Donnerstag, 24. Juli 2014

Hitzige Gedanken






Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 23. 7. 2014 -



Fürwahr, nicht nur der Sommer
kommt heiß daher, auch die politische Lage in vielen Ländern innerhalb und außerhalb EU-Europas ist derzeit als heiß zu bezeichnen, schließlich wird dazu auch ganz ordentlich gezündelt - von diversen Seiten.

Und die Staatspropanda-Medien
tun das ihre, um die Deutschen oder sollte ma nicht besser sagen: die MiDs, also die Menschen in Deutschland, richtig heiß zu machen.

Damit sie begreifen,
wer denn nun der große Böse sei, den es folglich in die Schranken zu weisen gelte, notfalls mit militärischen Mitteln, wie der Pfaffe von Bellevue schon mal als Parole ausgab.

Aber die Leute
bleiben auffallend skeptisch, zum einen sicher wegen der unabsehbaren Konsequenzen und zum anderen wohl, weil sie sich mehr und mehr erlauben, das verzerrte Bild der Geschehnisse in Medien und Politik infrage zu stellen und auch daran gehen, selber sich einen Reim darauf zu machen.

Wer nicht alles
in den letzten 10-15 Jahren als neuer HITLER, also als Schreckgespenst und Ausgeburt der Hölle präsentiert wurde, eben als das ultimativ Böse schlechthin …  


Najanu, 
die meisten von denen leben nicht mehr; wurden mit der Zeit zur Strecke gebracht.

Als ein Tyrann übelster Sorte,
der  nach Weltherrschaft strebt, alle versklaven will und natürlich alle Tricks kennt; und dem, um das Ziel zu errreichen bekanntlich alle Mittel recht sind und der nicht vor Terror zurückschreckt, ja diesen förmlich zelebriert.

Und nun ist also Putin
an der Reihe, dem dieser Part zugedacht ist, damit die Zukunftsvision der Einen-Welt, der allseits befriedeten globalen Gesellschaft im Namen des Fortschritts und der Menschenrechte durch uneinsichtige, reaktionäre Politiker nicht noch kurz vor Toresschluß aufgehalten wird.

Was früher einmal
die westlichen Werte genannt wurde, firmiert heute zeitgemäß unter dem progressiven Imperativ globale Werte. Jedenfalls geht es derzeit trotz Sommerpause heiß her, so daß ma nur hoffen kann, daß der klügste unter all den Strategen seinen kühlen Kopf bewahren möge
.
Denn man will
ihn auf die alte, fiese Tour mit fortgesetzten Provokationen dazu bewegen, eben weil dies nun einmal zum Stück gehört, den ersten Schuß abzugeben, um dann gegen den üblen, ja offenkundigen Aggressor alle Vasallen sowie im Anschluß daran die halbe Welt zusammenzutrommeln.

Aber ehrlich gesagt -
von der Weltherrschaft träumen viele, manche Bewegungen wie etwa der Kommunismus hatten sich ja genau dies unter der Zielvorgabe WELTREVOLUTION offen auf ihre Fahnen geschrieben.

Ebenso wie die ein oder andere
Orientreligion wie etwa der Islam und dessen strenges Konzept à la One size fits all.

Nur was soll das eigentlich bringen ? 
Wenn nun die Weltherrschaft angestrebt wird, so ist auch anzunehmen, daß einer bei diesem Konzept dann auch die oberste Stelle einnehmen dürfte oder besser muß und sich folglich quasi als der Herr der Welt betrachten wird.

Ja, ist das denn wirklich erstrebenswert ?! 
Das dürfte bereits bei eim wesentliche kleineren Gebilde wie etwa einem Königreich zur Zeit des Absolutismus eine doch recht stressige Angelegenheit gewesen sein.

Denn so mancher,
der diesen Job ernst genommen hat wie zweifelsohne der Alte Fritz in späteren Jahren hat salopp gesagt ganz schön unter der Last der Verantwortung geächzt. Das üppige Essen und die wechselnden Lustbarkeiten haben ihn ja dann auch nach und nach immer mehr genervt.

Halte es daher
nicht gerade für unwahrscheinlich, daß er gelegentlich schon mal in stillen Stunden vor sich hingeflucht haben könnte und zwar etwa derart 


All die Querelen und Intrigen 
hab ich so satt  -  Da möge doch besser der Teufel König sein …

Nun, der Spruch ist
nicht verbürgt und mehr eine erfundene Anekdote, aber auf der anderen Seite war der Große Friederich für seinen Sarkasmus bekannt, wenn nicht gar gefürchtet. So sagte er einmal über die Krone respektlos 




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Eine Krone ist ein Hut,
in den es hinein regnet


 


Diesen Spruch gibt es
wie viele andere Sprüche hier im Blogg auch als Karte im LI-LA Literatur-Laden.






.... Musikspur: The Doors - Strange Days ...

Mittwoch, 23. Juli 2014

Sommersonne



Schnee vom vergangenen Jahr ...




Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 22. 7. 2014 -

Was für eine Hitze ! 
Und das nun schon seit gut einer Woche. Ehrlich gesagt, hätte ich das diesem Sommer gar nicht zugetraut, sintemal der Siebenschläfertag doch recht durchwachsen war und einzelne Schauer im Gepäck hatte.
Aber eben nur Schauer.

So schön es ist,
wenn die Sonne scheint, ziehe ich doch bei großer Hitze die schattigen Ecken vor  Und wenn jede etwas anhaltende Bewegung oder Betätigung schnell zu einer schweißtreibenden Angelegenheit gerät, wird mir schnell wieder die weniger angenehme Seite einer solchen Hitzephase bewußt.

Abaer grundsätzlich freut es einen ja,
wenn die Sonne scheint und der Himmel, wie es so schön heißt, eben lacht. Nur wenn die Hitzewelle das Thermometer auf weit über 30° hochjagt und sich eine lähmende Schwüle über alles legt und auch des Nachts sich in den erhitzten Räumen kaum Ruhe finden läßt, dann spüre ich unzweifelhaft …

Ja,genau, nämlich
daß ich im Grunde meines Wesens eben doch ein Mitteleuropäer bin, dem es auf Dauer in tropischen Gefilden wohl doch nicht so recht behagen würde.

Immerhin gibt es einige
recht probate Gegenmittel, um mit solch einer brütenden Hitze zurecht bzw. dieser beizukommen, wie zB. das Schwimmen in eim lauschigen See, sofern man einen in der Nähe hat.

Oder wenn ma den Weg dahin
doch lieber wegen der Hitze lieber vermeiden möchte, ist ebenso gut ein kühles Hefeweizen, also ein Weißbier, wie’s bei den Bayern ja heißt.

Und nichts ist wichtiger
an solch heißen Tagen als gelegentlich für eine Abkühlung zu sorgen; gleichviel ob innerlich oder äußerlich und  so den Flüssigkeitsverlust, den man nun mal durchs Schwitzen erleidet, bald wieder auszugleichen.

Übrigens eine Pflicht,
der ich bei diesen Temperaturen nur zu gerne nachkomme. Irgendein Biervertrieb hier hat diesen Doppelaspekt aufgegriffen und in einen griffigen, süffigen, äh stimmigen Spruch gegossen ...


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Durst 

wird durch Bier 

erst schön


... Musikspur: Tangerine Dream - Stratosfear ...

Freitag, 11. Juli 2014

Ein echter Tor-Reigen





Ost-Ennerich (VSE)
- Do - 10. 7. 2014 -



Wer hätte das gedacht ?! 
Fürwahr ein Hammerspiel. Die stolzen, sonst so leichtfertigen Brasilianer im eigenen Land vor eigenem Publikum mit 7 : 1 geputzt, wie wir früher in A-Jugend-Zeiten zu sagen pflegten, also weckgeputzt und förmlich weckgewischt.

Dabei ist dieses 7 : 1,
eigentlich  ja als ein 1 : 7 zu verstehen, da die Heimmannschaft immer zuerst angeführt wird, also links steht. Keine Frage, ein Spiel und Ergebnis, das Fußballgeschichte schreiben wird.

Nein, das hatte keiner
auf der Rechnung, und erst recht nicht die Experten; und auch ich selbst habe es mir nicht im Traum vorzustellen gewagt, aber unterbewußt vielleicht doch eine kleine Ahnung verspürt.

Denn dieses fulminante Ergebnis
kommt mir vor, wie die Bestätigung des Kalenderspruchs ‘Zufall ist wie Fußball …’, den ich in der Nacht zuvor eingestellt hatte.

Selbstverständlich hatte ich
auf einen deutschen Sieg gehofft und mir dazu gewünscht, daß die Jungs diesmal vor allem  gut treffen sollten.

Und so kam es dann ja auch;
fast alle Bälle kamen gut plaziert aufs Tor und schlugen krachend ein, wie das wunderbare Tor von Schürle zum Schluß, bei dem der Ball von der Unterseite der Latte ins Netz sprang. 

Was für ein Ergebnis,
scheinbar mühelos errungen wie im Rausch. Ein Ergebnis jedenfalls, das außerhalb des Vorstellungsvermögens aller Fußballfäns und ebenso der Profis wie der Experten lag, denn keiner hatte ein solches Ergebnis annähernd in dieser Höhe getippt.

Wirklich keiner ? 
Nein, keine Regel ohne Ausnahme. Einen soll es geben, der genau diesen Tip abgeben hat, wie heute die BILD in einer kleinen Meldung berichtet,  die den Experten ausfindig gemacht hat.

Und zwar in einer Kita in Rüdesheim …
Bei dem Tipgeber handelt es sich schließlich um einen kleinen Jungen  im Alter von  vier Jahren. 
der gute alte Sepp Herberger - auch so ein Sprücheklopfer, der so einige Sprüche geprägt hat, die heute noch jeder kennt, sofern er sich nur ein wenig für Fußball interessiert.

Nein, nicht Der Ball ist rund
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel oder Ein Spiel dauert 90 Minuten (plus Nachspielzeit sowie unter Umständen 30 Minuten Verlängerung und möglicherweise auch noch Elfmeterschießen samt Kurzinterview wenige Minuten nach Schluß) .

Denn der Spruch,
den ich meine, war mehr in eine Frage gekleidet, die der alte Fuchs gerne gestellt hat, nämlich - wissen Sie, warum Se zum Fußballspiel gehn ?!  - worauf dann der Befragte umständlich antwortete, bis ihm ‘der Chef’ ins Wort fiel und ganz lapidar Bescheid gab -  weil Se net wisse, wie’s ausgeht !


...Musikspur:  John Surman - Upon Reflection ....

Dienstag, 8. Juli 2014

Zufall ist wie Fußball ...


Aufkleber 'schwarz-rot-gold = vulkanisch'



 Ost-Ennerich (VSE)
- Mo - 7. 7. 2014 -


Das letzte Mal 
ja ein wenig Werbung in eigener Sache gemacht, aber schließlich gibt es diese dynamische Version von schwarz-rot-gold als vulkanische Farben nur bei Eo und die WM in Brasilien ist eine gute Gelegenheit, einmal darauf aufmerksam zu machen. Macht sich auch gut auf Taschen, dem Notebook usw.

Und solche Anlässe

gilt es natürlich zu nutzen, genauso wie ein Bauer bei günstigem Wetter auch nicht untätig bleibt. Jedenfalls flattert mein Fähnchen am Auto seit letztens lustig im Wind.

Habe mir darüber hinaus
Aáuch so meine Gedanken zu diesem Spektakel namens WM oder FIFA Worldcup gemacht und bin zum Schluß gekommen, daß es sich dabei, zumindest was die Entwicklung angeht, um einen seltsamen Wechselbalg aus Archaik und Moderne handelt, aus ritualisiertem, doch echtem, also verbissenem Kampf  und daneben um modernen Kommerz im Sinne von Geldmaschine handelt.

Die Archaik äußert sich unverkennbar
im Mitfiebern der Zuschauer und zeigt sich zudem als Kriegsbemalung in den jeweiligen Nationalfarben, während der Kommerz das Geschehen eigentlich dominiert und alle irgendwie daran Beteiligten gut Kasse machen läßt.

Denn nicht allein die Spieler

erhalten für ihren Einsatz ein 6stelliges Salär; auch die FIFA-Funktionäre werden für die viele Rumjetterei und fürs Zukucken (und dabei sein) ebenfalls mit einer  6stelligen Summe als Aufwandsentschädigung bei Laune gehalten.

Nun, heutzutage muß sich 

für alle Beteiligten eben immerzu alles rechnen, damit sie auch wirklich geneigt sind. Aber wenn Geld letztendlich zum einzigen Maßstab wird und alle anderen Beweggründe sich verflüchtigen und damit in den Bann des großen Attraktors geraten, muß doch etwas ganz gehörig falsch laufen.

Denn Geld ist doch nicht alles, 

es sei denn, die Welt ist käuflich (geworden) und alles, was geschieht oder geschehen soll, steht in einer am Markt ausgehandelten Relation zum finanziellen Aufwand, so als hätte alles auf Erden einen bestimmbaren Preis in Form von Dollar oder Euro oder Goldstücken, so wie es Milton Freedman einer ganzen Generation auf den Weg gab - sag mir, was du willst, ich sag dir, was es kostet ...


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 °/° 191. °\°




KALENDER-SPRÜCHE 2014






Donnerstag, 26. Juni 2014

Kleine Farbenlehre ...



Entwurf in den Farben schwarz-rot-gold von Eo


Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 25. 6. 2014 -


Fußball sei Dank
sieht ma derzeit wieder viele Fähnchen in schwarz-rot-gold an vielen Autofenstern fröhlich flattern.

Muß ich mir nun auch
besorgen, denn es scheint mir eine gute Gelegenheit, nach außen hin sichtbar Verbundenheit mit der eigenen Nation zu zeigen.

Auch wenn der Anlaß
bloß eben Fußball ist und ein überaus kommerzielles FIFA-Spektakel dazu. Doch egal, in diesen ach so bunten Zeiten tut es einfach gut, wenn schwarz-rot-gold zur Abwechslung auch mal verstärkt zur Geltung kommt, und sei es bloß für wenige Wochen.

Es soll ja noch immer genug
Leute geben, die sich über diese festliche Beflaggung - und zwar aus freien Stücken - regelrecht ärgern; und das natürlich  weil sie ein gestörtes Verhältnis zum Eigenen, also zu den eigenen Wurzeln und dem eigenen Land haben.

Oder salopp gesprochen -
weil sie immer gleich Old Adolf um die Ecke biegen sehen und alsogleich den antifaschistischen Imperativ als Beschwörungsformel herunterbeten, der da lautet - Wehret den Anfängen !

Und Gottseidank
blieben uns die blutroten Konkurrenzflaggen heuer erspart, denn König Fußball hatte zum Glück anders entschieden und die Bosporus-Kicker nicht eingeladen...  Noch ein Grund mehr, sich über die ungeteilte Präsenz von schwarzrot-gold zu freuen.

Was es mit diesen Farben
so auf sich hat und was den symbolischen Gehalt dieser Farbkombination ausmacht, habe ich schon längst mal aufgeschrieben und das kann ma hier nachlesen.

Jedenfalls nicht unspannend,
denn diese Farben haben es fürwahr in sich  – es sind nämlich vulkanische Farben von eruptiver Kraft.

Übrigens gibt es
die oben abgebildete eolische Interpretation der deutschen Nationalfarben auch als Aufkleber bei Eo im LI-LA Literatur-Laden; ja, und da kann ma den Sticker auch bestellen (das Stück für 1 €) - und natürlich ohne Andreaskreuz darübergelegt.

Macht sich ganz gut
auf dem Notebook, auf der Aktentasche oder eben hinten am Auto oder wo auch immer …  Schließlich denken nach wie vor sehr viele Deutsche, daß dies langweilige Farben seien.

Freitag, 13. Juni 2014

... denn der Floh gehört zum Hund







Ost-Ennerich (VSE)
- Do - 12. 6. 2014 -

Der schon wieder.
Der Nervtyp hört nicht auf zu nerven.

Dabei hat er als
sogenannter Schnäppchenpräsident längst bei allen, die ehrlich Sorge um dieses Land tragen - jedenfalls mehr als alle Politiker egal ob innen oder außen -  jeglichen Kredit verspielt.

Und er wird ganz sicher auch
als der erste Kopftuch-Präsident in die Geschichte eingehen, dem - was für ein zufall aber auch - prompt ein zweiter Kopftuchpräsident gefolgt ist.

Denn beide vereint,
daß sie es bei offiziellen Bildern, also bei Staatsfotos zu besonderen Anlässen und Gedenktagen, nie an eim Kopftuch fehlen ließen bzw. lassen.

Und auch die reichlich dämliche
Gehört-zu-Metapher wird auf ewig mit ihm verbunden bleiben, denn der Floh gehört nun eben so zum Hund wie die Titten zur BILD-Zeitung

Die nur zu gern mal,
wie damals in jenen heißen Tagen zur Jahreswende von der obersten Blattesleitung freimütig verkündet, einen Ehrgeizling mit dem Fahrstuhl nach oben katapultiert und ihn dann kurz darauf aus großer Höhe höchst unsanft landen oder besser aufschlagen läßt.

Die Dame hat sich
wie zu erwarten war schon bald verkrümelt und aus dem Staub gemacht und sich flugs mit eim anderen Gschaftlhuber zusammengetan.

Als dies publik wurde - 
glaube, es war kurz nach dem  bekloppten , äh geflopten Enthüllungsbuch, als er auch noch von der ehemaligen Bettgenossin wenig schmeichelhaft beschrieben wurde - konnte er einem schon fast wieder ein wenig leid tun.

Doch mit Blick
auf den stattlichen Ehrensold von ca. 200.000 €, den er für seine noch nicht mal 600tägige Präsidentschaft beanspruchte und ja auch erhielt nach einer kurzen doch recht kontroversen Diskussion, da er von der landesüblichen Pensionsgrenze bekanntlich noch mehr als ein Dutzend Jahre entfernt war, erübrigt sich wohl das Mitgefühl.

Aber so sind eben heute
zum Großteil unsere Politiker - sie leben nicht wie einst für ihren Staat, den es zu schützen und für die Zukunft zu wappnen gilt, sondern sie trachten vor allem danach, üppig versorgt zu werden, also somit vom Staat zu leben und sich im Anschluß ein gutes Ruhegeld zu erwerben.

Und so einer
will einem erzählen, was richtig und falsch ist, bzw. was alles zu Deutschland gehören soll !  Kam mir dann doch schon sehr dreist vor. 


Und noch was;
als er damals den alten Kotzbrocken mit dem Fuchskaut zusammen (oder wie der heißt) ganz in der Art wie zwei Konfirmanden zum Rednerpult geleitet hat, mußte ich an zwei Hofschranzen denken, die sehr beflissen den ihnen aufgetragenen Dienst tun.






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// 190. \\





Dekadenz schmeckt süß  
und betört die Sinne;
kostet aber die Zukunft.



...Musikspur: America - Sandman ....

Mittwoch, 28. Mai 2014

Unter eim guten oder doch mehr schlechten Stern ?





Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 27. 5. 2014 -

Und schon wieder
ist mir ein Datum mit historischem Tiefgang durch die Lappen gegangen; jedenfalls beim unmittelbaren Transit. Doch da hatte ich noch mit dem Wurstkoffer zu tun und beides in eins zu mengen, wollte ich dann nun auch nicht.
 

Meine ja den 23. 5.
jenes Datum also, das heute quasi als Geburtsstunde der BRD betrachtet und im demokratischen Rahmen halt so gefeiert wird, wie die deutschen Politiker es eben hinkriegen.

Aber keine Angst,
um diese offizielle, sehr seltsame Feierstunde im Reichstag, äh Bundestag  soll es eigentlich nicht gehen, höchstens atmosphärisch, denn diese war so unfeierlich, daß es schon nicht mehr feierlich ist …

So wie ich es mehr durch
die Augenwinkel und im medialen Nachklang anhand der Reaktionen mitbekommen habe, war anscheinend die Feierstunde als ein Stück hochoffizieller und gelebter Willkommenskultur gedacht; oder wie das grad im Moment heißen tut.

Und so hatte man zu diesem Behufe
einen dem Volk nur wenig bekannten Gast aber dafür mit Mihigru eingeladen, der für diesmal den Part des Lobredners übernehmen und diese Gründungsurkunde der Bundsreplik entsprechend würdigen sollte.

Der sich dann aber,

sicher anders als von den braven deutschen Politikern erwartet, als ein wahrer Fordermann erwies, und die Gelegenheit vor großem Publikum alsbald für eigene Zwecke zu nutzen verstand und statt eine Laudatio wie bestellt zu Ehren der Gastgeber zu halten , eben auf diese eine wahre Philippika herniederprasseln ließ, für die er dann selbstverständlich auch alle Register auf der großen deutschen Schuldorgel zog.

Es wurde dann auch gerätselt,
warum nicht der für solche Anlässe zuständige oberste Repräsentant dieses komischen Staates eben nicht das 65. Jubiläum der Verabschiedung des Grundgesetzes höchstselbst mit einer Ansprache gewürdigt hat.

Und weil niemand diese Frage
zufriedenstellend beantworten konnte, wurde gemunkelt, daß és zwischen dem ersten und dem zweiten Mann im Staate gehörig  knirschen würde und daß beide sich nicht gerade grün seien und daß der eine dem anderen wegen  flacher Reden nicht in seinem Hause einen Auftritt gönne.

Wenn das so ist,
dann ist er aber  mit dem Ersatzmann erst recht vom Regen in die Traufe gekommen.
 

Obwohl, die letzten Schoten,
die der gewendete Prediger kurz vorher abgelassen hat, waren auch nur hohle Parolen, die an Muku-Propaganda schon nicht mehr zu überbieten sind und den realen Zuständen im Lande hohnsprechen.

Da fragt man sich doch,
ob er nicht etwa von eim Pferd getreten wurde oder aber ob ihn das Pferd nun mal reiten ließ ? 

Aber das wäre wohl
eine eigenen Betrachtung wert. Denn das eigentliche Thema ist genau dies Datum und nicht weil da das Grundgesetz Geltung erlangte, obwohl es damit in Zusammenhang gebracht werden kann und wohl auch muß.

Nun, am 23. 5.
wurde eben nicht nur unser aller hochgelobtes Grundgesetz verabschiedet, das inzwischen so etwas wie Verfassungsrang genießt bzw. als eine

Art Ersatz für derlei fungiert, sondern just mit diesem Datum verbindet sich ebenfalls ein höchst folgenschweres Ereignis, das Deutschland auf Jahrzehnte zur Tenne Europas, also zum Schlachtfeld Europas machte.

Ein Ereignis,
das die deutsche Geschichte wie kaum ein anderes geprägt hat und dessen Nachwirkungen noch heute zu spüren sind, sintemal das 20. Jahrhundert effektiv gesehen so etwas wie eine Art Neuauflage dieses katastrophalen Ereignisses brachte, denn am 23. 5. 1618 begann ja auch der 30jährige Krieg

Hätte man da 
- bei etwas besserer Geschichtskenntnis - vielleicht nicht ein deutlich weniger belastetes Datum für den Akt der Neugründung des Staates nach dem Zusammenbruch 1945 finden können ?! 

Traditionsbewußtere Völker
hätten sich garantiert nicht so ein belastetes, unheilbehaftetes Datum ausgesucht.   

Ach ja, so manche wirklich interessanten
und wichtigen Jubiläen finden in diesen Tagen nur zu oft keine Erwähnung, weil ma sie eben lieber unter den Tisch fallen läßt. Nicht anders hat man es ja auch mit der 500. Wiederkehr der Ankunft des Tabaks in Europa gehalten.




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Schlafende Hunde
 soll ma bekanntlich nicht wecken. 

Schlafschafe 
natürlich auch nicht.