Donnerstag, 2. Juli 2015

Das Böse ist nicht banal ...


 
Schattenwurf



Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 1. 7. 2015 -

Heute mal ein paar Zeilen
zum Bösen geschrieben, genauer einige wichtige Aspekte vom Wesen der bösen Mächte skizziert, die demnächst in der EnnAll erscheinen werden.

Dazu sehr gut passend
ein mythologisches Bild von Burne-Jones, das den eigentlichen Konflikt in seiner ganzen Schicksalshaftigkeit dramatisch ins Szene setzt. Ein Bild von großer symbolischer Wirkung - beklemmend und dennoch Zuversicht ausstrahlend.
 

Etwa neugierig geworden ?!
Ach ja, die EnnAll kann man abonnieren - 12 Ausgaben im Jahr für 12 € als Zeitung im PDF-Format.  


Gefischte Geschichten,
süffige Sprüche, eolische Texte, Brisantes ebenso wie Provothesen und außerdem allerlei skurile Köpfe und auch Cartoons.

Aber wo ich nun schon
dies archaische und doch so aktuelle Thema aufgebracht habe, hier wenigstens einige Sätze aus der Nachbetrachtung. Denn schließlich wird uns das Thema noch zur genüge beschäftigen.








...:::-!^°^!-:::...

Tja, wer oder was ist das Böse ?!

Da es nicht opportun ist, Namen zu nennen - über das personifizierte Böse in Gestalt eines Grüffelo hinaus - wird es am ehesten in einer Haltung zu suchen sein, also in eim speziellen Umgang mit anderen oder mit der Wahrheit zB. oder mit Dingen, die gern im verborgenen betrieben werden.

Wer sich für diesen Aspekt
interessiert, sollte sich einmal mit der Holon-Theorie von Koestler beschäftigen.

Doch Vorsicht ! 
Der rekurriert auf die Körperebene und bietet sehr bildliche Vergleiche.

Aber solche Analogien
sind auch heute weitaus aussagekräftiger und - noch wichtiger - vor allem stimmiger; als all das belämmerte und beknackte Soziologen- und Politologengeschwafel und -geschwurbel.

An was unsere Gesellschaft hier
und auch sonst in Westeuropa im besonderen Maße laboriert, ist so etwas wie eine erworbene oder besser schleichend injizierte oder auch verordnete Immunschwäche gegenüber Fremdeinflüssen, die den Gesellschaftskörper mehr und mehr in Fieber- und Hitzewallungen versetzen und mit einer hohen Streßdosis aufladen. 


Und dies ist natürlich,
wie allmählich auch der breiten, dösigen Masse ganz langsam klar zu werden beginnt, zweifelsohne eine böse Entwicklung, die manch böse Überraschung bereithalten wird, weil sie letztendlich in eine böse Zukunft weist.





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:::  20?. :::



Das Böse 

lebt von Tarnung 

und gewinnt Zulauf 

mittels falscher Versprechungen.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Die Kunst des Sehens


Ein Gugel-Arrangement mit Oma


Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 24. 6. 2015 -

 


Da nun schon wieder
so viele Amerikuner und auch von der Gegenmacht sich reichlich Späher hier auf dem Neue-Spryche-Blogg herumtreiben - warum auch immer - behalte ich die mehr politischen Gedanken erst mal für mich

Wär ja noch schöner !
Und stell lieber etwas rein, daß sie nicht so leicht durchsteigen, eben weil’s persönlicher ist und ich mich daher auf Andeutungen beschränken kann.

Was weiß ich,
wer mich da nicht alles auf dem Schirm hat. Als ich vor Zeiten mal freimütig über die Klimalüge abgelästert hatte,  kamen flugs die Späher aus Irreal angeschwirrt. Jaja, bekanntlich reicht schon ein einz'ges  Reizwort …

Also nix Dekadenz,
nix politische Beknacktheit oder Pegida oder was grad so aktuell ist. Lieber am letzten Artikel angeknüpft und ein wenig nachgefaßt.





***.***

 
Bei diesem Fragebogen
kam dann irgendwann auch die Frage nach dem Buch, das einen besonders beeinflußt hat oder einem wichtig ist, wo überraschend viele dann gern die Bibel nennen.

Um Gottes Willen ! 
Dafür wäre mir die Bibel zu verschroben und oft auch viel zu rachsüchtig im Tonfall. Und außerdem mußte ich doch recht viel am schmalen Spaltenrand hinzuschreiben.

Jaja, der Herr Zebraroth,
der ist nicht hinten wie vorne, wie meine kluge Großmutter zu sagen pflegte. Da gibt es wichtigere Bücher und so habe ich eins von Aldous Huxley genannt.

Nein, nicht die Dystopie,
obschon wir derzeit in Riesenschritten der schönen neuen Weltordnung entgegengehen, die da von häßlichen Leuten angestrebt wird; und auch nicht das verrufene Bändchen namens ‘Die Pforten der Wahrnehmung’ sondern das wenig bekannte Buch ‘Die Kunst des Sehens’.

Ja, Sehen ist eine Kunst;
und die kann ma lernen, auch wenn es mühsam ist. Denn Sehen ist ein aktiver Prozeß, eine zentrale Sinneserfahrung, auf die man bewußt Einfluß nehmen kann.

Das ist den meisten
gar nicht mal klar und sie lassen sich daher gleich bei etwas verminderter Sehschärfe eine Brille verschreiben anstatt ihre Augen zu tränieren.

Wäre jedenfalls
auch ein Option; nicht nur Bizeps und Trizeps kann ma tränieren ebenso auch die Augenmuskeln. Und zwar kommt es in erster Linie auf die Beweglichkeit an, das Akkomodieren und ebenfalls auf die Koordination. Denn dies sind die unabdingbaren Vorbedingungen für das andere, das dynamische Sehen.

Keine Frage,
Sehen und Sehen ist nicht dasselbe - der eine glotzt und starrt und der andere schaut und läßt seinen Blick schweifen.

Und ein anderer Autor,
der mir auch sehr nahe steht und den ich ebenfalls hätte nennen können und dessen Sterbetag grad auf meinen Geburtstag fällt - nein, Heinrich Heine ist nicht gemeint - sprach dem dynamischen Sehen einen besonderen Erkenntniswert zu, da dieses durch die feine stereoskopische Erfassung der Oberfläche in der Bewegung  eine Durchdringung derselben quasi erlebbar macht.

Wann ihm die Augen
so richtig aufgingen oder aufgetan wurden, weiß nur die Tigerlilie. Und davon, daß sie von besonderer Strahlkraft waren, kündet nicht zuletzt dessen charismatischer Blick.

Aber genauso
muß es auch sein. Eine Lebensphilosophie muß durch den Philosophen selbst beglaubigt werden, wenn sie etwas taugen soll.

Ist doch wohl 
ein ordentliches Schlußwort, oder ?! Nun, da kann ich mir den besonderen Spruch für diesmal sparen.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Sag niemals Leithamster …

Noch'n Vexierbild


Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 9. 6. 2014 -


Letztens wurden mir
so einige Fragen gestellt, die ich dann auch brav beantwortet habe.

Nicht vom Schicksal
und auch nicht von irgendeim blöden Umfrageinstitut oder gar von eim Behördenhengst, also vom Amtsschimmel, womöglich noch vom Amtsleiter selber.

Letzteres könnte durchaus
peinlich werden, denn wie leicht passiert es, daß bei solcher Befragung
einem der Versprecherteufel in eim aufgeregten Moment ins Ohr flüstert und plötzlich ist es passiert und man redet den Amtsleiter unversehens mit ‘Herr Leithamster’ an.

So Beamte verstehen
ja keinen Spaß, vor allem wenn es sie selber betrifft. Und dies dann eventuell noch bei einer peinlichen Befragung. 


Und wie schnell
hat ma ja heutzutage eine Klage wegen Beamten-Beleidigung an der Backe.

Aber ganz so schlimm
war es nicht, die Fragen kamen von eim Redakteur einer Wochenzeitung und waren für eine Rubrik bestimmt, die entsprechend, nämlich FRAGEBOGEN, heißt.

12 an der Zahl
oder wie ma so schön sagt, ein rundes Dutzend. Nicht gerade Larifari-Fragen sondern mehr nach Einstellungen, Werten und Selbstverständnis; unter anderem eben, was man (liebend gerne) verändern möchte.

Als ob es nach einem ginge …
Obwohl, die groteske Fehlpolung der Zeit wieder aufzuheben, wäre schon aller Wünsche wert wie auch des Schweiß´ der Edlen.

Früher mal,
als die ersten Apho-Bände, also die Bücher mit Aphorismen, herauskamen, hatte ich für den Klappentext den eigentlichen Antrieb griffig für faule Journalisten wie fólgt in Worte gefaßt.

Dabei ging’s zunächst
um Aphorismen und was denn den Reiz ausmacht, solche kurzen Dinger oder besser einprägsame Sätze zu schreiben, die leider die meisten Leute für antiquiert und damit für nicht mehr zeitgemäß halten (ha - wenn die wüßten !)

Und da wurden
die eolischen Sprüche erst mal so charakterisiert:



Überraschende und pointierte,
zuweilen ausgesprochen komische Schlaglichter auf die Fragen des Menschen in einer sich rapide wandelnden Welt. 


Im gleichen Maße
Gedanken zum Denken wie zum Leben. In einer Sprache, die noch die magische Kraft des Wortes kennt und zu gestalten weiß.

Getragen von dem Bestreben
in einer von kalter Technik und Effizienz geprägten Zeit der Entzauberung der Welt entgegenzuwirken.


Nun, das ist auch heute
noch der Fall. Aber seitdem hat sich sowohl das Bild wie auch die Betrachtungsweise an manchen Stellen geändert sowie, was das Gesamtverständnis betrifft, erheblich erweitert.



Zum Ausklang
ruhig mal etwas Albernes aus der Rubrik 'Geschichten in einem Satz'.





Der Dozent
verspeiste dezent
von Eiern ein ganzes
Dutzend.



Donnerstag, 28. Mai 2015

Komische Fragen

Eo Scheinder - Komische Fragen


Ost- Ennerich (VSE)
- Mi - 27. 5. 2015 -



Wenn ich doch nur wüßte,
warum  dem Neue-Spryche-Blogg aus Usa und ebenso aus Rossija und dann - wenn auch etwas geringer - von den Chinusen  soviel Zuspruch entgegenschlägt ?!  

Können die denn so gut
deutsch, daß sie der eolischen Gedankenführung folgen können oder werden die einfach nur von den Bildchen angezogen ? 

Oder sind das bloß

irgendwelche Bots und Robobots, die immer nur pausenlos Daten fressen wie ein Regenwurm, der sich durchs Erdreich wühlt ? 

Halt, drei Burschen
waren ja auch darunter, die voll abgeräumt haben, jeweils Stücker 90 Seiten. Aber Buchbestellung - Fehlanzeige !

Tja, komische Fragen,
die wie viele andere letztendlich unbeantwortet bleiben werden.

Aber mit Compu, Inet und
der Chipsierung ist die Welt zu eim immerfort summenden und brummenden Bienenkorb von wahrlich gigantischen Ausmaßen geworden.

Kein Wunder,
daß bei eim solch stressigen Übermaß an Schwingungen und Überlagerungen immer mehr Menschen in den hypermodernen Zonen der Erde sich selbst und ihren ureigenen Regungen und Instinkten zunehmend abhanden kommen und mehr und mehr in die Irre gehen, also regelrecht verrückt werden.

Ja, genau - ver-rückt werden ! 
Wie zutreffend und stimmig die Sprache doch nun einmal ist ! 

Sie machen es weniger
selbst, sondern es ist etwas, was mit ihnen geschieht.

Und die Beeinflussungen und
Manipulationen durch Werbung, Medien und Ssinktänk-Spin(nen)doktoren sind schließlich ziemlich allumfassend und flächendeckend, daß es eines starken Magens wie auch eines wachen Verstandes bedarf, um nicht von diesen geschickt plazierten Memen infiziert bzw. überrumpelt zu werden.

Denn das Ver-Rücken,
also das zielstrebige Verrückt-machen geschieht zweifelsohne durch andere und zwar mit Absicht und unschönen Hintergedanken.

Oder um mit Shakespeare
anzustoßen, dh. zu sprechen - Und ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode.

 
Dergleichen gab es also 

auch schon in früheren Zeiten.

Das soll aber nicht 

der letzte Spruch gewesen sein; einen hab ich noch. Und zwar stammt dieser aus der Serie: Geschichten in einem Satz


 .

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:.:  20?. :°:


 Die riesige Filmkuh hatte 
die ganze Straße eingenommen
und ließ keine Passanten mehr durch.




 … Musikspur: Rolling Stones - Moonlight Mile / Sticky Fingers …



Mittwoch, 20. Mai 2015

... Zusammenhänge erkennen ...


Darauf soll's wohl hinauslaufen ...



 Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 19. 5. 2015 -

Ach ja, die Bloggerei !
So fragt man sich doch gelegentlich, zu was das überhaupt nütze ist. Aber wenn ma nun mal gern seine Gedanken zu Papier bringt - huch, was da gleich bedeutungsschwanger mitschwingt ! - oder prosaischer in die Tasten haut, dann passiert auch etwas mit einem; vor allem wenn die Gedanken hoch steigen oder weit treiben ...

Denn Denken meint zuvörderst

natürlich Zusammenhänge erkennen, sich etwas klar machen, was zuvor unklar oder wirr war und gerade dort klar sehen, wo bislang nur getrübte oder eingeschränke Sicht herrschte.

Um nun in solche Regionen 

vorzustoßen, taugt das Schreiben außerordentlich, schließlich ist die Sprache ein Traumfahrzeug, das einen allein mittels Worten und Assoziationen blitzschnell in alle Räume und Zeiten zu versetzen vermag, so daß man alles um einen herum für die Dauer der Gedankenreise vergißt.

Und so habe ich  ja auch
jede Menge Texte auf Halde, die es wert wären, dem geneigten Leser zur Kenntnis zu überlassen ...


Na gut - ganz schön gestelzt, 
aber egal. Jetzt also genug mit Anmoderation und unverzüglich - bei diesem Wort hab ich immer gleich den Schabowski im Ohr -  nun ein etwas philosophischer, nein ziemlich  philosüffiger Text vom 13. Mai.






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Immerhin hat jetzt
der Fröhling Einzug gehalten; jaja, Fröhling, denn er macht die Menschen fröhlich und merklich freundlicher.

Die wieder erwachte,
aufblühende Natur erfreut nun einmal das Herz, und vermag sehr wohl ein wenig von der jämmerlichen Politik der Internationalsozialisten abzulenken, die unbeirrt daran festhalten, die zivilisierte Welt im Namen der Menschenrechte in ein grenzenloses Fiasko aus archaischer Inhumanität und kulturlosem Tribalismus zu peitschen.

Am Ende ist es zwar
nicht die Banalität des Bösen sondern mehr die Ausgekochtheit dessen, das uns in diese beklagenswerte Lage manövriert hat, denn die Politik zielt seit langem schon darauf ab, den eigenen Leuten den eigenen Boden unter den Füßen weckzuziehen und findet es gut, wenn andere, ausgewiesen fremde Götter hierzulande nicht bloß heimisch sondern auch mächtig werden.

Wer weiß,
scheinwahrlich ist man auch in Sachen Götter schon kräftig am Rühren, um aus den verschiedenen, derzeit kursierenden Eingöttern aus dem Orient einen gemeinsamen Gott, einen neuen Eingott zusammenzubacken, der dann für ziemlich alle verbindlich sein soll.

Und zwar im globalen Maßstab
- so wenigstens in der Theorie der Einewelt-Strategen, denen so ziemlich alle Politiker verpflichtet sind.

Aber wirklich ein neuer Eingott
für alle rund um den Globus ?  Das ist nur Theorie und damit Illusion, denn längst nicht bei allen wird eine solche, gezielt ins Werk gesetzte metaphysische Gleichschaltung auf Zustimmung stoßen, insbesondere nicht bei jenen, die am meisten dafür trommeln.

Aber das ist ein anderes Thema.
Nur so viel - wohl jeder kennt Leute von der Art, nämlich ma tut zwar so, aber meint es eigentlich ganz anders. Wie sich dann irgendwann später herausstellt.




Folgsetzung fort.



Aber einen Spruch
hab ich ja noch; und der bezieht sich mehr auf den Eingang und dient daher als Ausgang bzw. zum Abgang oder Abgesang, auch wenn den nicht gleich jeder versteht ...



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:.:  20?. :°:

 Das Spektrum des Lebens 

fächert sich auf 

zwischen den Polen 
Lichtung und Nichtung
 

... Musikspur: J.S. Bach - Dorische Toccata BMW 538 gespielt von Karl Richter ...

Mittwoch, 1. April 2015

Langsam dann wieder auftauchen



Cart: Eo Scheinder




Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 31. 3. 2015 -

Der Dummschland-Text
liegt nun schon eine ganze Weile zurück, aber wird voraussichtlich noch lange aktuell bleiben, egal ob neue Texte demnächst wieder oben stehen; denn dafür sorgen gewiß unsere Politiker, die voll und ganz auf die bunte Republik setzen.

Eigentlich sollte ja als nächstes
‘Der deutsche Komplex’ folgen, aber dann kam mir die ganze Bloggerei mal wieder sehr froschig vor.

Um wieviel ergiebiger
ist es doch, stattdessen mit echten Menschen ein interessantes Gespräch zu führen - das ist unmittelbar und hat oft auch einen Nachhall.

Das Inet hingegen
und damit die sogenannte Seiberwelt läßt nun mal so recht keine Nähe aufkommen und behilft sich mit Smilys und komischen Abkürzungen, also doch mehr ein fader Ersatz

Entschuldigung,
mußte mal gesagt werden; denn leider war der März ein doch mehr trügerischer Monat.

Und eben auch,
wie schon der Name sagt, ein kriegerischer Monat, weil nach dem Mars benannt und für die altenund ebenso für die neuen Römer seit jeher die Zeit zum Losschlagen …




..:::..




Übrigens, der Spruch ganz oben,
ist von eim bekannten Politiker und zwar aus einer Zeit als die Politiker noch deutsch gesprochen haben und nicht nur elende, idiologische und die Sprache verhunzende Propaganda abgelassen haben.

Sehr wohl einer,
der sich im Grabe umdrehen würde, wenn er sehen könnte, was unter seinen Nachfolgern aus Deutschland geworden ist.




Mittwoch, 25. Februar 2015

Dummschland









Ost-Ennerich (VSE)
- Di - 24. 2. 2015 -


Tja, was nehm ich denn heute,
mittlerweile liegt wieder mal soviel auf Halde, da ich gar nicht mehr zum Bloggen kam, zum Abladen und Zurechtmachen der Texte hier für diesen Ort.

Das hatte natürlich
- wie so ziemlich alles in der Welt - verschiedene Gründe, aber vor allem damit zu tun, daß die nächste Ausgabe der ENNALL, also der Ennericher Allgemeine abgeschlossen werden sollte.

Habe ja nach dem 'Fluch der Moderne'
dazu passend, und auch um die sich ausbreitende Misere verständlicher zu machen, dann noch einen Text mit dem Titel 'Der Fluch der Gleichheit' geschrieben, der, bzw. die, in dieser verlegenenen, übergriffigen Form dieser Zeit ohne Zweifel einen Gutteil zu den beklagenswerten Zuständen heute mit beigetragen hat.

Sollte ich demnächst 

auch mal hier reinsetzen. Deshalb ja auch die vielen Fehlbesetzungen - und damit diese schrecklichen Beispiele geballter Inkompetenz ! 

Wenn ich da nur einmal
an den Posten des Bundestagspräsidenten mitsamt der vielen VizepräsidentInnen denke und mir dann vor Augen führe, mit welchen Figuren oder besser Figurinen, diese herausgehobenen Ämter derzeit besetzt sind !  Einfach unglaublich.

Das ist wie in eim schlechten Film.
Die Grünen-Cindy mit der Betroffenheitsrhetorik und die rotzige Armuts-Ikone von links lassen in Sachen Hohes Haus eher an Karneval dh. verkehrte Welt denken.

Wenn die Flimmerfritzen vom Fernsehen
nach dieser Maßgabe ihre Krimis und Serien besetzen würden, hätten sie sicher bald keine Zuschauer mehr.

Kein Wunder also,
daß die Wahlbeteiligung drastisch zurückgegangen ist und die Politik von Jugendlichen als langweiliges Gekeife von langweiligen, häßlichen Leuten empfunden und also abgetan wird. Und so denken ja viele Leute.

Wenn man eh keinen Einfluß hat,
an einer verfehlten Politik etwas zu ändern, dann nimmt man es einfach hin, aber schert sich nicht weiter um Politik, eben weil das nervig ist und halt ja doch nichts bringt.

Aber genau dies könnte auch
eine verborgene Absicht sein, nämlich die Politik so langweilig und erbärmlich zu gestalten, was die Auswahl der Akteure betrifft, um so bei der Masse des Volkes ein starkes Desinteresse hervorzurufen und damit eine Ohnmacht zu generieren, die zur Fügsamkeit führt …







 
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 Und als Spruch zum Behalten
und Weitersagen eine treffende Sentenz von Ratatösk, die neben 49 anderen zu nämlichem Thema in eim Büchlein mit dem Titel ‘Das Leben ist …’ im Herbst erscheinen wird.









Leben - 

das ist irgendwie 
ein Buch der Wandlungen; 

aber mehr noch ein Buch der Täuschungen, 

der Ent-Täuschungen ebenso wie 
der Selbsttäuschungen.