen wie Stalin der Winter zu Hilfe kommt.

Und Weihnachten und Neujahr
haben ja ebenso die Tendenz, die Leute von der Dringlichkeit des Alltags für eine Weile zu beurlauben ...




Dienstag, 2. Dezember 2014

Kulturkampf unausweichlich


KALENDER-SPRÜCHE 2015



Ost-Ennerich (VSE)
- Mo - 1. 12. 2014 -



Bevor's zum Thema geht,
zunächst ein wenig Werbung. Muß sein !  Sintemal das beworbene Produkt, wie oben zu sehen ist, direkt mit dem eigentlichen Thema zu tun.hat.

Die neuen KALENDER-SPRÜCHE 2015 sind da ! 
Und sind recht heftig ausgefallen. Aber bei diesen Zeiten heute kann das gar nicht anders sein, oder ?!   Erscheinen übrigens heuer im 9. Jahr und können für 5 € (4 € + 1 € VK) hier bestellt werden.

Wo immer mehr Leute
dies komische Gefühl haben, daß sich da etwas zusammenbraut. Und wenn ma sich anschaut, was so alles miteinander verrührt wird, dürfte einen das nicht groß wundern.

Wenn man so,
also nach diesem Nullrezept einen Kuchen backen wollte -- er wäre mit Sicherheit ungenießbar.

Denn eines scheinen
all die Propagandisten  geflissentlich ausgeblendet zu haben, nämlich - auf die Mischung kommt es an. Wie auch von welcher Qualität die Zutaten sind.

Alles Mögliche
ohne Sinn und Verstand zusammenwerfen, kräftig durchrühren und bei großer Hitze verkochen, kann es jedenfalls nicht sein.



_- = : = -_


In der letzten Zeit
gar so einiges geschrieben, aber nicht so recht Zeit und Lust gehabt, das dann auch gleich hier reinzusetzen.

Ob’s an der Fastenwoche lag,
die mal wieder anstand und mich zu einigen sehr herben Sprüchen und Gedanken inspiriert hat - zu herb, ja auch derb und zu drastisch, um sie hier zu veröffentlichen - oder an noch anstehendem Nervkram ? 

Und was diese ominösen
Sprüche angeht ... Denke, die passen ganz gut in die ENNERICHER ALLGEMEINE. Und da werden sie in der neuen Ausgabe auch stehen. .  Vielleicht ein wenig neugierig ?!  Demnächst mehr. Nur soviel - kann ma für kleines Geld abonnieren.

Hier nun noch ein Text,
der 8 Tage zurückliegt und ganz gut zum Kaiser-Strang paßt. Und dazu noch eine kleine Anmerkung den letzten Titel betreffend. Vor dem suspekt hätte noch gut ein zutiefst gepaßt, also Medien … zutiefst suspekt.




Die Zeichen zunehmend auf Sturm,

Kulturkampf ist angesagt und so geht’s fürs erste immer mehr um Sprache und darum, wie nun die Probleme angemessen zu benennen sind; und dh. mit welchen Worten die Wirklichkeit eben zutreffender zu beschreiben ist.

Mit den Worten und in der Sprache
von Politik und Medien oder stattdessen doch besser in der Sprache des Volkes, also all derjenigen, die unter den verschärften Bedingungen zu leben und immer auch zu leiden haben.

Die Art, wie man die Dinge
sieht und beschreibt, dürfte in der Folge zum erbitterten Streitpunkt werden, denn es geht um nichts geringeres als um die Deutungshoheit über die Gegenwart und mehr noch über die nahe Zukunft. 


Ja, wie schon gesagt -
der Kulturkampf steht an, und der Kampf richtet sich gegen die ergraute Macht, die sich immer mehr in ihre Festung der Verblendung und Willkür zurückgezieht.

Und geht dieser Kampf
für die Kräfte der Erneuerung verloren und statt Umkehr und essenzieller Veränderung der Parameter setzt sich ein ungebremstes Immerweiterso dieses fatalen Kurses durch, droht unweigerlich der Kampf der Kulturen.




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  ~´|`     200. ´|`~


 Der 3. Weltkrieg
  ist längst im Gange. 

Denn der 3. Weltkrieg
ist der DRITTE-WELT-Krieg.