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Dienstag, 1. August 2017

Platzverweis für die Tagesschau


Mal wieder Präsenz zeigen


Ost-Ennerich (VSE)
- Mo - 31. 7. 2017 -

Oder ist Frauenfußball
mittlerweile so wichtig, daß die Tagesschau sich anstellen und warten muß, bis sie dran ist ?


...:!.|.!:...

Der Julei
nun auch vorbei - hoffentlich erwartet uns jetzt nicht noch ein dummer August, der nur Faxen macht und weitere Wetterkapriolen im Rucksack hat.

Daß auch das Wetter
mittun muß, wo schon die Politik derart verrückt spielt !  Da mag gleich mancher spekulieren, alldieweil es dann bekanntlich politisch um die Wurst geht, was bald darauf der launige Sepp Tember womöglich alles bringen wird.

Aber wo nun
in allen Bereichen und auf allen Ebenen die Verrücktheit Mode ist und fröhliche Urständ feiert, verwundert es nicht allzu sehr, daß auch das Wetter auf diese Linie eingeschwenkt ist.

Wer weiß,
vielleicht hat ma ja auch nachgeholfen ... Denn zumindest gewisse umtriebige Leute betreffend, gilt der alte Spruch von Eoban Hesse weiterhin - alles was geht, wird gemacht.


Tja, und wenn
Verrücktheit, Kaputtheit, ja und auch Häßlichkeit hoch im Kurs stehen, dann muß man sich nicht wundern, wie die Leitbilder heute aussehen und ebenfalls wer sich so alles berufen fühlt.

Und damit wären wir
wieder bei der Verrücktheit und Bescheuertheit, die diese Zeit im hohen Maße kennzeichnet. Belangloses wird also permanent nach oben gespült und soll den Leuten als toll, vorbildhaft und natürlich als Fortschritt nahegebracht werden. 

Oder um so langsam
auf den Punkt zu kommen. Es ergab sich nun gestern, daß ich nach langer Abstinenz - und das nicht grundlos - endlich mal wieder geneigt war, mir um acht die TAGESSCHAU anzusehen, schließlich war die letzten Tage einiges an Mörderischem passiert, was nicht gerade auf deutschem Mist gewachsen war, eben um hinzuhören, wie die linken, multikultibesoffenen Flimmerfritzen die islamisch inspirierten Attacken dem braven deutschen Zuschauer verklickern würden.

Doch daraus
wurde nichts, denn statt der Tagesschau lief um Punkt 20 Uhr FRAUENFUßBALL - Viertelfinale oder so, wohl grad Verlängerung, glaube Österreicherinnen spielten gegen Spanierinnen.

Und dazu noch
klein eingeblendet der Hinweis, daß die Tagesschau natürlich bald noch komme, aber erst, wenn dieses hochinteressantes Sportereignis abgeschlossen sei.

Ist das nicht verrückt ?!
Da bilden sie sich auf der einen Seite soviel auf ihr sogenanntes seriöse
Info-Flaggschiff 'Tagesschau' ein und opfern auf der anderen Seite
diese nationale Institution leichthin, nur um eine wirklich belanglose Sache wie Frauenfußball im Namen des Genderwahns und der allerorten gehätschelten Randgruppengymnastik möglichst großes öffentliches Interesse und möglichst auch Anerkennung zu verschaffen.

Und dies obwohl
es derb gesprochen keinen Schwanz groß rührt und neugierig macht. Denn der Frauenfußball hat vor allem ein gravierendes Problem - und das auch noch gleich doppelt - das Gekicke der Frauen intressiert die Männer nicht die Bohne. Und die Frauen naturgemäß noch viel weniger.

Aber die Holzköpfe
meinen mit solchen bescheuerten Tricks könnten sie die Akzeptanz von rennenden Frauen in Männertrikots beim breiten Publikum erhöhen. 



Wie bescheuert
ist das denn eigentlich ?!  Aber für heutige Verhältnis eben normal.
 

Von daher war es
auch nicht schade, daß die deutschen Balltreterinnen über das Viertelfinale nicht hinauskamen.



Donnerstag, 28. März 2013

Die Uniform der Uninformierten ...


Eo Scheinder - Tafelbild 2




Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 27. 3. 2013 -


Heute noch nichts zu Platzhirschen,
Holzköpfen und solchen sturen Heinis, die von Zeit zu Zeit doch einen nennenswerten Teils des Alltags negativ beeinflussen und sich auf die Stimmung legen; obwohl ich in dieser Beziehung derzeit schön aus dem Vollen schöpfen könnte …  Aber kommt noch.

Was nun den letztens geäußerten Spruch
zu JEANS angeht, so mein ich den nur halb spaßig - zum größeren Teil aber ernst. Jaja.

Die Jeans gelten mir schon längst
als eine Art Uniform, die einem ständig unterwegs auf Schritt und Tritt begegnen, ja zuweilen sieht ma ganze Schulklassen oder Arbeitsgruppen praktisch ohne Ausnahme in diesem Beinkleid auftreten.

Das ist die Uniform
der Ununiformierten bzw. der Uninformierten.

Schon allein dies verwaschene,
abgeschaßte Blau ist, wenn man einmal bewußt darauf zu achten beginnt, doch mehr eine Unfarbe, die irgendwann das Auge quält.

Okay, die Jeans mögen ja mal
für Aufbruch, für Freiheit und Abenteuer gestanden haben, für Amerika und den American Way of Life, Füße auf dem Schreibtisch und damit auch für unkonventionelle Kumpelhaftigkeit, aber das ist lange her.

Denn wenn in allen Altersgruppen
der gleiche Luck in Farbe, Stoff und Schnitt getragen wird, dann kann es mit Aufbruch und Jugendlichkeit nicht mehr weit her sein.

Und was auch nicht übersehen
werden soll - eine Jeans steht längst nicht jedem oder jeder, ja eigentlich nur denen, die eh schon eine ansprechende  Figur haben, und - zugegeben in diesem Falle kann die Jeans die Wirkung von Beinen und Po natürlich noch verstärken.

Aber in allen anderen Fällen,
etwa wenn die Jeans am Hintern nach unten rutscht oder dicke Oberschenkel noch draller macht, kommt dies alles nicht sonderlich schmeichelhaft für den Träger oder die Trägerin rüber und man schaut dann eher weck, weil die Jeans den unvorteilhaften Eindruck halt eben noch verstärken

Von anderen Nachteilen, 
die mit den Jeans - vor allem für die Männer - einhergehen, dadurch daß sie meist im Schritt und am Gesäß so eng sind, mal ganz zu schweigen

So wird es mir auch auf ewig 
unverständlich bleiben, wie die Leute (und das sind gar nicht wenige) selbst im Hochsommer bei über 30 ° nicht aus ihrer Jeansuniform herauskommen, obwohl sie unter dem dicken und festen Stoff und dem engen Schnitt die Hitze doch viel stärker spüren müssen.

Im Moment angesichts der Minustemperaturen
eines nicht endenwollenden Winters eine eher verlockende Vorstellung, aber die Leute sind nun einmal so drauf, sonst würden sie ja nicht so gedankenlos diese nur bedingt kleidsame Mode immerweiter perpetuieren.

Und daß die Leute zum großen Teil 
- salopp gesagt - komisch drauf sind, läßt sich auch sehr gut in der frostigen Jahreszeit erkennen; man braucht dazu nur darauf zu achten, wie sie denn rumlaufen.

Und die allermeisten tun dies  
vorzugsweise in kurzen Jacken, die kurz unterm Gürtel schon aufhören oder grad einmal den Hintern bedecken. Leute in Mänteln dagegen sieht man trotz Dauerfrost nur vereinzelt. Dabei ist ein Mantel, der die Oberschenkel bedeckt und noch ein Stückweit bis unters Knie reicht, nicht nur sehr kleidsam sondern auch ein guter Schutz gegen die Kälte, die sonst leicht die Beine hochkrabbelt.

Aber so sind nun einmal die Leute;
Sie achten viel mehr darauf was in ist oder üblich und angesagt und weniger, was ihnen gerade entspricht oder wirklich gut tut.

Und so verstehen sie auch nicht,
daß so langsam ein neues Paradigma unabdinglich wird und das alte Paradigma nun endlich verabschiedet werden muß. 

Und die Jeans gehören auch dazu, 
denn Jeans sind altes  Paradigma; und wenn vom Kleinkind bis zum Greis alle in den gleichen Hosen unterwegs sind, wird‘s langsam Zeit …




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|!| 160. |!|
 

Babbelmann 
fragt Schwabbelmann:

 Haste mal  ‘n Bubblegum ?




... Musikspur: Shakira - Lo Tortura ...











Donnerstag, 21. März 2013

... Slumisierung und andere Themen der Zeit


°~/~^v^~\~°

Ost-Ennerich (VSE)
- Mi - 20. 3. 2013 -


°~/~^v^~\~°



Weiß gar nicht, was heute
für ein Tag war .- vielleicht Weltwaldtag ?  Quatsch, nix von der Uno dekretiertes oder deklariertes mit progressivem Verheißungs- oder Symbolcharakter.

Eher was ganz althergebrachtes,
schon irgendwie reaktionäres, also ein Datum, das bei den Altvorderen hoch im Kurs stand, weil es ja einen ganz besonderen Tag markiert, den es nur zweimal im Jahr gibt, nämlich den Tag der Tag-und-Nacht-Gleiche, der zumindest kalendarisch als Frühlingsbeginn gilt.

Davon wird aber heutzutage
abgesehen von einer kleinen Zeitungsnotiz weiter nicht groß Aufhebens gemacht, also keine Feier, keine Zeremonien, keine Rituale, somit nichts, was Leute in nennenswerte Zahl zusammenbringt, wenn man von den paar Neuheiden mal absieht, die sich an den Externsteinen versammeln, um dieses Datum als magischen Durchgang im Jahreslauf festlich zu begehen.

Was eigentlich schade ist,
weil der moderne Mensch sich heute mehr und mehr von den natürlichen Rhythmen entfernt und ja auch freizumachen versucht, aber angesichts des nicht endenwollenden Winters in diesem Jahr wohl zu verschmerzen ist.

~~v^v~~

Wollte eigentlich paar treffende
Gedanken in Sachen Identität nachschieben, wo dies hierzulande doch langsam Thema wird und Thema werden muß, da die Hamlet-Frage immer öfter wie ein Menetekel vorm Zukunftshorizont aufscheint.

Aber diese muß ich erst mal zurückstellen,
da mir zwischenzeitlich einzwei bornierte Holzköpfe in die Quere gekommen sind, die wie ein Störsender den Denkapparat in seiner Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. 

Stattdessen nun ein kleiner Ausblick
in Sachen Themen, was in nächster Zeit hier im Neue-Spryche-Blogg zur Sprache kommen könnte. 

~~v^v~~

Über Themenkreise -
Platzhirsch-Syndrom, den schmutzigen Faktor, die allwaltende Dekadenz wie auch die immer mehr um sich greifende Slumisierung und nicht zu vergessen die Pappnasen aus dem medialen Dorf, also der ein oder andere Prommmi aus Kultur und Polletik, die sich zum modernen Adel, dem großen oder kleinen Jetset zählen dürfen.




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][ 159. ][



Bevor die Leute
nicht aus ihren albernen, 
abgeschaßten Jeans 
herauskommen, 
wird sich in Deutschland 
wie auch in Europa 
nichts 
 grundlegend ändern.





 

... Musikspur: Passacaglia Andante - Frank Bungarten ...